Zwei Stunden voller Musizierfreude

Ensemble „Dolce Vita“ begeistert Publikum in der Heiliggeist-Spitalkirche

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In der Heiliggeist-Spitalkirche fand vergangenes Wochenende ein geistliches Konzert des Ensembles „Dolce Vita“ statt. Trotz strahlendem Sonnenscheins ließen sich einige Konzertgänger nicht davon abhalten, in die selten geöffnete, äußerst sehenswerte Kirche zu spazieren und wurden mit knapp zwei Stunden voller Musizierfreude belohnt.

Von den vier hochprofessionellen Musikern Monika Lichtenegger (Sopran), Wilfried Michl (Bariton), Ivana Jovanovic (Querflöte) und Hanna Obermeier-Liebl (Gitarre) wurden Werke von Bach bis Verdi dargeboten, alle für die spezielle Besetzung des Ensembles von Obermeier-Liebl und Michl bearbeitet.

Lichtenegger und Michl begeisterten mit großen, ausdrucksstarken Stimmen. Die beiden Instrumentalistinnen harmonierten bis in kleinste Details. Ivana Jovanovic brillierte ausdrucksvoll auf ihrer Querflöte  und Hanna Obermeier- Liebl begleitete mit hervorragender Technik einfühlsam und sensibel.

Das Programm war, dem Marienmonat Mai entsprechend, sehr marianisch geprägt. Neben einigen „Ave Maria“-Kompositionen von Donizetti, Saint-Saëns, Mascagni, kam Verdis Vertonung des Gebets Gretchens an die Mutter Gottes aus Goethes Faust in italienischer Übersetzung und ein Gebet an die Gottesmutter von Francesco Durante zur Aufführung.

Für heitere und beschwingliche Momente sorgten Duette und Arien aus Haydns „Schöpfung“, besondere Innigkeit stellte sich bei Gounods „Repentir“ und Granados „Oriental“ ein.

Es wäre wünschenswert gewesen, die wunderschöne kleine Heiliggeist Spitalkirche bis auf den letzten Platz gefüllt zu sehen, aber man kann hoffen, dass dies nicht das letzte Gastspiel des Ensembles „Dolce Vita” in Wasserburg gewesen ist. ES

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