Zwei Meter Abstand in der Kirchenbank

Höchstens eine Stunde lang und mit Masken: In zehn Tagen sollen Gottesdienste wieder erlaubt sein

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Unter strengen Auflagen sollen Gottesdienste nun ab dem Montag, 4. Mai, im Altlandkreis und in ganz Bayern wieder erlaubt sein. Das wurde am Nachmittag am Rande einer Landtagssitzung in München bekannt, wie der BR meldet. Die Regelungen sollen am kommenden Dienstag vom bayerischen Kabinett beschlossen werden: Zu den Auflagen gehören demnach Hygiene-Konzepte, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sowie Mindestabstände von zwei Metern zwischen den Gottesdienst-Besuchern. Außerdem dürfen die Gottesdienste nicht länger als eine Stunde dauern. Gottesdienste mit maximal 50 Personen können auch im Freien abgehalten werden, bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern.

Eine Kontrolle durch die Polizei sei hier aber nicht geplant.

 

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9 Kommentare zu “Zwei Meter Abstand in der Kirchenbank

  1. Wenn schon ab 04. Mai wieder Gottesdienste mit entsprechenden Auflagen erlaubt sind, möchte ich die Idee von Renate Drax vom 22. April 2020 aufgreifen und in Erinnerung bringen: “Maiandachten unter freiem Himmel”. Diese Idee gefällt mir unheimlich gut.
    Als wir vor einigen Jahren nach Wasserburg gezogen sind, war ich vom Brunnen am Marienplatz gleich ganz angetan.
    Wenn unsere Stadt schon einen Marienbrunnen hat, wäre es doch schön, wenn man gerade dort eine Marienandacht feiern würde – natürlich mit enstprechenden Maßnahmen. Ich denke, das wäre mal etwas anderes.

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  2. Man schränkt momentan und auch in der Zukunft die Grundrechte in Deutschland ein, auch das Recht auf Religionsfreiheit.

    Aber im Ernst, muss das unbedingt sein, dass die Kirchen wieder geöffnet werden? Ich bin der Meinung, dass zum Beispiel die Gastronomie die Abstandsregel besser einhalten kann als wie die Kirche.

    Besonders ist die Tatsache nicht außer acht zu lassen, dass besonders Risikopatienten und gesamte Familien mit Kindern in die Kirche strömen werden. Abstand 2 Meter, na ja, ob das umsetzbar ist, frage ich mich schon.

    Und wer kontrolliert denn die maximale Anzahl der Personen!!!!

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  3. Was ist wichtiger
    Nahrung für die Seele oder für den Körper???

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  4. @Bedenklicher:Sie waren wohl schon länger nicht mehr beim Gottesdienst.
    An einem normalen Sonntag koennen sowohl in St Jakob, wie auch in St Konrad, die Abstandsregeln locker eingehalten werden. Dass die Leute nun wieder gottesfuerchtig werden, und in Scharen in die Kirche strömen, glaube ich eher nicht.
    Und wer Symptome zeigt bleibt zu Hause, wie bei jeder Aktivität im öffentlichen Raum. Da sollte ein Stück Stoff vor dem Mund nicht zu falschem Verhalten verleiten.

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  5. @Dignitas
    das mag vielleicht in WB oder Rosenheim so sein, was ist mit den Dörfern und den Kirchen, die sind Sonntags voll!!!!

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    1. Das sehe ich auch so, bei uns im Dorf auf jeden Fall…
      Soll dann jemand an der Kirchentür stehen und STOP sagen…?
      Ehrlich, da gibts jetzt wichtigeres,das geöffnet werden muss.
      Die Kirche geht nicht pleite, wenn die Kirche zu bleibt.

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  6. Das ist erfreulich. Ich meine, dass sich in dörflichen Strukturen vieles recht unkompliziert organisieren lässt. Dann geht man eben nur jeden 2. Sonntag, besser als gar keine Hl. Messe. Das spirituelle Erlebnis durch gemeinsames Singen, wird bis auf weiteres eh eingeschränkt bleiben müssen.
    Wenn ich an “Grosser Gott wir loben Dich”, mit Bläsern, zu den Pfingstfesten meiner Jugend erinnere, die ganze “Kirche” singt so gut es geht mit, laeuft es mir kalt und warm den Rücken runter.
    Und auch das werden wir wieder erleben, gerade in lebendigen Gemeinden auf dem Land.
    Aber der Anfang sollte schon wieder gemacht werden.
    Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein.

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  7. Auf dem Dorf scheint es schwieriger zu sein. Da ist noch was los am Sonntag!
    Aber ich denke in Pfarreien wie Wasserburg, Stadt also, ist in der Kirche schon lange nichts mehr los – tote Hose! De baar Hansln! Da kann man schon wieder aufmachen @DIGNITAS

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    1. Zur Klarstellung

      Sehr geehrter Georgi,
      Sie haben schon recht, dass auch in Wasserburg die Kirchen theoretisch wieder öffnen sollten. Nur ist das nach derzeitigem Stand nicht möglich. Auch der Pfarrer aus Wasserburg muss sich an die Vorgaben der Diözese halten und da dieser (meines Wissens nach) zur Risikogruppe zählt, DARF er überhaupt KEINEN GOTTESDIENST feiern. Jeder Priester steht in der jetzigen Situation vor großen Herausforderungen, doch vor allem hier sollte dessen Sichtweise bzw. dessen eingeschränkte Möglichkeiten nicht vergessen werden

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