Zuschuss für WCs und Sicherheitsdienst

Stadt unterstützt die „Lederer-Gmoa" beim UDO und beim Faschingszug finanziell

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Vom Unsinnigen Donnerstag,  20. Februar, bis zum Gaudiwurm am Faschingssonntag, 23. Februar, ist die Wasserburger Altstadt wieder fest in der Hand der Narren (wir berichteten). Nachdem in den vergangenen Jahren der Besucherandrang stets riesig war, muss die „Lederer-Gmoa” um Gmoa-Bürgermeister Robert Stegmaier heuer für mehr Sicherheitspersonal und mehr Toiletten sorgen. „Für so einen kleinen Verein finanziell nicht zu stemmen”, wie Bürgermeister Michael Kölbl gestern bei der Sitzung des Hauptausschusses der Stadt kundtat.

„Die Faschingsgesellschaft ist da jetzt schon an den Grenzen des Machbaren angelangt.” Ein Vorgespräch mit Ordnungsamt und Polizei hätte aber gezeigt, dass mehr Personal und mehr WCs unumgänglich seien. Deshalb habe die „Lederer-Gmoa” als Organisator der großen Faschingsveranstaltungen jetzt einen Zuschussantrag gestellt. Es gehe um 2000 Euro für den Sicherheitsdienst und zirka 3000 Euro für zusätzliche WC-Container. „Wir schlagen vor, den Zuschuss auch zu gewähren – das Faschingstreiben in der Stadt gehört einfach zu Wasserburg”, so Kölbl.

Wolfgang Janeczka (SPD) sah das genauso: „Man muss froh sein, wenn Ehrenamtliche sich da rantrauen und das stemmen.” Damit traf er bei seinen Ratskollegen ins Schwarze. Der Zuschussantrag wurde einstimmig bewilligt.

 

Alles Wichtige zum Fasching 2020:

Am Aschermittwoch, 26. Februar, ist alles vorbei! Doch vorher geht’s in Wasserburg richtig rund. Heuer steht (im Wechsel mit Edling) der Gaudiwurm wieder in der Altstadt auf dem Programm. Für ihn kann man sich ab sofort bei Stegmaier anmelden (Telefon 0171/26 24 097).

Aufstellung zum Gaudiwurm ist am Faschingssonntag um 12 Uhr vom Altstadtbahnhof aus. „Wir richten zum ersten Mal eine Art Kontrollstelle am Eichhornweg, auf Höhe des Zebrastreifens am Friedhof ein. Wenn Fahrzeuge den Vorgaben nicht entsprechen, können wir sie über die Überfuhrstraße zum Altstadtbahhof zurück umleiten”, so Stegmaier.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Auf den Gefährten dürfen keine zusätzlichen Anbauten angebracht sein (zum Beispiel Schaukeln am Frontlader). Ebenfalls verboten: Kraftstoffbetriebene Stromerzeugungsaggregate und laute Hörner an Zugmaschinen oder Wagen. „Und natürlich muss die Verkehrssicherheit gegeben sein.”

Um 14 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung. Die Strecke ist altbekannt: Max-Emanuel-Platz, Tränkgasse, Marienplatz, Salzsenderzeile, Hofstatt, Ledererzeile und zurück über den Weberzipfel zum Altstadtbahnhof.

In der Hofstatt sorgt wie immer das BRK ab 11 Uhr für Stimmung und Verpflegung, auf Höhe der Herrengasse gibt es ebenfalls Verpflegungsstände.

Im Anschluss an den Faschingszug trifft sich das Party-Volk wie immer im Party-Zelt am Gries. Es ist heuer größer und der gesamte Parkplatz ist für die Party gesperrt. Am Gries herrscht bis 24 Uhr Faschingsstimmung.

Wer nicht bis Faschingssonntag warten will, für den ist der Unsinnige Donnerstag (UDO) in der Altstadt genau das Richtige. Ab 18 Uhr treffen sich die Narren in der Altstadt. Party ist mit der Lederer-Gmoa, der Stadtgarde und dem Faxenclub in der Herrengasse, bei der Wasserwacht in der Hofstatt und natürlich im Zelt am Gries angesagt – und das sogar bis 2 Uhr morgens. Stegmaier: „Wir sorgen heuer für mehr WCs im gesamten Stadtgebiet und auch die Zahl der Sicherheitskräfte wird aufgestockt.”

Zwei weitere wichtige Termine im Fasching: Am 1. Februar ist die  Ü30-Party in der Badriahalle (wir berichteten) und am 2. Februar der Kinder-Kugelball.

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