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Zum Jahresende nochmal sparen

Wasserburger Steuerexperte Martin Reiss gibt wichtige Tipps - Teil 13

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PR – Ob bei den privaten Arztkosten oder bei den betrieblichen Ausgaben: Es gibt einige Möglichkeiten, die eigene Steuerlast zu senken. „Gerade bei dem bevorstehenden Jahreswechsel kann es sich lohnen noch einmal genauer hinzuschauen“, weiß Martin Reiss von der gleichnamigen Kanzlei in Wasserburg. Hier sein nächster Steuertipp: 

Reis: „Außergewöhnliche Belastungen können steuerlich berücksichtigt werden, soweit die persönliche individuelle zumutbare Belastung überschritten wurde. Sind bereits höhere Beträge für Krankheitskosten im Laufe des Jahres entstanden, ist es sinnvoll ohnehin geplante Ausgaben, beispielsweise für Zahnersatz, vorzuziehen. Je höher die die in einem Jahr gebündelten Kosten sind, desto eher wird die Belastungsgrenze überschritten.“

Der Experte weiter: „Selbstverständlich heiratet niemand nur aus steuerlichen Gründen. Doch wenn der Partner fürs Leben gefunden wurde, kann den erheblichen Steuervorteil des Splittingverfahrens für das gesamte Jahr sichern, auch wenn das Paar nur an einem Tag im Jahr 2018 verheiratet war. Je größer die Differenz zwischen den jeweiligen Einkommen der Partner ist, umso mehr profitieren die Partner. Paare, die sich trennen wollen, sollten dagegen noch bis zum neuen Jahr warten.“

„Sind Sie bereits verheiratet, lohnt es sich die gewählten Steuerklassen zu überprüfen. Ist der Verdienst bei den Partnern in etwa gleich hoch, empfiehlt sich für beide die Steuerklasse IV. Bei Abweichungen im Gehalt, könnte die Steuerklasse IV mit Faktor gewählt werden. Verdient einer der Ehegatten mehr als 60 Prozent des gemeinsamen Einkommens, sollte der Besserverdienende zur Steuerklasse III wechseln; dem anderen Partner wird dann die Steuerklasse V zugeordnet. Jeder Steuerklassenwechsel muss beim Finanzamt im Voraus beantragt werden.“

Der Steuerberater: „Auch gilt es am Jahresende Fristen zu beachten. Wer nicht verpflichtet ist eine Steuererklärung abzugeben, kann dieses freiwillig für die letzten vier Jahre noch nachholen. Bis zum Jahresende kann somit noch die Steuererklärung für das Jahr 2014 beim Finanzamt eingereicht werden.  Auch die zweijährigen Antragsfristen für die Riester-Zulage und für die Wohnungsbauprämie 2016 laufen am Ende des Jahres ab. Das Kindergeld kann ebenfalls noch bis zum Jahresende rückwirkend für die letzten sechs Monate bei der Familienkasse beantragt werden.“

Und weiter: „Arbeitnehmer und Selbstständige, welche einen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen können, müssen hierfür den geldwerten Vorteil versteuern. Meist wird hierfür die pauschale Ein-Prozent-Regelung gewählt. Oft ist jedoch die alternative Fahrtenbuchmethode steuerlich günstiger. Der Wechsel zur Fahrtenbuchmethode ist aber nur zu Beginn eines Jahres möglich. Für die Nutzung eines Elektro-Dienstwagens gibt es weitere Steuervergünstigungen. Diese gelten aber nur, wann der Wagen zwischen dem 1. Januar 2019 und 31. Dezember 2021 gekauft wurde. Bei der Berechnung des geldwerten Vorteils wird dann bei der Ein-Prozent-Regelung nur der hälftige Bruttolistenpreis zu Grunde gelegt. Ab 2019 wird bei einem Dienstfahrrad für die private Mitbenutzung kein geldwerter Vorteil mehr versteuert und somit wird das Dienstrad für Arbeitnehmer auch steuerlich attraktiver.“

„Es gibt eine Vielzahl von weiteren interessanten Möglichkeiten auf Grundlage der geltenden Steuergesetze, welche im Detail den Meisten unbekannt sind, sich Steuervorteile zu sichern. Wir helfen Ihnen gerne dabei aufgrund der individuellen Gegebenheiten Ihre Steuerbelastung zu optimieren.“

 

Direkt-Kontakt:

Steuerberaterkanzlei Reiss

Neustraße 4-6
83512 Wasserburg am Inn

​Telefon/Telefax
08071/93100
08071-93101

​E-Mail: Kanzlei@Reiss-Steuerberater.de

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