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Steuer: Die neuen Regelungen

Wasserburger Steuerexperte Martin Reiss gibt wichtige Tipps - Teil 14

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PR – Auch in dem neuen Jahr treten wieder zahlreiche Gesetzesänderungen in Kraft. Welche vor allem für Arbeitgeber und Arbeitnehmer relevant sind, stellt Martin Reiss von der gleichnamigen Kanzlei in Wasserburg. Hier sein nächsten Steuertipps: 

„Im Jahr 2019 steigen die Einkommensgrenzen für alle Steuersätze um 1,84 Prozent. Die Inflationsrate des Jahres 2018 soll damit in den Steuertarif einbezogen und die kalte Progression ausgeglichen werden. Die Steuerbelastung auf Gehaltserhöhungen in Verbindung mit der Inflation wird somit zumindest teilweise reduziert. Der Grundfreibetrag für ledige Steuerpflichtige steigt um 168 Euro auf 9.168 Euro. Für Verheiratete verdoppeln sich diese Beträge. Ebenfalls steigt der Kinderfreibetrag, um 96 Euro auf 2.490 Euro für ein Kind pro Elternteil.“

Der Experte weiter: „Die Abgabefrist der Steuererklärungen für das Jahr 2018 wurde um zwei Monate verlängert. Statt wie bisher bis Ende Mai des Folgejahres, muss die Erklärung erst bis Ende Juli beim Finanzamt eingereicht werden. Bei Beauftragung eines Steuerberaters verschiebt sich die Abgabefrist vom 31. Dezember auf Ende Februar des darauffolgenden Jahres.“

Reiss: „Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2019 gilt die Steuerbefreiung für Arbeitgeberleistungen zu den Aufwendungen für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für den Arbeitsweg. Begünstigt sind hierbei unter anderem die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung von Fahrausweisen und der Arbeitgeberzuschuss zum Erwerb von Fahrausweisen. Die Steuerfreiheit gilt nur für Arbeitgeberleistungen, die zusätzlich zum vereinbarten Arbeitslohn gezahlt werden. Jedoch müssen die steuerfreien Leistungen auf die Entfernungspauschale angerechnet werden.“

„Die für Mindestlöhne zuständige Kommission hat eine Erhöhung des Mindestlohns für das Jahr 2019 um 42 Cent und für das Jahr 2020 um weitere 16 Cent beschlossen. Damit gilt der gesetzliche Mindestlohn für 2019 in Höhe von 9,19 Euro, für 2020 in Höhe von 9,35 Euro pro Stunde. Bis auf wenige Sonderfälle gilt diese Lohnuntergrenze für alle volljährigen Arbeitnehmer in Deutschland“, so der Experte.

Reiss: „Für Elektro-Dienstwagen, die ab dem 1. Januar 2019 angeschafft werden, muss die Privatnutzung nur mit 0,5 Prozent, statt mit einem Prozent des Bruttolistenpreises pro Kalendermonat versteuern. Dies gilt ebenfalls für extern aufladbare Hybridelektrofahrzeuge. Jedoch ist dieser Steuervorteil bis zum 31. Dezember 2021 zunächst zeitlich begrenz. Bei Dienstfahrrädern entfällt die Besteuerung der Privatnutzung für die Jahre 2019 bis 2021 vollständig. Dies gilt auch für E-Bikes, welche verkehrsrechtlich nicht als Kraftfahrzeug einzuordnen sind. Ausgenommen sind somit Elektrofahrräder, deren Motor auch Geschwindigkeiten über 25 Kilometer pro Stunde unterstützt.“

„Betreiber von elektronischen Marktplätzen werden ab 2019 verpflichtet, Angaben von Nutzern, für deren Umsätze in Deutschland eine Steuerpflicht in Betracht kommt, aufzuzeichnen. Der Betreiber haftet andernfalls für die nicht entrichtete Steuer aus der Lieferung eines Unternehmens, die auf dem von ihm zur Verfügung gestellten Marktplatz. So sollen Umsatzsteuerausfälle bei diesem Warenhandel verhindert werden.“

Der Steuerberater: „Bei Fragen zu den zahlreichen Gesetzesänderungen in den steuerlichen Bereichen stehen wir Ihnen als zuverlässiger Partner gerne zur Verfügung.“

 

Direkt-Kontakt:

Steuerberaterkanzlei Reiss

Neustraße 4-6
83512 Wasserburg am Inn

​Telefon/Telefax
08071/93100
08071-93101

​E-Mail: Kanzlei@Reiss-Steuerberater.de

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