Zukunfts-Werkstatt ein voller Erfolg

Regionalgruppe entwickelte in Edling konkrete Ideen für Gemeinwohl-Projekte

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Wie im ersten Regionaltreffen im Sommer beschlossen, fand in Edling im Krippnerhaus  die erste Zukunfts-Werkstatt der Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie im Altlandkreis Wasserburg statt. Ziel der Veranstaltung war es, alle interessierten der Gemeinwohl-Ökonomie an einen Tisch zu bekommen, um die einzelnen Herzenswünsche und Themen aufzuzeigen und anschließend über die Umsetzung dieser Themen zu diskutieren.

Das Kennenlernen startete mit einem Frühstück, an dem die Teilnehmer ihre Beweggründe, in die Zukunfts-Werkstatt zu kommen, vorstellten. Diese waren vielfältig: Vom Informieren über die Gemeinwohl-Ökonomie, bis hin zu konkreten Projekten, um ins Tun zu kommen.

Im anschließenden, zweistündigen Workshop wurden eine Vielzahl von Themen, wie zum Beispiel ein Gemeinschaftsgarten, Informationsveranstaltungen für Kommunen und Unternehmen, „Enkeltauglich leben”-Kurse und mehr erarbeitet, die in der Zukunft konkretisiert und durchgeführt werden sollen.

Sich dem Wandel öffnen, nicht nur über Themen reden, sondern auch konkret was umsetzen wollen – das war der Tenor. Im Rahmen einer positiven Atmosphäre mit Gleichgesinnten, erklärten sich alle Beteiligten bereit, gemeinsam weiterzuarbeiten, um aus Themen konkrete Projekte werden zu lassen.

Es wurde vereinbart, dass sich die Regionalgruppe alle sechs Wochen trifft, um die Planungen vorwärts und Projekte in die Umsetzung zu bringen sowie neue Interessenten zu gewinnen.

Sollten im Altlandkreis Wasserburg Bürger in ihren Gemeinden und Städten einen Vortrag zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie organisieren wollen, sind die Regionalsprecher Werner Furtner und Albert Bernstetter gerne bereit, als Referenten aufzutreten.

 

Koordinatoren der Regionalgruppe Altlandkreis Wasserburg: Albert Bernstetter und Werner Furtner (Telefon  08071/95264 oder08071/ 5263065), albert.bernstetter@ecogood.org, werner.furtner@ecogood.org

 

Über die Gemeinwohl-Ökonomie

Die weltweit agierende Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung wurde 2010 ins Leben gerufen. Sie basiert auf den Ideen des österreichischen Publizisten Christian Felber. Aktuell umfasst sie weltweit rund 11.000 Unterstützer, mehr als etwa 4.000 Aktive in über 150 Regionalgruppen, 31 GWÖ-Vereine, 500 bilanzierte Unternehmen und andere Organisationen, knapp 60 Gemeinden und Städte sowie 200 Hochschulen weltweit, die die Vision der Gemeinwohl-Ökonomie verbreiten, umsetzen und weiterentwickeln — Tendenz steigend! Seit Ende 2018 gibt es den Internationalen GWÖ-Verband, in dem sich die neun nationalen Vereine abstimmen und ihre Ressourcen bündeln.

Weitere Informationen unter: www.ecogood.org

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