Zug-Notbremsung wegen Lebensgefahr

Junges Pärchen aus dem Landkreis missachtete Rotlicht und geschlossene Schranke

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Ein junges Pärchen – beide 18 Jahre alt – haben sich am letzten Tag im Januar in Bad Aibling in Lebensgefahr begeben. Sie missachteten sowohl das Rotlicht, als auch die geschlossene Schranke eines Bahnübergangs. Der Triebfahrzeugführer eines Regionalzuges bemerkte die zwei Personen gerade noch rechtzeitig und sorgte für eine Notbremsung des Zuges. Mit ihrer unbedachten Gleisüberquerung handelten sich die Beiden jeweils eine Strafanzeige durch die Rosenheimer Bundespolizei ein.

Der Lokführer des aus München kommenden Zuges nahm das Pärchen kurz vor dem Bahnübergang buchstäblich in letzter Sekunde wahr. Offenbar hatten sich die junge Frau und der junge Mann trotz Rotlichts und geschlossener Schranke dazu entschlossen, den Bahnübergang kurz vor dem Haltepunkt Bad Aibling Kurpark zu überqueren.

Wohl nur dank der Schnellbremsung der Regionalbahn wurden sie nicht erfasst und blieben unverletzt. Der Triebwagenführer stellte sie zur Rede und veranlasste sogleich, dass die zuständige Bundespolizei verständigt wurde.

Aufgrund der durch den Vorfall bedingten Gleissperrung verspäteten sich zwei Züge um insgesamt rund 50 Minuten.

Den alarmierten Bundespolizisten gegenüber gaben die beiden Deutschen aus dem Landkreis Rosenheim an, dass sie noch schnell über die Gleise wollten, um den eben einfahrenden Zug zu erreichen.

In welche Gefahr sie sich damit begeben hatten, war ihnen augenscheinlich nicht bewusst. Sie wurden wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr angezeigt.

 

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