„Zündfunk“ live aus der Hofstatt

Bayern-2-Show „Stadtwerke“ mit Achim Bogdahn zu Gast bei „Matt" in Wasserburg

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So etwas gibt es nicht alle Tage: Der beschauliche, kleine Weinladen „Saint Merle“ in der Ledererzeile wurde am Samstagabend Schauplatz einer Liveübertragung der Bayern-2-Show „Stadtwerke“. Zündfunk-Moderator Achim „Sechzig“ Bogdahn begrüßte inmitten des vollkommen überfüllten Weinladens seine Gäste: Inhaber und Sommelier des „Saint Merle“ Matt Kiplinger (Foto), das Team des „Kuahgartn-Open-Air“, Basketballspielerin Rebecca Thoresen und den Wasserburger Schauspieler Nik Mayr. Umrahmt wurde das einstündige Programm von Musikern aus der Region und den Freizeit-Tipps von Michi Altinger.

 

An langen Tafeln, auf Klappstühlen und an Weinregale gedrängt versammelten sich die Gäste aus Wasserburg, um bei diesem besonderen Event dabei zu sein. Schließlich ist die Stadt nicht alle Tage der Schauplatz einer Live-Übertragung. Die Stimmung war gespannt, aber auch ausgelassen  – alle freuten sich auf die bevorstehenden 60 Minuten.

Zur Begrüßung der Hörer schickte das Publikum Jubelschreie und Applaus in Richtung des Mikros – „Wasserburg, das sind wir, und wir sind gut drauf!“

Den Anfang der Interview-Reihe machte Matt Kiplinger, Inhaber des Weingeschäfts „Saint Merle“. Neben seiner Tätigkeit als Sommelier schreibt der gebürtige Amerikaner momentan an seinem zweiten Roman, hat Familie, fährt Rennrad. Kurz gesagt, er ist ein viel beschäftigtes Allround-Talent, dessen beste Entscheidung es war, sich sein Leben in Wasserburg aufzubauen – fernab vom „Trump-Trouble.“

Bogdahns zweiter Gast war der Träger des Kunstförderpreises, Nik Mayr, der nach dem Interview wieder direkt auf die Bühne des Wasserburger Theaters musste – noch bis Anfang Februar spielt er Johannes Pinneberg im Stück „Kleiner Mann – was nun?“ Das Allroundtalent kommt eigentlich aus Altötting und hat, wohl aufgrund seiner Herkunft aus einem der bekanntesten Wallfahrtsorte im Umkreis, Theologie studiert. Pfarrer ist er dann allerdings nicht geworden – zum Glück für die Theaterwelt, denn als „ungelernter“ Schauspieler genießt er mittlerweile ein sehr hohes Ansehen und tourt mit dem Theater Wasserburg durch ganz Deutschland.

Als nächsten Gast begrüßte Bogdahn die bekannte Basketballspielerin Rebecca Thoresen vom TSV Wasserburg. Auch sie ist eine „Zuagroasde“: Die gebürtige Australierin mit maltesischem Pass zieht ihre kleine Tochter gemeinsam mit ihrem Mann (der ursprünglich Norweger ist) in Wasserburg groß und ist somit ein echtes Multi-Kulti-Vorzeigebeispiel.

Zuletzt stellten sich die drei Organisatoren des „Kuahgartn-Open-Air“-Festivals vor: Der „Club Leonhard“ veranstaltet auch in diesem Jahr – nämlich am 2. September – sein handgemachtes Musikfestival am Stoa mit einem Potpourri aus Bands der Indi-, Alternativ- und Rockszene.

In der Sendereihe „Stadtwerke“ ist Moderator Achim „Sechzig“ Bogdahn gemeinsam mit seinem Team im charakteristischen Ü-Wagen in ganz Bayern unterwegs und stellt auf unterhaltsame und neue Art und Weise Gastgeberstädte vor. In Wasserburg wurde das Programm umrahmt von musikalischen Stücken regionaler Bands und den Freizeit-Tipps des Wasserburger Kabarettisten Michi Altinger, von dem Bogdahn höchstpersönlich zu den Highlights der malerischen Stadt – wie beispielsweise den bekannten Bosna-Stand und den Wasserburger Nachtflohmarkt – geführt wurde.

Um den Abend gebührend abzuschließen, wurden Achim „Sechzig“ Bogdahn im Rahmen unseres „Voigas-Interviews“ noch unsere zehn Entweder-Oder-Fragen gestellt – zu sehen und zu sehen am morgigen Dienstag auf der Wasserburger Stimme! HF

 

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