Zu schnell gefahren, zu langsam gegangen?

Wutanfälle gestern auf dem Parkplatz eines Baumarktes - „Was ist dein Problem ..."

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Im Rosenheimer Aichergelände wollte gestern Nachmittag ein 52-Jähriger auf einem Parkplatz eines Baumarktes einen sogenannten „Zebrastreifen“ überqueren. Sehr flott sei genau in dem Moment ein Autofahrer mit seinem Wagen herangefahren. Es entstand sofort ein Streitgespräch zwischen den beteiligten Personen. Die Polizei heute: Der Fußgänger ermahnte den Autofahrer, er solle nicht so schnell fahren, schließlich sei es ein Parkplatz mit vielen Fußgängern. Der Autofahrer erwiderte, der Fußgänger solle mal ein bisschen schneller gehen und die Autos nicht aufhalten …

Dann verfolgte der Autofahrer den Fußgänger und stellte diesen erneut zur Rede und stieg aus seinem Auto aus. Er schrie den 52-Jährigen an, was sein Problem sei, baute sich vor ihm direkt vor dem Gesicht auf und war nach Sachverhaltsschilderung kurz davor, auch zuzuschlagen, sagt die Polizei. Dann fuhr er mit seinem Auto weg.

Der Fahrer wird vom Geschädigten wie folgt beschrieben:

Etwa 35 Jahre alt, etwa 175 cm groß, kräftige Statur, bekleidet mit schwarzer Hose, schwarzem Cap und Sonnenbrille.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Nötigung eingeleitet.

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7 Kommentare zu “Zu schnell gefahren, zu langsam gegangen?

  1. Mich würde interessieren, gegen wen ein Strafverfahren eingeleitet wird – hatte das selbe Problem mit provozierenden Fußgängern.

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    1. Frei von Ironie

      Lesen wir nochmal den Text: der Autofahrer steigt aus, verfolgt den Fußgänger, baut sich vor ihm auf, schreit ihn an und ist kurz davor zuzuschlagen. Wen sonst, als den böse, böse provozierenden Fußgänger sollte da jetzt wohl eine Anzeige erwarten…?
      Dem Autofahrer, dem da so übel mitgespielt wurde, wünschen wir alle gute Besserung und dass er sein Trauma baldmöglichst verarbeiten möge.

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      1. Lesen wir den Text bitte genau !
        Der Fußgänger ermahnte den Autofahrer ! So hat alles begonnen,deshalb meine Frage.

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        1. Frei von Ironie

          Und jetzt lesen wir den Text nochmal ganz, ganz genau: angefangen hat alles mit der “sehr flotten” Fahrweise des Autofahrers.

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          1. Dann wollen wir hoffen das beide Seiten, ob bekannt oder unbekannt in Zukunft etwas nachdenken und einen Gang zurückschalten.
            Denn sicher war der Tag für beide in gleicherweise verdorben.
            Bleibt gesund.

  2. Was ähnliches vor dem vergleichsweise kleinen Edeka Scherer in Schnaitsee vor einer Woche erlebt. Jemand im Bonzenschlitten, der direkt vor dem Eingang parkte und da wohl auf einen frei werdenden Parkplatz wartete und wohl nicht wirklich sehen wollte, dass unten an der Ausfahrt zwei Parkplätze frei waren, – aber wahrscheinlich für seinen Bonzenschlitten zu klein, zu kurz? Und dann den Maxe machte!

    Der Aggressionspegel bei vielen steigt potenziert zu der Anzahl der Tage der andauernden Corona-Krise und nach der Krise wollen viele mit ihrem übersteigerten Egoismus genauso weiter machen wie bisher, bzw. da wieder ansetzen, wo sie aufgehört haben. Sie warten nur auf den Wegfall der Beschränkungen! Soviel dazu: Bayern hält zusammen!

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  3. Oder mit dem zu langsamen fussgänger, das ist jetzt Ansichtssache….

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