Zu Ehren der Mutter Gottes

Festlicher Gottesdienst gestern in der Wasserburger Pfarrkirche St. Jakob - Uwe Schröder verabschiedet

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Zu Ehren der Heiligen Maria Mutter Gottes wurde gestern in der Pfarrkirche St. Jakob ein Festgottesdienst abgehalten. Der Feiertag zu Ehren der Muttergottes wird seit dem 7. Jahrhundert zelebriert und ist unter den vielen Marienfesten, die über das Jahr verteilt stattfinden, das älteste und bedeutsamste. 1950 wurde Mariä Himmelfahrt von Papst Pius XII. zum katholischen Hochfest erhoben und gehört seither zu den wichtigsten Festtagen des Kirchenjahres. 

Foto: In der Messe, die von Pfarrer Willibald Mittermeier und Uwe Schröder zelebriert wurde, durften die Kirchenbesucher in einem kurzen, meditativen Augenblick die Gedanken an Ihre eigene Mutter wach werden lassen. Was hat die Mutter alles getan, was wollte man ihr schon immer sagen? Was hat sie einem auf den Lebensweg mitgegeben?

Die Entscheidung, Mariä Himmelfahrt in der Jakobskirche – und nicht, wie sonst gewohnt, in der Marienkirche – zu feiern, erwies sich als goldrichtig. Die Ordner hatten alle Hände voll zu tun, die Gläubigen auf die ausgewiesenen Sitzplätze zu verteilen und fast wäre der Platz in der Stadtpfarrkirche nicht ausreichend gewesen.

Der Kirchenraum war erfüllt vom Duft der liebevoll gebundenen, bunten Kräuterbuschen. An dieser Stelle sei der Organisatorin, Therese Münchsmayer ein herzliches Vergeltsgott gesagt, die die fleißigen Helferinnen zusammenrief, die am Vortag die Buschen banden.

Auch den zahlreichen Kräuter- und Blumenspendern ein herzliches Dankeschön. Ohne die Mithilfe wären die farbenfrohen Buschen, die im Rahmen der Feierlichkeit geweiht wurden, nicht möglich gewesen.

Für Uwe Schröder war dies aber auch das Ende seiner „Dienstzeit“ in Wasserburg. Für alles, was er hier für und in den Pfarreien von Wasserburg getan hat, wurde ihm am Schluss des Gottesdienstes durch Isolde Brandl gedankt. Insbesondere der ihm eigene, trockene Humor, wird den Lektoren im Rahmen der halbjährlich stattfindenden Treffen fehlen.

Die geweihten Kräuterbuschen konnte man dann für einen kleinen Obolus an den Seiteneingängen der Pfarrkirche erwerben, wo sie nun ihren Duft in den Häusern und Wohnungen verströmen und so manchen Herrgottswinkel schmücken.

Für den festlichen Charakter des Gottesdienstes sorgten ein Blechbläserquintett der Stadtkapelle Wasserburg unter der Leitung von Martin Zwiefelhofer, begleitet von der Kirchenmusikerin Anja Zwiefelhofer an der Orgel. Es kamen Stücke von Bach, Händel und Purcell zur Aufführung.

MH

 

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