Zu 1968: Vortrag beim Heimatverein

Am kommenden Montag spricht Peter Rink im Sparkassensaal

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50 Jahre nach dem Jahr 1968 stellt sich die Frage: Was war damals geschehen, warum geschah es und was sagt uns diese Zeit heute? Die sogenannte „Studentenbewegung“ war ein Ereignis, das parallel in den USA und in Westeuropa stattfand. Um die 68er-Bewegung geht es bei einem Vortrag von Peter Rink am Montag, 8. Oktober, 19.30 Uhr, im Sparkassensaal in der Rosenheimer Straße.

Der Protest gegen den mörderischen Vietnamkrieg der USA war ein wesentlicher Auslöser, aber auch die Unterstützung der Diktatur des Schah-Regimes im Iran durch die Bundesrepublik sorgte für Unmut, der sich nicht nur in Protest, sondern teilweise auch in Gewalt entlud. Und natürlich war 1968 auch ein Generationenkonflikt: die Wut der Jugend über eine obrigkeitsstaatliche Gesellschaft, in der immer noch NS-Funktionäre wichtige Ämter bekleideten, war deutlich zu spüren. Der Vortrag spürt den Ereignissen nach, so wie sie Peter Rink, der bis 1972 in Berlin lebte und Teil der Studentenbewegung war, erlebt und empfunden hat.

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