Ziemlich beste Freunde

Bedeutender Tag: Schüler der BOS Wasserburg ließen Frankreich hochleben

image_pdfimage_print

Die deutsch-französische Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg gilt als Grundpfeiler der europäischen Einigung. Deshalb wurde nun schon zum 15. Mal am gestrigen Montag, 22. Januar, der Tag der deutsch-französischen Freundschaft gefeiert. Nicht nur auf Regierungsebene: Auch die Schulen wollen die besondere Bedeutung dieser Freundschaft in Erinnerung halten. Die Französischklasse der 12. Jahrgangsstufe an der Beruflichen Oberschule Wasserburg tat dies auf ihre Weise.

Wegen der Tatsache, dass die französischen Nachbarn Feste vorzugsweise mit besonders gutem Essen feiern, bereiteten die Schüler ein viergängiges Menü nach französischen Rezepten vor, das anschließend gemeinsam verspeist wurde.

Außerdem befassten sie sich damit, wie denn der französische Festtagskalender aussieht. Auch in Frankreich werden wie in Deutschland viele Feste christlichen Ursprungs gefeiert. Darüber hinaus aber sind auch der 8. Mai und der 11. November staatliche Feiertage, an denen des Endes der beiden Weltkriege gedacht wird.

Anders als uns bekannt, bekommen in Frankreich nicht nur Mütter und Väter einen Ehrentag zugewiesen, sondern auch „mamie et papy“ (Betonung jeweils auf der letzten Silbe), wie in Frankreich die Großeltern liebevoll von den Enkeln gerufen werden.

Bei regem Austausch und gutem Essen verlebten alle vergnügliche Stunden, auch wenn – den äußeren Umständen der Feierstunde gehorchend – auf den in Frankreich bei solchen Anlässen unvermeidlichen Champagner verzichtet werden musste …

msp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.