Zeit gespart, Wege verkürzt

Seit nun genau fünf Jahren gibt's den Arbeitslosengeldantrag online - Eine Bilanz

image_pdfimage_print

Seit nun genau fünf Jahren kann der Arbeitslosengeldantrag online gestellt werden.
Arbeitslosengeldantrag, Arbeitssuchendmeldung, Stellenbesetzung und und und – zahlreiche Angebote der Bundesagentur für Arbeit können mit einigen einfachen Klicks abgerufen werden. Eine Bilanz …


„Unser oberstes Ziel ist es, Menschen und Arbeit schnell zusammen zu bringen. Die Online-Angebote, oder sogenannte eServices, sparen Zeit und verkürzen Wege. Arbeitnehmer und Arbeitgeber kommen schneller an für sie wichtige Informationen, denn auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle oder Arbeitskraft ist Zeit ein ganz wichtiger Faktor“, sagt Michael Vontra, der kommissarische Leiter der Agentur für Arbeit Rosenheim.

Und weiter: „Die Entwicklung unserer Online-Angebote, die sich direkt auf der Startseite der Bundesagentur für Arbeit (BA) (www.arbeitsagentur.de) befinden, zeigt, dass immer mehr Kunden diese nutzen. Die eServices können orts- und zeitunabhängig von jedem PC, Tablet oder Smartphone aus genutzt und die Daten mit wenigen Klicks eingegeben werden.

Alle Angaben werden über einen sicheren Online-Kanal an die BA übermittelt. Der Schutz der persönlichen Daten ist sichergestellt, da sich jeder Nutzer beim erstmaligen Aufruf der eServices mit Benutzername und Kennwort individuell registrieren muss.“

Vontra nimmt den Geburtstag des Angebots zum Anlass, um einen Blick auf die Entwicklung der Nutzung der einzelnen eService-Angebote zu werfen:

„Grob kann man sagen, dass vor zwei Jahren in etwa ein Drittel unserer Kunden ihren ALG-Antrag online gestellt haben. Mittlerweile bewegen wir uns in die Richtung, dass fast die Hälfte der Kunden vom Angebot Gebrauch macht.

Der Nutzer wird beim Ausfüllen interaktiv begleitet. Um fehlerhafte Eingaben zu vermeiden, werden die Daten sofort auf Plausibilität geprüft“, erklärt der kommissarische Agenturleiter und weist auf weitere Vorteile hin, die die Kunden dadurch haben:

„Endet beispielsweise das Arbeitsverhältnis in einer Frist von maximal drei Monaten, muss man sich umgehend arbeitsuchend melden, sofern man Leistungen der BA in Anspruch nehmen möchte. Über diesen Weg erhalten Kunden auch einen Termin für ein persönliches Gespräch mit ihrer Vermittlungsfachkraft oder zur persönlichen Arbeitslosmeldung, die spätestens am 1. Tag der Arbeitslosigkeit mit gültigem Personalausweis – alternativ mit gültigem Reisepass mit Meldebescheinigung – bei der zuständigen Agentur für Arbeit vor Ort erfolgen muss.“

Weitere eService-Angebote der BA sind die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) und die Veränderungsanzeige, die seit einem guten Jahr online verfügbar sind. „Bei den BAB-Anträgen liegt die Online-Quote bei rund zehn Prozent und bei den Veränderungsanzeigen bei rund 20 Prozent“, sagt Vontra. „Wir erkennen aber auch hier eine zunehmende Nachfrage der eServices und streben in beiden Bereichen mittelfristig einen Anteil von einem Drittel an.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren