Zauberhafte Serenade an der Frauenkirche

Nachwuchsmusiker begeistern am Samstag das Publikum in Wasserburg

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Es sah nach Gewittern und Regen aus, doch dann wurde es ein lauer Sommerabend wie aus dem Bilderbuch. Einen bessern Rahmen hätte die Jugend-Serenade der Stadtkapelle kaum haben können. Dazu kamen dann auch noch zahlreiche Besucher, die vom Auftritt der jungen Musiker begeistert waren. Das Jugendorchester der Trachtenblaskapelle Ramsau, die Jugendblaskapelle des Musikvereins Schnaitsee, die Bläserklasse der Realschule und die Jugendkapelle der Stadtkapelle Wasserburg begeisterten das Publikum.

Erfreulich viele Besucher waren zur Jugend-Serenade der Wasserburger Stadtkapelle auf den Platz hinter der Frauenkirche gekommen. Der Vereinsvorsitzende Georg Machl und sein Stellvertreter Martin Zwiefelhofer schätzten, dass es schon gut 300 Gäste waren, die bei letztlich bestem Open-Air-Wetter den Klängen der Bläserklasse der Realschule Wasserburg, dem Jugendorchester der Trachtenkapelle Ramsau, der Jugendkapelle des Musikvereins Schnaitsee und der Jugendkapelle der Wasserburger Stadtkapelle lauschten. Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Michael Kölbl, Dritter Bürgermeister Otto Zwiefelhofer und einige Stadträte.

Noch zwei Stunden vor der Serenade hinterließ der Blick zum Himmel bei den  Vereinsverantwortlichen nachdenkliche Mienen. Pünktlich zum Beginn der Veranstaltung aber verschwand die launige Wetterlage und mit ebenso launigen Worten eröffnete Stadtkapellmeister Michael Kummer das unterhaltsame Konzertprogramm der Bläserklasse und der drei Jugendorchester. Die Spielfreude und die ausgeprägte Musikalität der jungen Musikerinnen und Musiker begeisterte das gut aufgelegte Publikum. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass so ein Konzert an diesem Platz inmitten der Stadt schon lange wieder einmal fällig war.

Gut, dass Georg Machl mit vielen seiner aktiven Mitglieder aus dem Erwachsenenorchester der Stadtkapelle diese Idee in die Tat umgesetzt hat. Und der Bedarf nach einer Wiederholung in den kommenden Jahren ist deutlich gefordert. Das zeigte auch der Applaus zum Ende des Serenaden-Programmes. Mit zwei  gemeinsam und schneidig gespielten Märschen sowie der Bayern-Hymne verabschiedeten die drei Orchester mit ihren musikalischen Leitungen die Zuhörer in eine schwül-warme Sommernacht.

Im dankenswerter Weise von der Pfarrei Sankt Jakob zur Verfügung gestellten Pfarrzentrum durften die jungen Musikanten nach der  Serenade bei Gegrilltem den Abend noch gemeinsam ausklingen lassen. BUA

 

Fotos: Stadtkapelle

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