Zahlreiche Helfer im Einsatz

Landratsamt informiert: Ab Montag sieben neue Schnelltestzentren im ganzen Landkreis

Ab kommenden Montag gibt es in Stadt und Landkreis Rosenheim sieben weitere Corona-Schnelltestzentren. Die Bürgerinnen und Bürger können dort nach Anmeldung kostenlos Corona-Schnelltests nutzen. Das Gesundheitsamt Rosenheim hat den Kreisverband Rosenheim des Bayerischen Roten Kreuzes und die Johanniter in Wasserburg beauftragt, dezentrale Schnelltestzentren einzurichten.

Die Antigen-Schnelltests können pro Woche einmal kostenfrei in Anspruch genommen werden. Bis allen Bürgerinnen und Bürger ein Impfangebot gemacht werden kann, gelten sie als wichtiges Instrument, um die Infektionsgefahr bei Kontakten zu reduzieren. „Innerhalb von 15 bis 30 Minuten nach dem Test gibt es das Ergebnis, als Nachricht auf das Smartphone oder als E-Mail“, sagt der Johanniter-Dienststellenleiter Markus Haindl.

 

Die Hilfsorganisationen haben sich gerne bereiterklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. „Wir sehen es als unsere Kernaufgabe, bei der Bewältigung der Pandemie mitzuhelfen. Bereits in der Vergangenheit haben wir gezeigt, wie schnell und professionell unsere Hilfeleistung ist“, so Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Rosenheim. Als Beispiel nennt er die Testungen an der Grenze zu Tirol.

 

Das Angebot der Testung richtet sich an die gesamte Bevölkerung in Stadt und Landkreis Rosenheim. Besonders angesprochen werden Personengruppen, die einem erhöhtem Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind und Personen, bei denen ein regelmäßiger Test vorgeschrieben ist. Hierzu gehören besonders Personal im Einzelhandel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die personennahe Dienstleistungen erbringen, wie zum Beispiel Frisöre oder Fußpflegerinnen, Erzieher, Lehrer und anderes pädagogisches Personal sowie Grenzpendler.

 

Zudem können Menschen, die Blutverdünner einnehmen, nicht getestet werden. Sie sollten sich an ihren Hausarzt wenden.

 

Die Johanniter betreiben ihr Schnelltestzentrum in der Priener Straße 3 in Wasserburg. Die Öffnungszeiten werden der Nachfrage angepasst. Das Buchen von Terminen bzw. die zwingend nötige Voranmeldung ist online unter www.schnelltest-wasserburg.de möglich.

 

Die sechs Schnelltestzentren, die der BRK-Kreisverband Rosenheim betreiben wird befinden sich in der BRK-Kreisgeschäftsstelle in der Tegernseestraße 5 in Rosenheim, im Rotkreuz-Haus in der Poststraße 10 in Raubling, im Rotkreuz-Haus im Dr.-Wilhelm-Glassner-Weg 2 in Bruckmühl, im Rotkreuz-Haus in der Thierseestraße 7 in Kiefersfelden, im Haus des Gastes in der Bahnhofstraße 11 in Bad Endorf und mit Unterstützung der Stadtverwaltung, der DLRG sowie örtlichen Apothekern und Ärzten im Bahnhof in Bad Aibling. Alle Schnelltestzentren sind geöffnet Montag bis Sonntag von 11 Uhr bis 15 Uhr und 16 Uhr bis 19 Uhr.

 

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wird auch hier eine Online-Anmeldung unter www.coronatest-rosenheim.de dringend empfohlen. Kurzfristig Entschlossene können sich auch direkt an den Testzentren anmelden. Allerdings kann es dann zu längeren Wartezeiten kommen, was eigentlich vermieden werden sollte.

 

Deshalb sollten die Bürgerinnen und Bürger möglichst pünktlich zu ihrem Testtermin kommen. Benötigt werden ein Ausweisdokument und die Gesundheitskarte. Zudem muss im Bereich aller Schnelltestzentren eine FFP2-Maske getragen werden.

 

Neben den beiden Hilfsorganisationen hat das Gesundheitsamt Rosenheim auf Antrag weitere Leistungserbringer mit der Durchführung von Bürgertestungen nach Paragraf 4a der Coronavirus-Testverordnung beauftragt. Dies sind das ViVita Pflegeheim in Neubeuern, der TSV 1880 Wasserburg mit Unterstützung der Stadt Wasserburg, das Laurentiushof Senioren- und Pflegeheim in Bernau , die Stiftung Attl und das Therapiezentrum Kolbermoor in der Brückenstraße.

 

Die Apotheken sind durch Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 10. März beauftragt, Bürgertestungen mittels Antigen-Schnelltest durchzuführen. Einzige Voraussetzung für die Beauftragung ist, dass sich die Apothekerinnen und Apotheker auf eine Liste des Staatsministeriums setzen lassen und damit zum Ausdruck bringen, dass sie zur Testung bereit sind.

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