Zahlen, bitte!

Zwei Polen und ein Österreicher wurden gestern im Landkreis zur Kasse gebeten - Haft drohte

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Bei Grenzkontrollen im Landkreis hat die Bundespolizei Rosenheim am gestrigen Sonntag einen polnischen Staatsangehörigen gestoppt. Er wurde in drei Fällen von der Staatsanwaltschaft in Kleve gesucht. Gegen den 27-Jährigen war zum einen wegen Diebstahls eine Geldstrafe verhängt worden. Ersatzweise waren laut Strafbefehl 99 Tage Haft vorgesehen …

Vor Ort entrichtete der Pole aber dann den geforderten Betrag von rund 1.100 Euro. Auch wenn er danach weiterfahren durfte, wird er sich voraussichtlich mit weiteren Vorwürfen auseinandersetzen müssen. Die Staatsanwaltschaft in Kleve war in zwei anderen Fällen wegen räuberischen und besonders schweren Diebstahls am Aufenthaltsort des Mannes interessiert.

Ein Landsmann des Polen wurde ebenfalls in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüft. Der 27-Jährige konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber bei der Recherche im Polizeicomputer stießen die Bundespolizisten auch auf drei Fahndungsnotierungen.

Die Nürnberger Staatsanwaltschaft suchte anlässlich einer Insolvenzverschleppung nach dem Polen. Ferner hatten die Staatsanwaltschaften Deggendorf und Regensburg Erzwingungshaft für ihn angeordnet, weil er Geldbußen und Verfahrenskosten in Höhe von 300 Euro nicht gezahlt hatte. Dies holte der Osteuropäer nun nach und durfte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen.

Rund 1.400 Euro hatte ein österreichischer Staatsangehöriger zu zahlen. Laut Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin war er wegen Beleidigung verurteilt worden. Diese Summe musste der 31 Jahre alte Mann zunächst aufbringen, bevor ihm die Bundespolizei seine Weiterfahrt und damit die Einreise nach Deutschland gestattete.

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