Zahl hat sich verdoppelt

Gestern ein deutlicher Anstieg der Corona-Neuinfektionen in Oberbayern

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Es ist Vorsicht geboten in dieser Ferienzeit 2020: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Oberbayern deutlich angestiegen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitteilt, wurden gestern 64 neue Fälle gemeldet, heißt es in einer aktuellen Nachricht des Bayerischen Rundfunks. So viele wie in keinem anderen bayerischen Regierungsbezirk. Von Donnerstag auf Freitag waren es noch weniger als die Hälfte – nämlich 28. 

Neuinfektionen melden gestern

der Landkreis Rosenheim – vier Neuinfektionen,

die Landkreise Altötting (15), Berchtesgadener Land (1), Ebersberg (1), Eichstätt (4), Freising (2), Fürstenfeldbruck (2), München (1), Weilheim-Schongau (2) sowie die Städte Ingolstadt (5) und München (27).

Bei der Fallzahl pro 100.000 Einwohner liegt Oberbayern mit 486,20 nach wie vor hinter der Oberpfalz mit 494,11. Bei der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt Landkreis Altötting mit 14,39 an der Spitze in Oberbayern, gefolgt von Bad Tölz/Wolfratshausen mit 13,36.

Derweil hat man im Urlaubs-Nachbarland Österreich große Sorge, dass sich Sankt Wolfgang zu einem zweiten Ischgl entwickeln könnte:

Mindestens 44 Menschen haben sich in St. Wolfgang am Wolfgangsee in Oberösterreich mit dem Coronavirus infiziert. Bei den Infizierten handelt es sich nach Medienberichten überwiegend um Mitarbeiter der Tourismusbranche, die meisten seien Praktikanten, hieß es. Allerdings sei auch bei einem Urlauber das Virus nachgewiesen worden. Ob sich die Betroffenen in ihren Unterkünften oder beim Ausgehen angesteckt haben, sei unklar. Zwei Bars seien geschlossen worden. Die Bewohner der Ortschaft und die Gäste wurden aufgerufen, sich möglichst in ihren Häusern und Unterkünften aufzuhalten.

Quelle: BR

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