Wohin mit so viel Gülle?

Bei „Feierabendrunde“ des CSU Debatte um bundesweite Düngeverordnung

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Fast 100 Interessierte haben an der „Feierabendrunde“ des CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer (unser Foto) teilgenommen – auch einige aus dem Altlandkreis. Dabei ging es vor allem um die aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft. Hauptredner war an diesem Abend der Bezirkspräsident des oberbayerischen Bauernverbandes, Anton Kreitmair, MdL, der zu den Fragen der Gäste Stellung nahm. Beherrschendes Thema war die bundesweite Düngeverordnung.

Diese führe unter anderem im Landkreis Rosenheim zu Herausforderungen für viele Milchviehbetriebe, insbesondere für die, die einen hohen Anteil Grünland bewirtschaften. Vor diesem Hintergrund fordern die CSU-Abgeordneten Lederer und Kreitmair seit längerem eine Flexibilisierung für die bayerischen Landwirte, analog zu Österreich.

Die Neuregelung besagt unter anderem, dass es eine Obergrenze für organischen Dünger (Gülle und Mist) in Höhe von 170 kg Stickstoff pro Hektar gibt.

Im Landkreis Rosenheim haben viele Landwirte durch den hohen Anteil Grünland jedoch mehr Gülle (rund 300 kg Stickstoff pro Hektar), als sie laut Verordnung auf ihre Flächen ausbringen dürfen.

Dies habe zur Folge, dass die überschüssige Gülle wegtransportiert werden muss, zu Betrieben die keine oder wenig Tierhaltung haben. Dies ist mit hohen Kosten für den betroffenen Landwirt verbunden. „Nicht nur, dass er für den Transport und die Verwertung der übrigen Gülle bezahlen muss, auch der dadurch fehlende und für die Pflanzen wichtige Stickstoff muss als Mineraldünger zugekauft werden“, sagte Kreitmair (auf unserem Foto stehend). Also eine doppelte Belastung für die bäuerlichen Betriebe.

„In Bayern haben wir ein hervorragendes Klima und gute Böden. Durch die hohen Niederschläge und die fruchtbaren Böden können die Flächen mehrmals im Sommer gemäht werden. Das Gras und die Kräuter, die nach dem Mähen wachsen, brauchen Nährstoffe, vor allem Stickstoff.“ Es sei nicht nur finanziell – sondern auch energetisch – unsinnig, so Kreitmair, die Gülle für viel Geld an entfernte Betriebe zu liefern und dann teuren Mineraldünger zuzukaufen.

Anpassung der Düngeverordnung auf Bundesebene

Der Landtagsabgeordnete Otto Lederer äußerte hierzu ganz klar: „Ich werde die Landwirte bei ihrer für den Umwelt- und den Landschaftsschutz so wichtigen Arbeit weiterhin unterstützen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass der Freistaat Bayern auf Bundesebene eine Anpassung der Düngeverordnung erwirkt“, erklärte er.

Die Düngeverordnung wurde bereits im vergangenen Jahr vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft weiterentwickelt und ist eine Reaktion auf Vorgaben der Europäischen Union, die eine neue EG-Nitratrichtlinie erlassen hatte.

Die „Feierabendrunde“ startete dieses Mal am Sportplatz des SV Ostermünchen (unser Foto). Nach gut einer halben Stunde kamen die Teilnehmer in Tuntenhausen an, wo im Anschluss im Gasthaus Schmid das Gespräch stattfand. Neben der Düngeverordnung gab es hierbei auch Fragen zur Landwirtschaft der Zukunft, den Brenner-Nordzulauf und einer neuen Anlagenverordnung.

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15 Gedanken zu „Wohin mit so viel Gülle?

  1. Wo hin mit so viel Gülle?
    Ganz einfach:
    1. Viehbestand reduzieren – wenn die Massentierhaltung von der EU endlich nicht mehr gefördert werden würde, könnte unendlich viel Gülle eingespart werden.
    2. Gülle in die Biogas-Anlagen – es ist Wahnsinn Ackerflächen mit Mais und Schilfgras zu bepflanzen, welches dann in die Biogasanlagen gehäckselt wird. So würden Ackerflächen für Nahrungsmittel frei werden. Auch dieser Irrsinn wird von der EU subventioniert
    3. WENIGER FLEISCH – und vor allem BEWUSSTER Fleisch essen, wenn es denn dann unbedingt nötig ist. Gar kein Fleisch wäre noch besser.
    4. Die MILCH-LÜGE – Milch ist nicht gesund, im Gegenteil. Studien haben gezeigt, dass vor allem bei Männern Milchkonsum zu Tumoren, sogenannten „Männerbrüsten“ und Prostatakrebs führen kann (bitte selbst googeln). Milch kann also eher tödlich, als gesund sein. Und zum Nachdenken: Der Mensch ist das einzige Säugetier, das im Erwachsenenalter noch MUTTERMILCH trinkt.
    Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin Vegetarier und konsumiere schon lange keine Milch und Milchprodukte mehr. Einzig Eier esse ich noch, da habe ich einfach noch keinen guten Ersatz gefunden.
    Wohin mit so viel Gülle – die Frage ist also ganz leicht beantwortet

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    1. Volle Zustimmung bei den Punkten 1 bis 3 – ich bin selbst kein Vegetarier, aber auch der Meinung, dass viel zu viel Billigfleisch produziert, konsumiert und weggeworfen wird – weils so billig ist, wird es auch nicht wertgeschätzt, und nur wegen der Überproduktion ist es so billig.
      Bei Punkt 4 meine ich: Milchviehhaltung hat sich seit Jahrtausenden etabliert, entsprechend hat sich auch die Darmflora der Menschen angepasst. Auf Milchprodukte ganz zu verzichten, könnte ich mir aktuell nicht vorstellen.

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    2. Josef Filser

      Genau so ist es,
      ich möchte aber schon anmerken, dass diese „Subventionen“ ja immer von UNSEREN Zwangsabgaben (Steuern, Strompreis) bezahlt werden und von (EU) Bürokraten nur verteilt werden,
      um die Landwirte, im Sinne unserer „weisen“ politischen Führung, zu korrumpieren – wo ist der gute, alte Bauernstolz geblieben!

      …und zu Punkt 4, bin ich bei Martin’s Meinung

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      1. Danke Martin, danke Josef Filser, für euere netten sachlichen Antworten.
        die Darmflora hat sich erstaunlicherweise nur bei den Menschen angepasst, die regelmäßig Milch zu sich nehmen. Asiaten und auch Indianer-Stämme vertragen Milch z.B. nicht gut.
        Wer auf Milchprodukte (noch) nicht verzichten mag, sollte diese, meiner persönlichen Meinung nach, in dem Bewußtsein zu sich nehmen, dass die Kühe bei der „Produktion“ mindestens genau so leiden, wie in der Fleischproduktion. Das MUSS und SOLL jedoch jeder für sich selbst entscheiden. Und wie erwähnt lege ich euch ans Herz, mal zu recherchieren, wie ungesund Muttermilch für erwachsene sein kann.
        Na klar werden Subventionen von unseren Steuern bezahlt. Deshalb ist es ja noch eine viel größere Schande, UNSER Geld für so etwas aus dem Fenster zu werfen, wenn es in anderen, wichtigeren Bereichen dann fehlt.

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  2. Jetzt mal eine Frage ein Bauernhof ist ein Betrieb?
    Ein Betrieb hat Rechte und Pflichten?
    Brauchen wir die Landwirtschaft, das kann man einwandfrei mit Ja beantworten soweit sie Nahrungsmittel produziert.
    Müssen Firmen egal welcher Fraktion für ihren Müll sich um die Entsorgung kümmern, auch das kann mit Ja beantwortet werden.
    Was passiert wenn ein Handwerksbetrieb seinen Müll auf den Acker schmeist? Er ist auf jeden Fall ein Umweltverschmutzer und wenn er erwischt wird geht es ihm an den Kragen.
    Landwirte dürfen teilweise ihren Müll (in dem Fall Gülle) auf ihren Feldern verteilen.
    Entschuldigung dann müßen die Landwirte ihren mehr Müll/Gülle über geeignete Firmen entsorgen. Achso das kostet ja was.
    @Burgi es ist ja schön das sie Vegetarierein sind, dürfen sie auch gerne weiterhin bleiben. Mich nerft aber nichts mehr als wenn Vegetrarier alle anderen belehren wollen was gesund ist und was nicht. Der eine mag Fleisch der ander nicht, der eine mag Milch und verträgt sie der andere nicht. Ich mag beides und werde auch beides weiter verzehren.
    Das einzige wo ich ihnen zustimme ist das die Tierhaltung teilweise Tierquälierisch ist und da sind wir wieder bei den Landwirten.

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    1. @ Roland
      noch mal extra für dich!
      Gülle ist ein natürlicher Dünger seit hunderten und tausenden Jahren schon verwendet …

      Gegenfrage:
      Brauchen wir Atom oder Kohlekraftwerke?
      Müssten die nicht auch ihren Müll selber entsorgen?

      Bezahlt das alles der Steuerzahler, obwohl gar nichts entsorgt wird, sondern nur in die Luft geblasen oder endgelagert wird!
      Der Bauer bekommt übrigens nicht nur Subventionen, sondern sehr viele Auflagen.

      Die neuen Güllefässer mit der vielen Technik hinten dran, sind so vom Staat per Gesetz angeordnet. Kosten von 50 bis 100 Tausend Euro trägt der Bauer.

      Wie geht jetzt da wohl die Rechnung aus?
      Wer Grundbesitz hat, trägt Verantwortung und hat Pflichten, richtig.

      Aber er hat auch Rechte, und wenn diese von öffentlicher Hand beschnitten werden und umgesetzt werden müssen, ist es für jemanden ohne eigenen Grundbesitz
      und Hände in den Hosentaschen leicht dum daher zu reden.

      Jeder kann sich ein Ha Land kaufen und das so ökologisch bewirtschaften, wie er will.
      Ach nein, die 80 bis 100 Tausend € lege ich lieber in Bayer-Aktien oder einen neuen Audi an.
      Unsere Gesellschaft ist in großen Teilen so heuchlerisch.

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      1. Man könnte glatt meinen, die Bauern arbeiten uneigennützig für das Wohl des Volkes.

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      2. @BeFa
        trotzdem bleibt der Landwirt ein Unternehmen.
        Deine Gegenfrage hingt gerade ein bisschen.

        Im Prinzip hast du recht, die Atom- und Kohlekraftwerke sollten den Müll selber entsorgen, aber nach dem wir eine Regierung in Berlin haben, die kein Rückrad hat, bleibt das am Steoerzahler hängen.

        Und Auflagen haben auch andere Firmen, die in die Tausende gehen, die kriegen allerdings vom Staat keine Subventionen.
        Zudem wie kommst du darauf, dass ich keinen Grundbesitz habe?

        Mit Sicherheit nicht so viel, wie ein Bauer, aber ich habe auch Verpflichtungen, die sich die Gemeinde einfallen lässt. um an Geld zu kommen, das sie nicht ordentlich verwalten kann.
        Hier von heuchlerischer Gesellschaft zu sprechen, finde ich schon ein wenig heftig. Dazu zählen übrigens auch Landwirte.

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    2. Hallo Roland,
      es liegt mir fern, jemanden belehren zu wollen. Ich habe ja auch extra GROSS geschrieben, es MUSS und SOLL jeder FÜR SICH SELBST entscheiden.

      Auch in meinem ersten Post habe ich geschrieben, WENIGER Fleisch und BEWUSSTER Fleischkonsum wäre ja schon ein Schritt in die richtige Richtung. Hab also nirgendwo verlangt, dass jetzt alle Vegetarier werden sollen.

      Ich vergönne ihnen ihren Hax’n und ihr Schnitzel von Herzen <3

      Mich persönlich verwundert nur oft, dass alle die Massentierhaltung zur Fleischproduktion anprangern, die Massentierhaltung in der Milchproduktion jedoch irgendwie außen vor bleibt. Billig-Fleisch ist verpönt, Billig-Milch aber salonfähig.
      Die riesigen Milchvieh-Ställe, mit oft 100erten von Rindern, sind ja mit Hauptverursacher dieser Gülle.

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  3. Lieber Josef Filser,
    auch die Bauern zahlen ihre „Zwangsabgaben“ und haben keinen Einfluss darauf, wenn das Geld in irgendeiner Form für Sie odersonst wen verwendet werden.

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    1. Das stimmt so nicht mit den Zwangsabgaben die Bauern zahlen.
      Die allermeisten Bauern zahlen 0,00 Einkommensteuer.
      Alle Bauern bekommen wesentlich MEHR (es geht da immer um mehrere Tausende, fast immer 5stellige Summen) an Fördergeldern, als sie – wenn überhaupt – an Steuern zahlen.
      Wen es interessiert kann gerne nachlesen, die Datei mit den EU Zuschüssen ist wieder öffentlich – man kann bei jedem Bauern sehen, was er an Zuschüssen pro Jahr von der EU bekommt. Hinzu kommen noch viele andere Förderungen.
      Ich bin der Meinung, wer vom Staat so hohe Zuschüsse kassiert – jeder Bauer bekommt pro Jahr ein vielfaches als beispielsweise ein Hartz IV Empfänger erhält – von dem kann man auch erwarten, dass er verantwortungsvoll handelt.

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      1. Servus Franz, jeder Bauer unterliegt genau wie jeder andere der Pflicht zur Steuererklärung und muaa bei entsprechendem Gewinn auch Einkommenssteuer bezahlen.

        Zum Betriebsgewinn werden auch die EU-Ausgleichszahlungen angerechnet und bewirken sogar oftmals eine höhere Steuerprogression.
        Der Betriebsgewinn in der Landwirtschaft kann bei den niedrigen Preisen für die Erzeugnisse so gering sein, dass gar keine Steuer anfällt. Was wäre dir lieber?

        Um Ausgleichszahlungen zu erhalten, muss man Auflagen in Form von Tierschutz, Tiergesunheit, Medikamenteneinsatz, Umweltschutz, Pflanzenschutzmitteleinsatz, Betriebsmittellagerung, Fruchtfolge, Tierkennzeichnung, Düngeverordnung usw. dokumentieren und einhalten.

        Berechnungen der Landesanstalt für Landwirtschaft haben ergeben, dass die Verluste durch Arbeitsaufwnd und Ertragseinbußen mit den Ausgleichszahlungen beiweiten nicht ausgeglichen werden.

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        1. Stimmt doch gar nicht.
          Die EU Flächenzahlungen werden rein nach bewirtschafteter Fläche bezahlt.
          Ohne jegliche Auflage.

          Was mir lieber wäre:
          Dass ich die landwirtschaftlichen Produkte zum Preis kaufen kann, den dieses Produkt wirklich kostet.
          Dann kann ich jedes mal entscheiden, ob es mir diesen Preis wert ist und auch dementsprechend wertschätzen.
          Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind doch nur so billig, weil die Bauern hauptsächlich von den Zuschüssen leben.
          Und woher kommen diese Zuschüsse: Vom Steuerzahler.
          Die Landwirtschaft ist heute reinste Planwirtschaft und der Großteil der Bauern produziert das, was der Staat fördert (Schlachtprämie mal als Musterbeispiel) – nicht das was er produzieren würde, wenn er die Produkte zum echten Herstellungspreis + Gewinn verkaufen müsste.

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          1. Franz, leider schreibst Sachen über die du nicht bescheid weißt, du plapperst den Schmarrn nach, der in euren Kreisen anscheinend puplik ist. Lies bitte die Cross Complience-Auflagen nach dann geht dir vieleicht ein Lichtlein auf.
            Wenn die Erzeugnisse wegen der Zuschüsse so billig sind mußt du dich freuen, denn das Geld wird somit direkt zu dir durchgereicht, Das Märchen vom freiwilligen Bezahlen eines höheren Preises habe ich schon oft gehört.
            Eine Schlachtprämie gibt es seit über 20 Jahren nicht mehr,das müßte eigentlich bekannt sein.
            Burgi,Anbindehaltung ist nicht verboten. Nur weil du durch die Landschaft gehst,meinst du du weißt über Landwirtschaft bescheid.
            Medikamente wendet nur der Tierarzt an, eine Abgabe von Medikamenten zur Weiterbehandlung erfolgt nur mit schriftlicher Anweisung und Unterschrift des Tierarztes (Kontrolle durch Veterinäramt).
            Gülle ist ein Naturprodukt, ein hervorragender Dünger, damit betreiben die Bauern Kreislaufwirtschaft.
            Mir ist nicht bekannt, daß die Nitratwerte im Bereich des WWA Rosenheim zu hoch sind,kannst ja nachfragen.
            Die Zulassung von Glyphosat ist um 5 Jahre verlängert worden. Es ist auch ein Wirkstoff in Waschmitteln.
            Was hast du gegen Maisfelder, darin fühlen sich sämtliche Wildtiere bis zum Herbst wohl. Mais wurzelt bis zu 2m tief und erzeugt mehr Sauerstoff als ein Buchenwald.
            Lanwirte,die in der Fruchtfolge mehr als 75% Mais anbauen,müssen Blühstreifen oder Untersaaten anlegen.
            Gülle darf nach Ende der Sperrfrist auf gefrorenen Boden ausgebracht werden,am besten morgens, es muß gewährleistet
            sein, daß es tagsüber auftaut und die Gülle versickern kann. Gefrorener Boden ist besonders tragfähig und wird dabei nicht verdichtet.

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        2. Erndlsepp,
          Tierschutz: auf Deutschen Bauernhöfen gibt es noch immer die Anbindehaltung von Milchkühen. Mir sind Bauern bekannt, deren Kühe 365 Tage im Jahr im Stall stehen. So viel zum Tierschutz und/oder Tierwohl. Wußtet ihr, dass Kühe das Weiden verlernen können, weil sie niemals auf einer Wiese standen?
          Tiergesundheit: Es wird massenhaft Antibiotika verfüttert. In den Großställen (oft 30.000 und mehr Tiere) der Geflügelzucht wird das gleich mit dem Futter gegeben. Gesund sind diese Tiere also sicher nicht.
          Medikamenteneinsatz: Siehe oben
          Umweltschutz: Nitrat-Werte im Grundwasser viel zu hoch, ausmähen von Kitzen und Junghasen, vergrämen von Bodenbrütern durch massenhaft Gülle auf Wiesen, usw.usw.. Also kein Umweltschutz
          Pflanzenschutzmittel: Glyphosat wird weiter eingesetzt.
          Fruchtfolge: Da ich viel in der Natur unterwegs bin, beobachte ich manche Felder, auf denen inzwischen im dritten Jahr in Folge Mais angebaut wird. Also auch keine Fruchtfolge.
          Düngeverordnung: Auch wieder selbst beobachtet, dass Gülleverordnungen nicht eingehalten werden und sogar auf gefrorenen Boden und Schnee gegüllt wird
          So viel zu den Punkten, die ich aus persönlichen Beobachtungen auch belegen könnte. Siehe mir bitte nach, dass ich hier keine Namen oder Orte öffentlich mache.
          Man muss nur mit offenen Augen durch unsere schöne Landschaft gehen, um unzählige Missstände zu beobachten.

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