Wo war dein Glück, Eiselfing?

Das Glück war nicht auf Eiselfings Seite: Am Wochenende waren die Volleyball-Damen aus Eiselfing in der Bundesliga III beim DJK München Ost zu Gast und mussten nach einem zwei Stunden langen Kampf das Spiel im Tiebreak doch noch bitter mit 14:16 abgeben! Die Saison neigt sich dem Ende entgegen – nur mehr zwei Spiele stehen für die aktuell so starken Zweitplatzierten aus Eiselfing an: Bereits am kommenden Samstag, 16. Februar, ist das letzte Heimspiel gegen die Mädls aus Obergünzburg! Und am 10. März folgt dann nach der Faschingspause der Shwodown beim überlegenen Tabellenführer Dingolfing.

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Coach Randy Heidlimger deutet es an: Mia bleim ganz oben in der Bundesliga III – trotz Niederlage weiterhin ein so starker, zweiter Platz in der dritthöchsten, deutschen Liga vor dem großen Saison-Heimspiel-Finale schon am kommenden Samstag …

Durch Konzentrationsschwierigkeiten in der Annahme und dem stabilen Block der Münchner, fiel es den Kleeblättern anfangs schwer, zu punkten. Aufschlagfehler und schlechte Blocksicherung waren auch Ursache, dass es zum Satzsieg nicht gereicht hat. Die ersten beiden Sätze mussten die Damen knapp mit jeweils 23:25 abgeben.

Eine technische Auszeit von zehn Minuten gab dem Trainergespann Heidlinger die Möglichkeit, die Damen nochmal Kraft tanken zu lassen, die Taktik zu besprechen und neue Motivation ins Team zu bringen.

Die Fehler minimierten die Eiselfinger ab Mitte des dritten Satzes und konnten einen Rückstand von sechs Punkten aufholen. Die Annahme unter Libera Aringer stabilisierte sich und die Angreifer Sarah Delker, Manu Schneider und Theresa Hainzlschmid konnten viele Bälle auf dem gegnerischen Feld versenken.

Für die letzten wichtigen Punkte zum Satzsieg war Theresa Hainzlschmid verantwortlich. Sie konnte mit technisch gelungenen Aufschlägen die gegnerische Annahme zum Wackeln bringen. Auch der Block war stabil und machte es den Münchnern sichtlilch schwerer als in den ersten beiden Sätzen.

Mit 25:19 beendeten die Mädls den dritten Satz und gingen mit voller Power die Aufholjagd an.

Im vierten Satz wurde der Block von Mittelblockerin Niki Sabathiel dem gegenerischen Angriff zum Verhängnis. Mit ihren sensationellen Aktionen machte Eiselfing den ersten großen Punktevorsprung. Diesen konnte das Team aus München kaum mehr aufholen. Katrin Krieger legte noch einige starke Aufschläge nach und brachte die Kleeblätter zum Satzausgleich.

Beide Teams wurden körperlich, wie auch psychisch sehr stark gefordert und mussten dem Druck im fünften Satz standhalten. Die Fans der Eiselfinger tobten auf der Tribüne und unterstützen die Kleeblätter lautstark.

Der Anfang verlief stabil, sicher und druckvoll – so dass sich Eiselfing einen Vorsprung von 8:3 Punkten erspielen konnten. Jedoch brachten Unstimmigkeiten im Eiselfinger Annahmeriegel leichte Unsicherheiten aufs Spielfeld. Nun war es ein Kopf an Kopf-Rennen im fünften Satz.

Die Chance, den Sack zuzumachen, den verpassten die Kleeblätter im letzten Moment und mussten unglücklicherweise den Tiebreak mit 14:16 und somit das Spiel mit 2:3 doch noch abgeben.

MaS