Wo ist der Papa, die Mama, das Kind?

Das Wiesn-Blaulicht: Sieben Mal musste sich die Polizei gestern auf die Suche machen

image_pdfimage_print

Die Wiesnwache war am gestrigen Kindertag auf dem Rosenheimer Herbstfest nachmittags immer wieder gefordert – mit dem Ziel der „Familienzusammenführung“! Sieben Mal machten sich die Polizisten auf die Suche nach Mama oder Papa beziehungsweise Kindern. Erfreulicherweise dauerte es allerdings in keinem einzigen Fall länger als eine Viertelstunde, bis man die jeweiligen „Zielpersonen“ erspähen und alle wieder vereinen konnte. Deutlich weniger erfreulich war jedoch dann das Verhalten eines 31-Jährigen am späten Abend …

Zunächst verpasste der Mann bei einem Streit gegen 22.30 Uhr einem 59-jährigen Rosenheimer – direkt vor dem Haupteingang – eine „saftige Watschn“. Von den sich bereits vor Ort befindlichen Beamten auf sein Fehlverhalten angesprochen, zeigte sich der Bad Reichenhaller wenig kooperativ. Erst verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien und versuchte dann, in ein Taxi zu steigen.

Davon konnten ihn die Beamten jedoch abhalten, obwohl sich der Reichenhaller vehement gegen die Maßnahme wehrte. Der Störenfried kniff einen Polizisten so fest in den Unterleib, dass der Griff nur mit vereinten Kräften wieder gelöst werden konnte.

Neben einer kostenpflichtigen Übernachtung in der Arrestzelle und einem Wiesnverbot muss sich der 31-Jährige zudem nun auch noch auf die strafrechtlichen Folgen gefasst machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren