Wo ein gelbes Band weht …

... winkt reiche Ernte: Klasse-Aktion ab sofort nun auch in der Stadt Wasserburg - Auf Initiative der Grünen

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Augen auf beim nächsten Spaziergang: Unser Foto zeigt einen Mitarbeiter des Wasserburger Bauhofs beim Anbringen des gelben Bandes bei einem stadteigenen Baum! Mit dem Ernteprojekt „Gelbes Band“ wurde erstmalig im Landkreis Esslingen die Unterstützung der Bewirtschaftung von Streuobstwiesen in Leben gerufen – so auch ab morgen in Feldkirchen-Westerham im Landkreis (wir berichteten). Auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen ist nun ebenso die Stadt Wasserburg dabei!

Ein gelbes Band am Stamm signalisiert: Dieser Baum darf gratis und ohne Rücksprache abgeerntet werden. Gleichzeitig wurde auch dazu aufgerufen, dass dies in allen Kommunen Deutschlands umgesetzt werden soll.

Jahr für Jahr verrotten in der Erntesaison viele Kilogramm Obst auf Streuobstwiesen.

Mit der Initiative „Gelbes Band“ soll verhindert werden, dass gutes Obst ungenutzt an Bäumen und auf dem Boden verrottet. Bundesweit werden Bäume mit einem gelben Band versehen, das signalisiert, dass hier geerntet werden darf.

Die Umsetzung ist denkbar einfach: Wer selbst eine Streuobstwiese bewirtschaftet, aber während der Obstsaison nicht mit der Ernte der vielen Früchte hinterherkommt, markiert den Ertrag seiner Bäume mit dem „Gelben Band“ als Allgemeingut.

So wissen Bürgerinnen und Bürger jederzeit, wo sie ohne Rücksprache ernten dürfen. Das „Gelbe Band“ lädt dazu ein, Obst zu ernten und sorgt dafür, dass weniger Obst ungenutzt auf den Wiesen verdirbt.

Im Rathaus im Vorzimmer des Wasserburger Bürgermeisters (Zimmer 12) liegen ab sofort gelbe Bänder aus, die sich Baumbesitzer abholen können. Selbstverständlich können auch eigene Bänder verwendet werden.

Die Regeln für das Ernten lauten:

• Es dürfen keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden.
• Die Grundstücke dürfen nicht verschmutzt und müssen so wieder verlassen werden, wie sie angetroffen wurden.
• Das Abernten auf den fremden Grundstücken geschieht auf eigene Gefahr und sollte vorher mit den Besitzern abgesprochen werden.

 

 

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