Wirtschafts-ethische Fragen

Bildungsforum bei freiem Eintritt: Vortrag und Podiumsdiskussion im Landratsamt

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Die Wirtschaft agiert global und ist damit auf offene Grenzen und in vielen Fällen auch auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Wirtschafts-ethische Fragestellungen bleiben da nicht aus. Das Rosenheimer Bildungsforum will sich in seiner vierten Veranstaltung am nächsten Dienstag, 19. März, im Landratsamt Rosenheim damit befassen. Zum Auftakt referiert Dr. Dr. Johannes Wallacher (Foto), Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik an der Hochschule für Philosophie in München, zum Thema: „Arbeitsmigration zwischen nationalen Eigeninteressen und globaler Gerechtigkeit“.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten fachliche Informationen und Gelegenheit zur Diskussion. Fragestellungen sind unter anderem:

Braucht unsere Region mehr oder weniger Zuwanderung aus dem Ausland? Welche Konsequenzen hat es für Staaten, wenn die Elite abwandert oder abgeworben wird? Oder, welche Erfahrungen haben Vertreter der Rosenheimer Wirtschaft in den vergangenen Jahren mit ausländischen Fachkräften gemacht?

Das offizielle Programm im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Rosenheim beginnt um 18 Uhr.

Im Anschluss daran diskutiert Professor Wallacher seine Thesen mit Ingrid Meindl-Winkler, der Kreis- und Stadtverbandsvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes sowie dem Leiter der Altenpflegeschule Miesbach Ulrich Brenner, dem Geschäftsführer der Firma Bensegger und Vorsitzenden des IHK-Regionalausschusses Rosenheim Andreas Bensegger sowie dem Mitgründer und Social-Entrepreneur der Zeitarbeitsfirma Social-Bee, Maximilian Felsner.

Das Gespräch moderiert Florian Schrei, bekannt als Moderator und Journalist des Bayerischen Rundfunks.

Weitere Information sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter

www.bildungsforum-rosenheim.de

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstalter des 4. Rosenheimer Bildungsforums sind der Landkreis Rosenheim, die Volkshochschule Rosenheim, die Katholischen und Evangelischen Bildungswerke und die Soziale Stadt Rosenheim.

Foto: Hochschule für Philosophie München

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