Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Pilotprojekte: Rosenheimer Studierende beraten gemeinnützige Organisationen

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Die weltweit größte, studentische Unternehmensberatung kommt nach Rosenheim. Mit Unterstützung der Technischen Hochschule Rosenheim haben Felix Johne, Albert Nietz, Monika Rau, Tobias Remmerbach und Felix Schuhbauer einen Ableger von 180 Degrees Consulting (180DC) gegründet. Das in mehr als 30 Ländern aktive Netzwerk bietet seine Dienste ausschließlich gemeinnützigen Organisationen und sozialen Unternehmen an. Im April bereits starten die fünf TH-Studierenden mit ihren Pilotprojekten.

Unser Foto zeigt die Rosenheimer Gründungsmitglieder von 180 Degrees Consulting – von links Felix Schuhbauer, Monika Rau, Albert Nietz, Tobias Remmerbach und Felix Johne.

Geplant ist unter anderem die Optimierung eines Zuweisungsprozesses von ehrenamtlichen Nachhilfelehrern zu hilfsbedürftigen Schülern für den Verein Initiativgruppe.

180DC ist weltweit an über 100 Hochschulen aktiv, in Deutschland bisher nur in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München – und ab sofort auch in Rosenheim.

Gründungsinitiator Schuhbauer ist während seines Auslandsstudiums in Australien auf das Konzept aufmerksam geworden. Gutes tun und gleichzeitig etwas lernen – der 22-jährige, angehende Wirtschaftsinformatiker war sofort begeistert: „Es ist sowohl für die Organisationen, wie Umweltschutzgruppen, Flüchtlingsinitiativen oder Tierheime, als auch die Studierenden eine Win-Win-Situation.“ Erstere bekommen kostengünstige Expertise, Letztere erhalten Berufspraxis und lernen Verantwortungsbewusstsein.

„Unser Verein ist einzigartig in der Region, wir wollen bis nach Salzburg und Kufstein hineinwirken“, erläutert Schuhbauer.

Prof. Dr. Andreas Krüger, Studiendekan für Wirtschaftsinformatik an der TH Rosenheim, und das internationale 180DC-Netzwerk unterstützen die Nachwuchsberater bei ihren Vorhaben. Die Hochschule und Sponsoren übernehmen die anfallenden Unkosten.

Derzeit sucht das Rosenheimer 180DC-Team noch nach weiteren Mitstreitern an der Hochschule. „Wir wollen das Silodenken überwinden“, sagt Schuhbauer mit Blick auf seine Kommilitonen in anderen Studiengängen, die er für die vielfältigen wie nachhaltigen Projekte seines Vereins gewinnen will.

 

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