Wimmer geht in den Feuerwehr-Ruhestand

Stephan Hangl wird neuer Kreisbrandinspektor - Versammlung der Feuerwehr-Kommandanten in Babensham

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Nach mehr als drei Jahrzehnten ehrenamtlicher Tätigkeit als Kreisbrandinspektor geht Georg Wimmer im kommenden Frühjahr in den Feuerwehr-Ruhestand. Und so war die turnusgemäße Versammlung der Kommandanten aus dem Wasserburger Land gestern Abend in Babensham die letzte unter seiner Leitung.


Für zahlreiche Feuerwehrfrauen und -männer ist der Posten des Kreisbrandinspektors im Bereich Wasserburg unweigerlich mit dem Soyener Georg Wimmer verbunden. Kein Wunder, denn schließlich übt er dieses Amt bereits seit März 1987 ohne Unterbrechungen aus und war bei größeren Einsätzen, Übungen, Leistungsprüfungen und vielen weiteren Veranstaltungen – etwa der Jugendfeuerwehren – stets präsent.

Aus Altersgründen muss Georg Wimmer, der sich bei allen Weggefährten herzlich bedankte, laut Bayerischem Feuerwehrgesetz nun im kommenden Frühjahr aus dem Dienst ausscheiden und wird seitens des Landkreises Rosenheim gebührend verabschiedet werden. „Das lasse ich mir bestimmt nicht nehmen, denn die Zusammenarbeit war jederzeit nicht nur hoch professionell, sondern auch und gerade sehr freundschaftlich“, betonte stellvertretender Landrat Josef Huber. Der Landkreis sei darüber hinaus stolz auf alle der rund 7.000 Aktiven in den heimischen Feuerwehren.

Wimmers Nachfolge wird ab März 2020 der derzeitige Kreisbrandmeister Stephan Hangl von der Feuerwehr Wasserburg antreten, wie Kreisbrandrat Richard Schrank bekanntgab. Für den dadurch freiwerdenden Posten des Kreisbrandmeisters habe man Marcus Huber, aktuell stellvertretender Kommandant der Rotter Feuerwehr, gewinnen können. „Ich freue mich, dass sich diese beiden wichtigen Ämter auch in Zukunft weiter in verantwortungsvollen Händen befinden werden.“

Dass der tägliche Einsatzdienst eine bunte Aufgabenpalette darstelle, machte Georg Wimmer in seinem letzten Jahresrückblick deutlich. Angefangen vom Kampf gegen die Schneemassen im Januar über mehrere Großbrände bis hin zu schweren Verkehrsunfällen – das Geschehen erfordere umfangreiche Ausbildung und aktive Jugendarbeit zur Zukunftssicherung.

Nachdenklich stimmten ihn zunehmende verbale Bedrohungen gegen Einsatzkräfte und auch gefährliche Einsatzlagen, beispielsweise wenn Personen drohten, sich und anderen etwas anzutun. Hier, so Wimmer, sei eine enge Zusammenarbeit mit den übrigen Blaulichtorganisationen unabdingbar. Und genau diese konnte Markus Steinmaßl, Leiter der Wasserburger Polizeiinspektion, in seinem Grußwort bestätigen: „Feuerwehr und Polizei verfolgen schließlich mit der Abwendung von Gefahren und Schaden von der Bevölkerung das gleiche gemeinsame Ziel.“

GR

Foto (von links): Kreisbrandrat Richard Schrank, der künftige Kreisbrandmeister Marcus Huber und der künftige Kreisbrandinspektor Stephan Hangl mit Georg Wimmer. 

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