Wilde Pflanzen vor der Tür

Ausstellung vom 7. August bis 9. September am RoMed-Klinikum

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In bis auf den letzten Quadratmeter genutzten Landschaft werden die Lebensräume für Wildpflanzen immer kleiner. „Wilde Ecken“ in Dörfern und Städten gewinnen damit als Rückzugsgebiete zunehmend an Bedeutung. Straßen- und Wegränder, Mauern und Zäune, offene Böden, Schuttplätze oder Brachflächen bieten dort einer ganzen Reihe besonders anpassungsfähiger Pflanzen gute Lebensbedingungen. Dazu gibt es jetzt eine Ausstellung am RoMed-Klinikum Rosenheim.

„Ruderalpflanzen“ sind kein „Unkraut“, sondern Multitalente! Sie besiedeln vom Menschen geschaffene, aber nicht genutzte Standorte. Das Dulden „wilder Gesellen“ ist keineswegs ein Zeichen von Nachlässigkeit.

In und um unsere Siedlungsräume gewinnen Lebensräume für Wildpflanzen immer mehr an Bedeutung. Die Ausstellung zeigt deren Funktionen: als Pollen- und Nektarquellen, als Futter- und Samenpflanzen, sowie die Bedeutung für eine Vielzahl bedrängter Bienen, Schmetterlings- und Vogelarten. Neben dieser ökologischen wird auch auf die kulturgeschichtliche und volksmedizinische Bedeutung der Wildpflanzen eingegangen.

 

Die Ausstellung des Bund Naturschutz, Kreisgruppe Rosenheim, kann täglich vom 7. August bis 9. September von 9 bis 19 Uhr in der Eingangshalle des RoMed-Klinikums, Pettenkoferstraße 10, in Rosenheim besichtigt werden.

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