Wieder Diskussion um die B15 neu

Gegen die Planungen können bis spätestens nächste Woche noch Einwendungen erhoben werden

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Nicht nur die Naturschützer wehren sich: „Die B15 berührt alle in und um Wasserburg stark”, so Max Finster der Vorsitzende der OG Wasserburg des Bundes Naturschutz. Für den weiteren Verlauf der B15 neu in Richtung Altlandkreis gebe es mehrere Möglichkeiten und niemand wisse, was davon realisiert werden wird. Wie Franz Manzinger aus Rechtmehring jetzt schreibt, …

… werde politisch weiterhin die alte „Raumordnungstrasse“ aus den 70-er Jahren favorisiert – über Schwindegg, Stierberg, Ramsau, Lengmoss, Allmannsau nach Ferchensee. Gegen diese Planung können bis spätestens nächste Woche – Freitag, 22. Mai – Einwendungen gemacht werden.

 

Foto: Bürgerinitiative

Siehe auch:

Einwendungen gegen die B15 neu – wie geht das?

 

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7 Kommentare zu “Wieder Diskussion um die B15 neu

  1. Um es nochmal klar zu sagen:
    Die sog. “B15 neu” ist als 4-spurige Autobahn mit Standstreifen und einer Breite von 28 Metern geplant!
    Bitte nehmt euch die Zeit, informiert euch darüber und unterstützt die Bürgerinitiative

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  2. Ich hoffe die B15 neu kommt denn so wie es jetzt ist ist es ein Zustand jeder schreit wenig Verkehr auf der Strasse aber wo die Sachen herkommen Interessiert keinen die Sachen wachsen nicht im Geschäft

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    1. Danke für die Aufklärung, ich denke wir wissen alle dass die Sachen nicht im Geschäft wachsen.
      Eine solche Autobahn wird noch mehr Verkehr anziehen, von dem die Anwohner nicht profitieren. Besser wäre z.B. die Einführung einer LKW-Maut und wo nötig, der Bau von Umgehungsstraßen.
      Wo sollen denn eigentlich Ihrer Meinung nach die regionalen Bauern künftig noch anbauen können, wenn immer mehr Fläche wegfällt und versiegelt wird?

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    2. Aber wäre es nicht vernünftiger, die bestehende B15 zwischen Rosenheim und Haag auszubauen? Zudem auf diesen 45 Kilometern die B15 durch keine Ortschaft führt. Gut, in Rott am Inn streift sie Lengdorf, aber deswegen eine komplette neue Strasse bauen?

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      1. Das hab ich mich auch schon oft gefragt. Warum eine neue bauen, wenn man die alte ohne große Probleme ausbauen könnte? Vielleicht kann das hier ja jemand vernünftig erläutern.

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  3. Das Planfeststellungsverfahren, um das es hier geht, betrifft einen 2 km langen Abschnitt der geplanten B15 neu östlich von Landshut.
    Es geht nicht um die gesamte Trasse von Landshut nach Rosenheim.

    Einwendungen in einem Planfeststellungsverfahren kann jeder Bürger erheben, der von den Planungen betroffen ist. Ob ein Bürger des Wasserburger Landes für sich eine Betroffenheit durch den Bau einer Straße bei Landshut ableiten kann, muss jeder selbst entscheiden. Aber nur darum geht es in diesem Planfeststellungsverfahren der Regierung von Niederbayern.

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  4. Natürlich geht es erst mal “nur” um den Abschnitt bei Landshut, aber es wird doch keiner glauben, dass wenn die AUTOBAHN B15neu erst mal Stück für Stück bis Haag ausgebaut ist, so wie momentan die Planungen sind, dass wir dann hier in der Region noch irgendeine Möglichkeit haben, uns gegen den Ausbau auch bei uns zu wehren. Und Ausbau bedeutet dann eben eine Autobahn zwischen Haag und Rosenheim. Welche Trassenvariante dann gewählt wird ist völlig egal, die Zertörzng von Umwelt, Lebesnraum und landwirtschaftlicher Nutzfläche bleibt immer ungefähr gleich groß. Wenn jetzt nicht protestiert wird, wird ein Nadelöhr geschaffen, dass dann auch definitiv geschlossen wird.
    D.h. man sollte sich jetzt schon für eine Ertüchtigung der bestehenden B15 ab Landshut einsetzen, mit Ortsumfahrungen und wechselseitigen Übrholmöglichkeiten, d.h. insgesamt maximal drei Fahrspuren.

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