Wie schützt man sich vor dem Coronavirus?

Es rückt näher: Südtirol, das beliebte Reiseziel unserer Region, ergreift Vorsichtsmaßnahmen

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Corona rückt näher: Das beliebte Reiseziel unserer Region – gerade auch für die Skifahrer – Südtirol ergreift Vorsichtsmaßnahmen, wie es am heutigen Sonntag heißt. Generaldirektor Florian Zerzer und der geschäftsführende Sanitätsdirektor Pierpaolo Bertoli haben gestern angeregt, die Universität Bozen, die Kindertagesstätten und die Kinderhorte für die kommende Woche zu schließen. Dies auch nach gemeinsamer Absprache mit dem Trentino, das diese Maßnahme bereits beschlossen hat. Hier noch einmal Hygiene-Tipps, wie man sich vor dem Coronavirus schützen kann …

Nach den jüngsten Fällen von Corona-Infektionen in den italienischen Regionen Lombardei und Venetien wolle man vorsichtshalber reagieren, ohne Panik zu verbreiten. Derzeit werden drei Patienten in der Abteilung für Infektiologie im Krankenhaus Bozen den Tests zur Feststellung einer möglichen Coronavirus-Infektion unterzogen, heißt es heute.

Die Tagesschau der ARD meldet:

Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus in Norditalien stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln.

Das teilte die italienische Regierung am gestrigen Abend mit.

Durch die Reisebeschränkungen in den als Epidemiezentren geltenden Gebieten werde den Bewohnern weder die Einreise noch die Ausreise gestattet, sagte Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte. Die Menschen könnten sich nur mit ‘besonderen Ausnahmeregelungen’ bewegen.

Conte kündigte auch die Schließung von Unternehmen und Schulen sowie die Absage von öffentlichen Veranstaltungen an.

In Italien wurden bislang 79 Infektionen gemeldet, zwei Menschen sind nach Behördenangaben an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Wie kann man sich vor dem Coronavirus schützen? Empfehlungen des Gesundheitsamtes:

80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden über die Hände verbreitet. Das wird ihnen häufig auch leicht gemacht. Denn wir fassen uns im Schnitt alle vier Minuten ins Gesicht. Da hilft nur: Hände gründlich – und öfter – waschen. Und zwar mindestens 20 Sekunden lang.

Außerdem sollte man den direkten Kontakt zu erkrankten Personen sowie Menschenmengen nach Möglichkeit meiden und sich nicht anhusten lassen. Lässt sich ein Kontakt nicht vermeiden, sind Hygienemaßnahmen doppelt wichtig, auch intensives Raumlüften sei sinnvoll.

Das schütze auch vor allen anderen Infektionen wie Erkältungen oder der Grippe. Letztere fordere in Deutschland Jahr für Jahr Todesopfer.

Händeschütteln – wenn möglich – aktuell eher vermeiden …

Wer ist durch das Coronavirus gefährdet?

Infektionen mit dem Coronavirus verlaufen sehr unterschiedlich – das hängt stark vom Alter und dem Allgemeinzustand des Patienten ab. Bei vielen nimmt eine Infektion einen eher harmlosen Verlauf, andere erkranken schwer daran oder sterben sogar. Es kommt ganz darauf an, wie fit, wie gesund der Patient vor der Ansteckung war und welches Alter er hat.

Gefährdet sind vor allem geschwächte Menschen mit Vorerkrankungen, so das Gesundheitsamt.

Die Inkubationszeit könnte laut neuesten Erkenntnissen bis zu einem Monat sein.

 

 

 

 

 

 

 

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