Wie krank ist unser Wald?

Forstverwaltung aktuell unterwegs - Je wärmer, desto mehr Borkenkäfer

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Förster und Waldbesitzer fürchten heuer eine Borkenkäfer-Katastrophe: In den Pheromonfallen, in denen sich nomalerweise rund 3.000 Käfer finden, waren es mancherorts schon über 10.000. Auch in diesem Jahr untersucht die Bayerische Forstverwaltung aktuell wieder den Gesundheitszustand der Wälder bei uns. Wie Forstministerin Michaela Kaniber heute mitteilt, sind derzeit 28 speziell geschulte Förster im ganzen Freistaat unterwegs.

Ausgerüstet mit Fernglas und Forstmessgeräten kontrollieren sie an 314 Inventurpunkten das Laub und die Nadeln der Waldbäume. Zusätzlich werden Schäden durch Pilz- oder Insektenbefall sowie Sturm, Hagel und Trockenheit erfasst, und Daten der 18 bayerischen Waldklimastationen mit einbezogen.

Die Aufnahmepunkte sind auf einem systematischen Raster gleichmäßig über Bayern verteilt. Damit lassen sich über den Zustand der häufigsten heimischen Baumarten statistisch abgesicherte Aussagen treffen.

Die Außenaufnahmen dauern bis Anfang August. Anschließend wertet die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Freising die erhobenen Daten aus. Die Ergebnisse werden im Herbst im Internet veröffentlicht.

Die jährliche Waldzustandserhebung ist Bestandteil des langfristigen forstlichen Umwelt-Monitorings in Bayern und wird von der Forstverwaltung in diesem Jahr zum 35. Mal durchgeführt.

Laut Forstministerin Kaniber liefern die Erkenntnisse aus den Aufnahmen wichtige Hinweise zur Beantwortung bedeutender Fragen, etwa zum Anbaurisiko bestimmter Baumarten in Zeiten des Klimawandels oder zur Verbreitung von Schädlingen.

Foto: pixabay

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Ein Gedanke zu „Wie krank ist unser Wald?

  1. Also das bisschen Wald, das bei uns noch existiert ist, doch eigentlich ganz gesund. Krank sind doch bloß die Fichten-Monokulturen und andere Baumplantagen!

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