Wie kann die Altstadt attraktiv bleiben?

Wasserburg: Lebendige Diskussion beim Bürgerforumstreffen im „Boulevard 10"

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Das Bürgerforum Wasserburg hatte eingeladen – unter anderem mit der Frage: Wie können Wasserburger Geschäfte trotz „Amazon & Co” bestehen? Viele junge Leute mit Interesse an ihrer Stadt und Kommunalpolitik waren gekommen. Mit dem Ehepaar Sibylle und Tobi Schuhmacher vom Innkaufhaus berichteten kompetente Referenten aus erster Hand.

Sehr deutlich haben beide auf die Problematik des Verkaufs auf der grünen Wiese vor den Toren der Stadt hingewiesen. Neben dem Onlinehandel seien es vor allem die Discounter, die mit ihrer Aktionsware zu Dumpingpreisen den Geschäften in der Altstadt das (Über-)Leben erschwerten. Nur mit innovativen Konzepten, guter Beratung und gutem Service könne man noch punkten und Kunden binden. Nach wie vor sei die Kunden-Frequenz in Wasserburg nicht schlecht, das solle aber auch so bleiben.

 

Zum Thema attraktives Nachtleben wurde ein Antrag für einen Nacht-Shuttle vorgestellt, der an Wochenenden zwischen Altstadt und Badria pendeln sollte.

 

Die Stadträte Edith Stürmlinger, Lorenz Huber und Norbert Buortesch berichteten aus ihrer aktuellen Stadtratsarbeit und betonten, wie wichtig es sei, dass sich neben erfahrenen Wasserburgern auch junge Leute zutrauen Kommunalpolitik zu machen. Lorenz Huber, Wasserburgs Umweltreferent, betonte, dass Natur- und Umweltschutz auch in der Stadt in der Verantwortung der Bürger lägen. Bei manchen Projekten gelte es in Zukunft abzuwägen, ob sie im Interesse der Bürger auch realisiert werden dürften, obwohl sie nicht klimaneutral seien.

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