Wichtig für Kinder: Die Schulweghelfer

Von unserer Partner-Fahrschule Eggerl: Der Verkehrstipp der Woche (44)

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Wenn die Führerscheinprüfung schon einige Zeit zurückliegt, stellt sich immer wieder die Frage, wie die ein oder andere Regel im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. In dieser Woche geht es um einen wichtigen Baustein bei der Verkehrssicherheit für Kinder: Die Schulweghelfer.

Die Experten der Fahrschule Eggerl: >>Brotzeit einpacken, den Schulranzen schultern, den Eltern „Pfiad di“ sagen – und los geht’s. Für viele Kinder beginnt der Tag mit dem Weg zur Schule, den sie oftmals eigenständig zurücklegen. In jedem Fall ein wichtiger Schritt in eine zunehmende Selbstständigkeit. Und doch können gerade auch auf dem Schulweg Gefahren auftreten, vor allem beim Überqueren von Straßen. Um den Kindern dennoch einen selbstständigen und sicheren Schulweg zu ermöglichen, sind in Deutschland über 50.000 Schulweghelfer beziehungsweise Schülerlotsen ehrenamtlich aktiv.

Sie zählen laut StVO zur Gruppe der Verkehrshelfer, zu denen auch Schulbusbegleiter und Personen mit ähnlichen Aufgabenbereichen zählen. Schulweghelfer erfüllen keine hoheitlichen Aufgaben wie die Polizei, aber sie sorgen dafür, dass die Kinder an besonders kritischen Stellen sicher an ihr Ziel kommen. Sie zeigen den Kindern, wann sie die Straßen sicher überqueren können und machen die Autofahrer gleichzeitig auf wartende Kinder aufmerksam. Wie sinnvoll dieses Engagement ist, zeigt die Unfallstatistik. Seit Einführung der Schülerlotsen in den 1950er-Jahren gab es an keinem durch Lotsen gesicherten Übergang einen schweren oder gar tödlichen Unfall!

Damit sie ihre Arbeit auch in Zukunft fortsetzen können, brauchen die Schulweghelfer allerdings vielerorts noch mehr Helfer. Zum Teil musste auch in unserem Landkreis der Dienst zeitweise eingeschränkt werden, weil sich nicht genügend Freiwillige fanden.

Schulweghelfer kann grundsätzlich jeder werden, der mindestens 13 Jahre alt ist und pflicht- und verantwortungsbewusst handelt. Bevor man den Dienst antritt, nimmt man in der Regel an einer mehrstündigen Schulung teil, die meist von Polizeibeamten geleitet wird. Dabei lernt man die wichtigsten Grundlagen der StVO sowie wie der Rechte und Pflichten von Schulweghelfern. Haupteinsatzzeit für die Schülerlotsen ist dann in den Morgenstunden zwischen 7 Uhr und 8 Uhr und in der Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr. Der Gesetzgeber stellt natürlich sicher, dass auch Schulweghelfer ihrerseits geschützt sind. So erhalten sie selbstverständlich Warnkleidung und sind während ihres Dienstes unfallversichert. 

Unser Tipp: überlegen Sie sich, ob Sie sich vielleicht als Schulweghelfer engagieren wollen und können. Dieses Ehrenamt trägt dazu bei, dass unsere Kinder auch in Zukunft den Schulweg selbstständig und sicher zurücklegen können. Selbst ein Dienst an nur einem Wochentag oder als Aushilfe wäre für viele Schulweginitiativen eine wertvolle Unterstützung.

Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich am besten bei der örtlichen Schule oder direkt in der Gemeinde. Dort erhalten Sie alle weiteren Infos rund um die Tätigkeit.<<

Fotos: FE

 

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