WFV startet Unterschriftenaktion

Gegen die Sperrung der Altstadt - Listen liegen ab morgen in Geschäften aus

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Für eine uneingeschränkte Zufahrt in die Altstadt – 24 Stunden, sieben Tage in der Woche – plädiert die Vorstandschaft des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes Wasserburg, die ihrer Forderung jetzt mit einer Unterschriftenaktion Nachdruck verleihen will. Eine Interessengemeinschaft hatte sich im Rahmen einer Bürgerfragestunde im Rathaus dafür eingesetzt, am Samstag die Hofstatt ab 9 Uhr morgens für den gesamten Verkehr zu sperren (wir berichteten), was jetzt den WFV auf den Plan rief: ,,Wir sind gegen jede Art von Sperrung, weil sie für unsere Einzelhändler und Kunden nur Nachteile bringt“, so Vorsitzender Moritz Hasselt für die WFV-Vorstandschaft.


Hasselt weiter: ,,Wir lehnen auch den von der ISEK-Lenkungsgruppe vorgeschlagenen Versuch einer Sperrung von Samstag, 14 Uhr, bis Sonntagabend ab. Das ist doch nur der erste Schritt, die derzeitige Regelung aufzuweichen.“

Mit der Unterschriften-Aktion, die am morgigen Mittwoch startet, will man sich für eine freie Zufahrt für Anwohner, zu Dienstleistern, zur Gastronomie, zu Geschäften, Ärzten, Apotheken, zum Kino und letztlich auch zur Jakobs-Kirche stark machen, so der WFV. ,,Wir denken dabei auch an ältere Menschen oder Menschen mit Beeinträchtigungen, an unsere Lieferanten, an Familien und an alle Anwohner.“

Das Argument der Interessengruppe, die Hofstatt sei wegen des Verkehrs besonders für Kinder ein gefährliches Pflaster, will der WFV nicht gelten lassen: ,,Dann soll doch die Stadt endlich mal bestehende Verkehrsregeln durchsetzen. Wir haben dort einen verkehrsberuhigten Bereich mit Schritttempo und absoluten Vorrang für Fußgänger. Geparkt werden darf eigentlich nur auf klar gekennzeichneten Flächen und solche gibt es dort gar nicht. Überwacht wird das aber unserer Meinung nach nur sehr unzureichend.“

Wer in der Ledererzeile, Färbergasse oder Herrengasse parke und seine Parkzeit überziehe, werde sofort bestraft. ,,Wer sein Auto aber in der Hofstatt parkt, kommt meistens ungeschoren davon und dabei meinen wir nicht die fünf Minuten zum Be- oder Entladen.“

Hasselt abschließend: ,,Wir bitten alle Einzelhändler und unsere Kunden um Unterstützung der Unterschriftenaktion, die bis zum 23. Juli läuft. Die Sperrung der Altstadt für den Verkehr führt zur Schließung oder Verlagerung von Geschäften. Wir wollen, dass unsere Stadt so bleibt, wie sie ist: Lebendig und für jeden gut erreichbar.“

Die Listen liegen in zahlreichen Wasserburger Geschäften, im WFV-Büro in der Herrengasse und bei der Sparkasse auf. 

 

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54 Gedanken zu „WFV startet Unterschriftenaktion

  1. In der Unterschriftenliste werde ich nicht unterschreiben, da ich die Begründungen des WFV nicht nachvollziehen kann. Ich verstehe nicht, warum nur in Wasserburg nicht gehen soll, was wirklich sonst überall geht. Ich kann mich noch gut an die Diskussionen vor ca. 30 Jahren in Rosenheim erinnern. Auch da gab es die Argumente „Aussterben der Innenstadt“ etc. Heute kann sich keiner mehr vorstellen, dass Autos auf dem Max-Josefs-Platz fahren würden. Der Platz hat profitiert sowie die Geschäfte und die Gastronomie. Außerdem ist ja m. E. gerade der Punkt, dass Wasserburg so klein ist, ein Vorteil für eine Fußgängerzone und kein Nachteil, wie behauptet. Selbstverständlich müsste es so geregelt werden, dass Anwohner, Lieferanten und andere Anlieger mit bestimmten Berechtigungen einfahren dürfen, so wie es wo anders eben auch ist. Mich erinnert das Ganze an die damalige Kampagne beim Rauchverbot. Wie groß war der Aufschrei der Wirte und der Raucher. Der Niedergang der Wirtshauskultur wurde befürchtet. Und? Vermißt heute noch wirklich wer die Verqualmten Lokale? Sind die Wirtshäuser ausgestorben? Man kann es sich gar nicht mehr anders vorstellen – und so wäre es nach einer Umgewöhnungszeit sicher auch mit einer Fußgängerzone in Wasserburg. Es wäre ein Gewinn für die schöne Stadt.

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    1. @ Gabi,
      erstaunlich…
      Es ging doch ursprünglich darum das Autofahrer zu schnell durch diesen Bereich fahren würden.
      Und nun das Wasserburg hier eine Fußgängerzone bekommen soll.
      Da liegt der Verdacht nahe, das es mit Behauptungen der zu schnellen Autos nur ein vorgetäuschtes Argument war.

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  2. „Wir haben dort einen verkehrsberuhigten Bereich mit Schritttempo und absoluten Vorrang für Fußgänger. Geparkt werden darf eigentlich nur auf klar gekennzeichneten Flächen und solche gibt es dort gar nicht. “ – Stellt sich nur die Frage: was bringen dem WFV die ganzen durchfahrenden Autos, wenn diese neuerdings auch nach Meinung des WFV in der Hofstatt gar nicht parken sollen? Mal abgesehen davon, dass es irreführend ist, von einer „Sperrung der Altstadt“ zu reden, wenn nur eine Sperrung von zwei Straßen zur Diskussion steht.

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    1. @Watercastle was machen sie eigentlich mit den Radfahrern? Da nehmen mit sicherheit die wenigsten Rücksicht und sollte es wirklich zu einer Füßgängerzone kommen dann aber richtig, heist keine Fahräder und Autos bzw. Motorräder.

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      1. Stimmt, die wenigsten Radfahrer halten sich an die Schrittgeschwindigkeit. Da müsste es dann auch mal hin und wieder eine Überwachung und entsprechende Konsequenzen geben. Trotzdem besteht natürlich die Möglichkeit, Fußgängerzonen auch für Radfahrer freizugeben. Das ist in Wasserburg auch bei den bestehenden kleinen Fußgängerzonen schon der Fall und sollte meiner Meinung nach auch beibehalten werden.
        Aber inwiefern soll jetzt die unbetreitbare Tatsache, dass es auch unter den Radfahrern schwarze Schafe gibt, ein Argument gegen mehr Verkehrsberuhigung sein?

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  3. Lasst es doch so wie es ist. Wenn die Straße auch no gesperrt wird, fallen die Parkplätze in der Färbergasse auch noch weg. Wenn dann an der Rampe u. Parkhaus dann no Gebühren verlangt werden, dann werden nimmer so viele Einheimische kommen. Natürlich könnte es angenehmer sein, was mich aber bisher nicht störte. Wenn Festlichkeiten waren, wurde die Straße eh gesperrt. Wasserburg darf man nicht mit Rosenheim vergleichen…

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  4. Wenn der verkehrsberuhigte Bereich konsequent überwacht würde, gäbe es eh keine Autos in der Hofstatt. Da dies aber nicht der Fall ist – keine unterschrift für den WFV.
    Wo bleibt eigentlich gleichzeit die Unterschriftenliste für eine Sperrung?

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  5. Florian Schmid

    Abgesehen ob der Verkehr durch die Hofstadt die Erreichbarkeit der Geschäfte beeinflusst, sollte man auch überlegen ob nicht eine Sperrung dieser sich für das Stadtbild und den Tourismus positiv auswirken würde (Fresken an der Frauenkirche, die zugeputzt wurden um Sie vor Abgasen zu schützen)

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    1. Das war glaube ich nicht an der Frauenkirche, sondern an der Spitalkirche in der Bruckgasse

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  6. Äpfel und Birnen…

    Schon wieder diese vergleiche von unserer Altstadt „INNsel“ mit dem Max-Josefs-Platz ect..
    Wir haben dahinter keine 27…Straßen wie in Rosenheim etc..
    Die Wasserburger Altstadt „INNsel“ ist einzigartig!

    Letzte Woche habe Ich drei Tage in folge, das gleiche Fahrzeug in der Früh vor der Backstube gesehen!?
    In der Lederzeile wären noch einige Parkplätze frei gewesen und sogar bis 9Uhr kostenlos.
    Wieso soll Er/Sie dann in der Lederzeile kurz Parken und dann vorgehen, wenn es in der Hofstatt eh niemand interessiert bzw. die Ordnungshüter z.B. lieber Schüler kontrollieren!

    Wie sollen z.B. dann die Anwohner der Färbergasse zu ihren Garagen kommen?

    Das mit den Kindern verstehe Ich auch nicht!
    Habe selber zwei Kleinkinder, wohnen auch in der Altstadt und mache mir da keine Sorgen.
    Solche dinge muss man ihnen von klein auf beibringen… und der Spielplatz ist ja auch nur ein Katzensprung entfernt!

    Owei owei!

    Schöne Grüße an die Altstadtbahn’ler…

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    1. Also der Spielplatz am Palmanopark ist für kleine Kinder von der Hofstatt aus nur einen Katzensprung entfernt – gleichzeitig ist der Weg von den Parkplätzen rund um den Palmanospielplatz in die Hofstatt für erwachsene Menschen unzumutbar weit. Habe ich das jetzt so richtig zusammengefasst?

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      1. Falsch!!!

        Der Weg für die Aufsichtsperson/en von der Hofstatt zur Palmanoanlage ist aber anscheinend unzumutbar!

        Was sollen oder wollen die Kinder in der Hofstatt Spielen?
        Fußball? Boccia? Basketball?

        Ich heiße die „unnötigen“ und zu schnellen durchfahrten der Inneren Altstadt nicht gut und auch nicht die Dauerparker oder solche die zu Faul sind vom Parkhaus/Gries etc. Zufuss zur Hofstatt zu Gehen oder nur „schnell“ was erledigen müssen.

        Aber die Begründung, wegen der gefahren für Spielenden Kinder, die Hofstatt zu Sperren, finde ich fast schon lächerlich!

        Hier muss einfach die Stadt und die Polizei ihren Pflichten nachkommen und das geltende Recht konsequent durchzusetzen und ahnden!

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        1. So weit richtig. Ich glaube auch nicht, dass es darum geht, dass die Hofstatt ein Kinderspielplatz sein soll, auch wenn die Bezeichnung „Spielstraße“ und auch die Gestaltung des Straßenschildes für eine verkehrsberuhigte Zone etwas anderes suggeriert – und die StVO dieses auch ausdrücklich erlauben würde. Aber eine verkehrsberuhigte Zone sollte sehr wohl ein Ort sein, wo man seine kleinen Kinder auch mal von der Hand loslassen und selbständig gehen lassen kann. Alles, was eine verkehrsberuhigte Zone eigentlich ausmachen sollte, funktioniert in Wasserburg leider seit Jahren nicht. Und daran sind keine unaufmerksamen „Aufsichtspersonen“ schuld.

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  7. Edeltraud Wehnl

    Mein Vorschlag:
    Macht doch eine Drive In Station in der Hofstatt! Getreu nach dem Motto des WFV, je mehr Verkehr desto mehr Geschäft !
    Es muss mir mal jemand erklären, warum man mit dem Auto vor die Eingangstüre eines Brillengeschäftes, einer Bäckerei, eines Juwelieres oder Metzgers etc. fahren muss !?

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    1. Thomas Alfred

      Man könnte bei der Gelegenheit den WFV auch gleich umbenennen in VFV(Verkehrs-Förderungs-Verband).

      Angesichts des zunehmenden Online-Handels sollte sich dieser schon mal überlegen, ob man sich nicht mal auf Veränderungen einlassen und nicht weiter rückwärtsgewandt handeln sollte.

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  8. Florian Schmid

    In dem Antrag für die Fußgängerzone ist von freiem Lieververkehr bzw Anwohnerverkehr die Rede. Was vermutlich nur durch eine Beschränkung möglich wäre

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    1. Wie bringt man dann die Wäsche in die Reinigung? Wie kommen gehbehinderte Personen zum Hörgeräteakustiker? Was ist den Wintermonaten mit dem Tourismus? Da ist in Wasserburg von dieser Seite eh nichts los. Wie erreichen Besitzer von Garagen in der Färbergasse dieselben? Bevor auf diese Fragen keine konstruktiven Lösungen gefunden werden, braucht man das Ganze nicht weiterzudiskutieren. Gemeckert ist immer schnell, aber Lösungen, die umsetzbar sind hat keiner bereit.
      Ich frage mich aber schon, wie wir Kinder früher überhaupt überlebt haben. Wir kannten keine „Spielstrassen“ oder verkehrsberuhigte Zonen. Wir kannten den Spielplatz und Eltern, die sich Zeit genommen haben und mit uns in der Natur herumspaziert sind, anstelle kaffeetrinkender Weise zu ratschen und ihre Kinder unbeaufsicht in der Gegend rumlaufen zu lassen.

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      1. Schon mal drüber nachgedacht, dass auch Eltern noch ein soziales Leben außerhalb von Spielplätzen führen möchten? Und dass es dazu auch gehört, dass man evtl. auch mal im Cafe sitzt, beim musikalischen Samstag in der Hofstatt einer Band zuhört oder am Markt einkauft? Dass man dabei die Kinder nicht wahlweise daheim in die Besenkammer sperren oder pausenlos an der Leine/Handschellen führen kann, sollte klar sein. Gerade kleine Kinder rennen oft unvermittelt einfach los, das können auch die aufmerksamsten Eltern nicht verhindern. Dass man diesen Eltern abspricht, sich für ihre Kinder Zeit zu nehmen oder sie als kaffeetrinkende Rabenmütter und -väter herabwürdigt, finde ich dreist. Die hier leider häufig vertretene Ansicht, Kinder hätten sich samt Eltern gefälligst dauerhaft in abgezäunte Reservate zu begeben, auf dass der Autofahrer in der verkehrsberuhigten Zone seiner gottgewollten Rücksichtslosigkeit und Bequemlichkeit auch weiterhin ungehemmt frönen kann, ist sowohl kinder- als auch elternfeindlich.
        P.S.: da hätte ich mich aber sauber bedankt, wenn meine Eltern mich genötigt hätten, ständig unter ihrer Aufsicht in der freien Natur herumzuspazieren!

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        1. @ so what?
          Sie beleidigen hier die Autofahrer auf das schlimmste, stellen sie als Rücksichtlos hin.
          Auf was nehmen sie da konkret Bezug?
          Ist irgendwann jemals ein Kind in der Hofstatt durch “ Rücksichtlose“ Autofahrer zu Schaden gekommen?

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          1. 1. Ich beleidige niemanden, 2. ich stelle nicht „die Autofahrer“ als rücksichtslos hin, sondern behaupte, dass es unter den Autofahrern auch viele rücksichtslose Zeitgenossen gibt, 3. nehme ich dabei auf meine langjährigen eigenen Erfahrungen Bezug und schließlich 4. ist vor nicht allzu langer Zeit zwar nicht in der Hofstatt, sondern in der Salzsenderzeile und damit ebenfalls im verkehrsberuhigten Bereich ein Kind durch einen unachtsamen Autofahrer schwer verletzt worden – dass es in der Hofstatt dazu bislang nicht dazu gekommen ist (oder diese Fälle nicht bekannt wurden) war oft nur reines Glück, ich habe da schon oft Situationen gesehen, wo es wirklich knapp war und meistens waren dabei die Autos viel zu schnell unterwegs.

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        2. @so what? auch schon mal überlegt das Eltern für ihre Kinder die Verantwortung tragen und nicht die Gesellschaft?
          Die Eltern könne ja gerne im Cafe sitzen und der Musik lauschen aber wenn sie ihre Kinder mirbringen müssen sie auf diese auch aufpassen! und dazugehört auch das sie rücksicht auf ander Personen nehmen müssen die im Cafe sitzen und ihre ruhe haben möchten und nicht ein permanentes geschrei um sich haben wollen. Ich glaub irgendwo mal gelessen zu haben das sich das erziehung nennt!
          Und wenn sie schon von rücksichtslosen Autofahrern schreiben, dann sollten sich mal die Mütter und Väter an der Nase packen die vor ihrer Haustür am liebsten eine Spielstraße haben wollen aber wenn sie wo anders in der 30zone oder Spielstraße sind saures geben mit ihren überwiegend zu großen Autos. Sehe ich täglich bei mir 30 Zone und kein Gehweg links und rechts und immer mit Vollgas die Straße lang. In der Straße wohnen einige Kinder und auch älter Menschen die nicht so schnell auf die Seite springen können. Einige der von ihnen bemängelten rücksichtslosen Autofahrer sind die Eltern selbst. Daran schon mal gedacht.

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          1. Ich weiß nicht, inwiefern eine Diskussion mit jemandem lohnt, der ganz offensichtlich Kinderhasser ist und/oder eine schwere Elternphobie hat und dessen bevorzugter Diskussionsstil der sogenannten Whataboutism ist. Aber ja, auch Eltern tragen teilweise zu den Verkehrsproblemen bei und können selbst auch rücksichtslose Autofahrer sein. Und natürlich fällt bei vielen Menschen auf, dass mit dem Einsteigen ins Auto ein massiver Rollenwechsel stattfindet. Das gehört freilich hinterfragt. Es gibt jede Menge tiefgreifender Abhandlungen, was das Auto mit uns Menschen macht, wie es uns formt und welche Gehirnregionen durchs Autofahren stimuliert werden. Die erklären dann auch ganz schön, warum Diskussionen über Verkehrsberuhigungen bei einem Großteil der Menschen irrationale Verlustängste auslösen, die zu verbaler Angstbeisserei führen und deshalb niemals sachlich bleiben. Da wird dann schon mal 400 Unterzeichnern einer entsprechenden Petition pauschal ein bestimmtes Fehlverhalten unterstellt, das wohl allenfalls in Einzelfällen zutreffend ist. Für sie gerne nochmal: Auf Kinder aufzupassen heißt nicht, sie an der Leine oder in Handschellen herumzuführen.

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          2. @so what? ich bin kein Kinderhasser wie sie das schreiben!
            Was ich hasse ist es das die Eltern meinen alle müssen auf sie rücksicht nehmen und sie haben Narrenfreiheit. Und bei den Eltern sind immer nur die anderen Schuld, egal ob im Verkehr, im miteinander, in der Schule usw.usw.
            Das geht mir und ich bin der Meinung mitsicherheit nicht nur mir auf den Keks.
            Und die Eltern schreien doch hier am lautesten, kümmern sich aber ansonsten um nichts oder wie können sie sich sonst erklären das 14 und 15 Jährige besoffen am Wochende rumlaufen, halt doch eine schlecht Kindheit gehabt?

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          3. „Die Eltern meinen“, „bei den Eltern sind immer nur die anderen Schuld“, „Die Eltern schreien am lautesten“, „Die Eltern kümmern sich um nix“ – und natürlich sind diese „die Eltern“ dann aus Ihrer Sicht noch zweifellos 1:1 deckungsgleich mit den Unterzeichnern der Unterschriftenliste für mehr Verkehrsberuhigung. Tut mir leid, aber mit jemandem der nur pauschalieren und schwarz-weiß-Malen kann, macht eine Diskussion wirklich keinen Sinn.

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          4. Also bevor vor sie von pausachlieren schreiben, solten sie vieleicht noch mal ihre eigenen Kommentare lesen!

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  9. Viele regen sich hier über Dinge auf, von denen sie nicht betroffen sind.
    Womöglich ist das Internet ihr Hauptlieferant. Drohnen können auch dann noch liefern…
    Spaß bei Seite
    Die Art wie in diesem Forum Geschäftsleute angegriffen werden, die sich aktiv dafür einsetzen Wasserburg attraktiv zu halten macht mir neben vielen anderen Dingen in diesem Land Angst !
    Leben und leben lassen, sollte das Motto sein
    Denn das ist es was Wasserburg für mich, und ich denke auch viele andere Lebens – und liebenswert macht.

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    1. Liebe/r Soits Leben, die Geschäftsleute setzen sich nicht primär dafür ein, Wasserburg attraktiv zu halten, sondern sie setzen sich für ihre Geschäftinteressen ein. Das dürfen sie auch. Aber andere Menschen haben andere Interessen, wollen lieber eine schöne Altstadt ohne Autos. Für mich ist die Hofstatt ohne Autoverkehr attraktiver, ich werde keinesfalls auf der Liste der Geschäftsleute unterschreiben.

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  10. Wer die Möglichkeit hat mit dem Auto direkt vor einem Geschäft zu parken, wird auch nur dieses eine Geschäft besuchen. Es muss ja alles schnell gehen. Wer am Grieß oder im Parkhaus oder unter der Rampe parkt, der bringt Zeit mit, flaniert durch das wunderschöne Wasserburg, genießt die angenehme Atmosphäre und erledigt alle seine Einkäufe in mehreren Geschäften. Ich wünsche mir eine möglichst autofreie Innenstadt, in der sich die Menschen wohl fühlen und nicht der Bequemlichkeit zuliebe Autos den Vorzug gegeben wird.

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  11. Florian Schmid

    Guten Morgen. Unverschämte Frage: müssen sich die Bürger vom Wfv diktieren lassen was sie dürfen oder nicht? Meiner Meinung nach sollte der WFV welcher von den Bürgern abhängig ist mal anfangen auf die wünsche der Zielgruppe einzugehen! Im übrigen gibt es in wasserburg auch Geschäfte ausser Betten klobek oder klunker Hans und Co die sich spezialisiert haben, bzw schon lange bis vors Haus liefern. Ich selbst hab vor ca 10 Jahren mit der sackkarre von den Markthallen bis zum nähbauer geliefert wenn es sein musste.

    Diese ganze Diskussion hört sich für mich eher an nach „dass war schon immer so und so belassen wir es auch“

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    1. Viele Leute haben vorm Haus eine Straße. Und auch hier sind viele Kinder in unmittelbarer Nähe.
      Warum sollten jetzt die Bewohner der Hofstatt das Privileg haben, das man dort die Autodurchfahrt verbieten möchte?
      Sind andere Bewohner in Wasserburg nicht genauso viel Wert und hätten das gleiche Recht auf eine Autofreie Zone vorm Haus?

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  12. Hier noch ein Auszug aus der StVo. Muss eben umgesetzt werden!
    …wobei dabei die gesamte Verkehrsfläche allen Verkehrsteilnehmern gleichberechtigt zur Verfügung steht.
    Um das Nebeneinander von Fußgängern, Radfahrern und Kraftfahrern im Sinne einer gegenseitigen Rücksichtnahme zu gewährleisten, gelten besondere Regeln: Fahrzeug-Führer müssen mit Schrittgeschwindigkeit fahren; das bedeutet eine Höchstgeschwindigkeit von 4-7 km/h (ungefähr so schnell wie ein normal gehender Fußgänger) und gilt auch für Radfahrer! (Interessant. Sollte man den Damen und Herren der Fahrradfraktion auch mal zeigen)
    Fahrzeug-Führer dürfen Fußgänger weder gefährden noch behindern und müssen, wenn nötig, auch warten – Fußgänger dürfen zwar die Straße in der gesamten Breite nutzen, aber den Verkehr nicht unnötig behindern. (OHHH, also doch kein Ratsch mitten vor dem Auto!!) Kinderspiele sind überall erlaubt, wie z.B. Kinderradfahren, Fangen spielen – Parken ist für Autofahrer nur in den dafür gekennzeichneten Parkflächen (markiert oder baulich gestaltet) zulässig, ausgenommen beim Ein-/Aussteigen oder Be-/Entladen. (Hmm, also Kofferraumdeckel auf, zum Bäcker gehen und Semmeln hinten rein legen)

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  13. aus dem Burgerfeld

    Kann beide Seiten und ihre Argumente irgendwo nachvollziehen. Es handelt sich aber – in vielen Fällen – mehr um Befürchtungen als um konkrete Fakten. Der „Wahrheit“ näher kommt man wahrscheinlich nur durch einen Probelauf. Warum nicht für eine bestimmte Zeit die Einfahrt ab Samstag 14 Uhr bis Sonntag Abend beschränken. Dann kann der WFV bzw. die Geschäfte in der Altstadt die Auswirkungen mit Zahlen belegen und die Anwohner in der Altstadt können von ihren Erfahrungen berichten. Dann hätte man auch eine Diskussionsgrundlage und könnte eine seriöse Entscheidung treffen. Es wäre schön wenn in der heutigen Zeit mal wieder ein Thema MITEINANDER angegangen würde anstatt Lagerkämpfe zu führen.

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    1. @aus dem Burgerfeld, das können sie doch nicht ernst meinen, sie können den Muttis in ihren Bullis und SUV nicht zumuten zufuss zum Bäcker zu gehen und das am Sonntag. Die müssen direkt vor der Bäckerei parken ist ja schon schrecklich genug wenn sie warten müssen bis sie bedient werden, sie können sich garnicht vorstellen was das für Zeit kostet und dann der Aufwand bis man wieder am Parkplatz ist. 🙂

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      1. Vermutlich verlagert sich das Wildparken und nur schnell zum Bäcker laufen dann auch einfach nur auf die angrenzenden Straßen wie z.B. Bäckerzeile… Und dann fängt dort das Geschrei nach einer autofreien Zone an

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      2. Mir fällt immer wieder auf, daß Sie kaum einen Kommentar schreiben ohne Seitenhieb auf junge Mütter.
        Eigenartig. Warum?

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        1. @Elena – Sie sind sexistisch – Sie haben die jungen Väter vergessen!

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          1. Antwort ganz in Ihrem Stil, nämlich am Thema vorbei. Was Ihre Bemerkung bzgl. junger Väter aussagen soll, ist nicht nachvollziehbar.
            Wer Ihre Kommentare aufmerksam liest, weiß, daß Sie jede Gelegenheit nutzen, junge Mütter anzugreifen. War schon x-mal der Fall.
            Und da ich weiß, wie gerne Sie antworten: Wird von mir weder gelesen noch ein weiteres Mal beantwortet.

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          2. @Elena sie sollten richtig lesen!

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  14. Ich verstehe irgendwie beide Seiten. Und irgendwie auch nicht.

    1)das Argument mit der Gefahr für die Kinder kann ich nicht nachvollziehen. Kinder müssen einfach lernen sich im Straßenverkehr entsprechend zu verhalten. Da sind definitiv die Eltern in der Pflicht!! Und ja, ich habe auch Kinder. In der Stadt haben diese einfach nicht unbeaufsichtigt rumzulaufen bzw Fangen zu spielen. Dafür gibt es Spielplätze.

    2)denke ich, gehört der Autoverkehr zum Stadtleben einfach dazu. Damit muss man meiner Meinung nach leben, wenn man in der Stadt lebt….

    3)wären überhaupt ALLE Anwohner einverstanden, wenn sie genannte Bereiche am Wochenende nicht mehr befahren dürften?? Ist dies überhaupt für ALLE Anwohner umsetzbar (Einkäufe / gehbehinderte Menschen,…)?? Haben die Initiatoren dieser Idee auch wirklich die Wünsche und Bedürfnisse aller betroffenen Anwohner berücksichtigt? Denn wenn, dann dürfte es meiner Meinung nach keine Ausnahmen für Anwohner geben (Rettungsdienste selbstverständlich ausgenommen…!)

    FAZIT: Die Idee einer verkehrsberuhigten Innenstadt am Wochenende mag romantisch sein. Wenn man sowas umsetzen möchte, müssten sich der WFV und die Initiatoren aber einigen. Ich denke man darf den Einzelhandel nicht weiter schwächen. Und das würde man bestimmt. Oft sind es „kleine Erledigungen“ die anstehen. Und ja, der Mensch ist bequem….
    Vielleicht wäre eine Sperrung Samstags ab 18 Uhr und den ganzen Sonntag denkbar? Aber wie oben erwähnt, glaub ich noch nicht mal, dass es im Sinne alle Anwohner wäre, dies durchzuziehen.

    Am Ende würde (wie bereits des Öfteren erwähnt) konsequentes Verfolgen von Verstößen gegen die bestehenden Richtlinien vermutlich ausreichen!

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  15. Manfred Braun

    Ich halte das für einen ganz bemerkenswerten Vorgang: 400 Bürger der Stadt Wasserburg signalisieren, dass sie es für gar keine schlechte Idee halten, über eine weitere Verkehrsberuhigung in der Altstadt mal zumindest nachzudenken. 400 Bürger, die sicherlich auch die Mitglieder des WfV zu ihrem Kundenkreis zählen und wohl auch weiter zählen wollen. Ebenso kommt der ISEK-Ausschuss zur Schlussfolgerung, dass der Autoverkehr in der und durch die Altstadt real ein Problem darstellt. Der WfV wäre wohl gut beraten gewesen, in einen Dialog, auch mit seinen Kunden, einzutreten. Stattdessen geht er auf sturen Verweigerungskurs. Manchmal frage ich mich, ob der WfV tatsächlich die Förderung der Wirtschaft zum Ziel hat.

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  16. Naja, 400 von über 12000 Einwohner….
    🤔
    Um dieses Thema zu lösen, sollte meiner Meinung nach zunächst einmal nur mit den direkt betroffenen Anliegern gesprochen werden. Ich denke man redet sich leicht, wenn man zum Beispiel im Burgerfeld lebt. Was aber wenn man ganz direkt und unmittelbar betroffen ist?

    Und am Ende wird wahrscheinlich nur ein Bürgerentscheid feststellen können, was wirklich den Wunsch der Mehrheit entspricht. Ob 400 viel oder wenig ist, lässt sich doch so nicht wirklich sagen.

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  17. Florian Schmid

    Natürlich nicht allerdings glaube ich dass eine autofreie hofstadt mit färbergasse eingeschlossen (Anlieger Verkehr frei) für jeden Wasserburger und auch Auswärtigen eine bereicherung wäre
    Von der herrengasse ganz zu schweigen vermutlich wäre diese dann ein grosser parkplatz für diejenigen die nicht mehr so fit auf den Beinen sind

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  18. Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass eine „Anlieger frei“ Zone viel bringt. Erstens werden da vermutlich Viele zum „Anlieger“ und Verkehr hätte man dennoch.

    Deshalb fände ich im nächsten Schritt erstmal ein Gespräch ausschließlich mit den direkten Anliegern sinnvoll. Wäre eine komplette Sperrung überhaupt möglich? Einkäufe? Post? Besuch?…

    Dass eine in Teilen autofreie Stadt an sich Vorteile hat, bestreite ich nicht. Ich hab aber auch Verständnis für die vielen Gegenargumente.

    Da wird der Stadtrat auf jeden Fall sehr umsichtig und gewissenhaft arbeiten müssen….

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    1. Danke für diesen Kommentar, der deutlich macht, dass es viele Pro-Argumente aber auch ebensoviele Contra-Argumente gibt. Ich stelle hier nur eine Frage und hoffe, dass all die, welche für eine Komplettsperrung sind, eine Antwort parat haben. Wie sollen die Garagenbesitzer ( 7 Personen mit zum Teil mehr als einem Fahrzeug) in die Färbergasse gelangen? Und jetzt bitte eine klare Aussage und nicht irgendein Wenn und Aber. Man kann ja Hauseigentümern schlecht die Nutzung ihrer Garagen verbieten.

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      1. Klare Aussage: es gibt bereits jetzt in der Fußgängerzone rund um die Jakobskirche Stellplätze und Garagen. Die dazugehörigen Autos dürfen selbstverständlich durch diese Fußgängerzone fahren – natürlich unter der entsprechenden Rücksichtnahme auf die Fußgänger. Gleiches würde dann eben für Färbergasse, Hofstatt und Sedlmaiergasse gelten. Für eine sachliche Diskussion wäre es ganz hilfreich, nicht dauernd Probleme zu konstruieren, wo keine sind.

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  19. Vor dem Gewandhaus Gruber kann man auch kaum parken. Trotzdem läuft der Laden anscheinend nicht schlecht. Es gibt ihn immer noch. Mit Freundinnen von auswärts machte ich einmal eine kleine Privatführung in Wasserburg. Die Mädels fragten mich verwundert, ob wir denn keine Fuz (Fußgängerzone) hätten und konnten das gar nicht verstehen.
    Wie man weiß, ist ein „verkehrsberuhigter Bereich“ besonders tückisch für Kinder. Insbesondere die Balzfahrer halten sich ja meistens nicht an die Schrittgeschwindigkeit. Ich plädiere auch dafür, eine Fußgängerzone in Teilen der Altstadt erst einmal probeweise einzurichten. Allerdings wird es erst eine längere Gewöhnungszeit brauchen, bis sich jeder damit anfreunden kann. Ich verstehe immer noch nicht, warum Wasserburg wegen seiner einzigartigen INNsel-Situation für eine Fußgängerzone ungeeignet sein soll. Meiner Meinung nach ist das Gegenteil der Fall! Gerade, weil Wasserburg klein ist, ist es doch ideal dafür.

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    1. @Gabi, wenn ich mich recht entsinne ist die Schutergasse so etwas wie eine Fußgängerzone? Wenn auch klein aber fein!
      Wenn Sie die Innenstadt wirklich zu einer Autofreienzone machen wollen und dieses wie es in anderen Fußgängerzonen üblich ist von 6 Uhr bis 9 Uhr für den Lieferverkehr frei ist. Stelle ich mir die Ballung in der Zeit durch Lieferwagen als ganz Lustig vor. Dann wird nichts mehr gehen heist auch Rettungsdienste werden dann ihre Probleme haben durch zu kommen.
      Und jetzt noch mal zu den Kindern, ich nehme jetzt mal München als Beispiel, hier wird immer von der Fußgängerzone gesprochen, München besteht aber nicht nur aus der Kaufingerstraße. Wie ist es mit der Tegernseer Landstraße in Giesing, ab der Telapost bis zum Nockerberg sind links und rechts Geschäfte und dazwischen ein Straße und eine Straßenbahn. Was mach die Eltern sie passen auf ihre Kinder auf. Vieleicht solten mal die Eltern als gute Beispiele vorausgehen und auf ihre Großraumfahrzeuge verzichten, die nicht nur in der Altstadt viel zu groß sind nein die auch Umwelt verschmutzen und den Blick bei der überquerung auf die Straße verwehren. Mit sicherheit gibt es Familien die so ein Fahrzeug brauchen die 5 Kinder und einen Hund haben. Das ist ja noch nach vollzieh bar. Aber für was brauchen die andern so ein Auto? ach ja für ihren Luxuskinderwagen der genauso groß und Platzraubend wie überflüssig ist, damit werdend dann auf den extra breiten Gehwegen in Wasserburg mehr als die Hälfte der Breite des Weges eingenommen. Jetzt versteh ich auch worin der vorteil für die Eltern liegt wenn die Innenstadt als Fußgängerzone umfunktioniert wird.
      Sie können in mindestens vierer Reihen mit ihren Kinderwagen durch Straßen flanieren und brauch auch auf die Kinder aufzupassen.
      Sorry liebe Eltern ihr habt eure Kinder in die Welt gesetzt und damit auch die VERANTWORTUNG für diese übernommen, also schiebt diese nicht immer auf die Allgemeinheit und kümmert euch um euren Nachwuchs.

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  20. Florian Schmid

    @gugelhupf
    Frage: wie kommen gehbehinderte die ein Hörgerät brauchen derzeit dorthin? Mit Betreuer und Rollstuhl denk ich mal. Dazu kommt dass in der Färbergasse parken auch momentan selten einfach, mehr Glücksspiel ist …

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    1. Ah, so ist das. Das war mir neu, dass jeder Gehbehinderte automatisch einen Betreuer hat oder gleich in einen Rollstuhl gepackt wird. Ich frag mal gleich bei der Krankenkasse an, wann der Betreuer für meine Mutter kommt. Der darf allerdings nix kosten. Mal schauen, was die dazu sagt. Und was die Parkplätze betrifft, dann haben Sie anscheinend oft Pech, denn ich finde zu 70% immer einen.

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  21. Moritz Hasselt und die Vorstandschaft des WFV haben wie so oft natürlich völlig recht! Jede Veränderung des Status Quo wäre der Anfang vom Ende der Wasserburger Altstadt. Eine Verringerung des Autoverkehrs wäre sogar der sichere Untergang des Wasserburger Einzelhandels.
    Allerdings sollte die Vorstandschaft des WFV ihr Konzept möglichst auch konsequent zu Ende denken. Die Umfahrung der Altstadt durch die B304 neu vor mehr als 30 Jahren war ein schwerer Fehler und gehört dringend rückgängig gemacht! Allein dadurch ließen sich locker weitere 15000 Fahrzeuge täglich durch die Wasserburger Altstadt schleusen und den Einzelhandelsstandort ungeheuer aufwerten. Schon allein dass es den vielen LKW-Fahrern auf der B304 heute nahezu unmöglich gemacht wird, sich in der Herrengasse ihre ehrlich verdiente Leberkässemmel zu kaufen, ist in einer freiheitlichen Demokratie eigentlich durch nichts zu rechtfertigen.
    Hoffentlich bleiben Moritz Hasselt und seine Kollegen konsequent und unbeirrt bei ihrer Linie in die Wasserburger Zukunft. Ein Verbot von Internet/Mobilfunkzugängen in Wasserburg und Umgebung zur Vermeidung von unverantwortlichen Online-Käufen ist wahrlich schon lange überfällig: Und auch die Wiedererlangung des Wasserburger Salzmonopols sollte ganz klar einer der nächsten Schritte des WFV sein.
    Bürgermeister Kölbl als Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse ist wie immer auf der richtigen Seite! Wie könnte es sonst sein, dass die Stadtsparkasse Wasserburg ganz im Sinne des Gemeinwohls Unterschriften sammelt, um auch in Zukunft möglichst einen maximalen Autoverkehr im Kernbereich der Wasserburger Altstadt sicher zu stellen! Sollte dort wieder Erwarten erneut ein Kind unter die Räder kommen, wäre das wohl ein unvermeidlicher Kollateralschaden..

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    1. Burgerfeld17

      Ein ausgesprochen unqualifizierter Kommentar, der nicht mal besonders witzig ist und Ehrenamtliche diskreditiert, die sich für ihre Stadt engagieren. Wenn‘s dem kleinen Geist an Argumenten fehlt, fängt er an, Äpfel mit Birnen zu vergleichen: 15.000 Autos Durchgangsverkehr und Kurzparker in der Altstadt in Relation zu setzen, zeigt, welch Geistes Kind Sie sind, Herr oder Frau „Hofstatt“. Da geht’s nur ums Schlechtmachen, nicht ums Argumentieren. Schade, dass die Redaktion solche Kommentare freigibt. .

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      1. Wasserburger Grantler

        Burgerfeld17, da muss ich Ihnen zu 100% Recht geben. Übrigens, Herr Hofstatt, der sich im Vorartikel so gscheidhaflerisch äussert sollte mal sein eigenes Verhalten im Strassenverkehr hinterfragen, selbst fast täglich eine gesperrte Strasse ( aus Bequemlichkeit? ) befahren aber auf andere mit dem Finger zeigen. Die Regeln gelten ja wahrscheinlich nur für alle anderen. Leute, die Wasser predigen und selbst Wein trinken MOG I NED !

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  22. Mensch Meier, sitzt eich zam, des is ja wia im Kindergarten…..
    Stadt, Gegner, Befürworter, jeder hod a bissal Recht.
    Aber jeder vorllem de Gschäftsleid(bin a oaner😉) schiff Sie mit der Art und Weise selber.
    Es wäre doch im Gottesnamen n Kompromiss gem.
    Samstag namidog ham d Leid Zeit zum Shoppen und weida weg parken😉, probieren wir a Autofreies Wochenend in da Hofstatt, dann ren maa weida.
    Mensch umarmts eich mia kern doch zsamm!

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    1. Wieso eigentlich Fußgängerzone? Da ist doch eh nix Interessantes, außer was zu Futtern. Da müsste schon mehr geboten werden.

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