Wer hat die Schüsse gehört?

Wilderei und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz in Griesstätt

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Ein verletzter Greifvogel wurde am Sonntag von zwei Passanten auf einer Wiese südlich von Griesstätt an der alten Rosenheimer Straße aufgefunden. Die Finder brachten den Bussard zur Greifvogelauffangstation. Von dort aus wurde das verletzte Tier einer Tierärztin zur weiteren Behandlung übergeben. Dabei wurde festgestellt, dass der Bussard mit Schrot beschossen und dadurch der linke Fuß sowie die linke äußere Schwinge verletzt worden waren. Die Polizei vermutet, dass ein unbekannter Täter  mit einer Schrotwaffe irgendwann in der Zeit zwischen dem 1. und 4. April auf einen Bussard geschossen hat. 

Der Bussard, ein heimischer Taggreifvogel, unterliegt dem Jagdrecht, ist aber ganzjährig geschont und somit auch nicht jagdbar.

Sachdienliche Hinweise über verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit den Schüssen am südlichen Ortsrand von Griesstätt an den zuständigen Jagdsachbearbeiter der Polizeiinspektion Wasserburg unter Telefon 08071/9177-0.

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