Wer hat an der Uhr gedreht, Schiri?

Kurioses Zeitgefühl in der A-Klasse - Albaching trotz Niederlage am rettenden Ufer

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Das Kurioseste zu Beginn: In der ersten Halbzeit der A-Klassen-Partie zwischen dem Tabellenzweiten Waldhausen und den Albachingern wurden acht Minuten – und in der zweiten Hälfte sieben Minuten nachgespielt! Somit kämpfte man mal eben 105 Minuten gegeneinander – die einen um das Erreichen der Relegation nach oben, die anderen gegen die Relegation nach unten! Warum das lange Zeitspiel so war, bleibt wohl das Geheimnis des Schiedsrichters, denn Anlässe gab es keine.


Der SVA kam beim Tabellenzweiten schwer in die Partie, hatte durch einen Lattentreffer nach einem Freistoß durch Patrick Kainz jedoch die erste große Chance in der fairen Partie.

Der Gastgeber hatte allerdings mehr von der Partie und ging in der 33. Minute durch den Treffer von Andreas Hilger auch verdient in Führung. Zuvor entschied der Schiedsrichter allerdings zur Verwunderung auf Einwurf für den SVW anstatt für die Albachinger. Als SVA-Spieler Patrick Kainz in der 34. Minute nach Handspiel die Gelb-Rote Karte sah, setzten nicht mehr viele auf die Schaller-Elf.  Zur Halbzeit stand es nach 53 Minuten Spielzeit verdientermaßen 1:0 für den Gastgeber.

Sehr schlecht kamen die Albachinger in die zweite Hälfte. Bereits in der 47. Minute erhöhte Waldhausens bester Spieler, Thiemo Leupoldt, nach schöner Ballstaffete auf 2:0.

Der SVA zeigte in der Folgezeit zu Zehnt aber Charakter, gab nicht auf und hatte sogar mehr vom Spiel. Doch die Kugel wollte an diesem Tag einfach nicht hinter die Linie. Entweder war die Latte im Weg oder Keeper Galler parierte zweimal glänzend bei Torversuchen vom eingewechselten Christian Bareuther. SVW-Kapitän Thiemo Leupoldt stellte in der 95. Minute mit einem souverän verwandelten Elfmeter den 3:0-Endstand her.

Der Tabellenzweite Waldhausen gewann verdient, allerdings zu hoch.

Dem SVA fehlten Andreas Birkmaier, Josef Grabl, Jakob Steinbichler und Simon Voglsammer.

Den Waldhausenern reicht am letzten Spieltag kommenden Samstag nun beim Meister Eiselfing ein Punkt, um sicher die Relegation um den Aufstieg zu spielen und das Fernduell gegen die Schonstetter zu gewinnen.

Die Albachinger wiederum haben den direkten Klassenerhalt geschafft, da der SV Forsting sein Spiel in Kienberg verlor. Selbige hat der SVA am letzten Spieltag zu Gast und will mit einem Sieg einen schönen Saisonabschluss herbei führen.

cf

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