Wenn Worte verletzen

Beleidigungen und lautes Geschrei: Aufregung im Hauseingang eines Mehrfamilienhauses

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Mehrere Anrufe erreichten die Polizei am gestrigen Spätnachmittag in Rosenheim, dass ein Mann im Hausgang eines Mehrfamilienhauses randaliere. Der Bewohner soll im Flur gegen die Wohnungstüren seiner Nachbarn schlagen und laut herumschreien. Vor Ort traf die Polizei dann auf einen betrunkenen 50-Jährigen. Dieser habe sich zunächst beruhigen lassen – als Grund für sein Verhalten sagte er, dass Kinder vor seiner Wohnung über ihn „gelästert“ hätten. Dieser Satz war noch nicht ausgesprochen, da redete er sich plötzlich wieder in Rage und erneut fing der Mann an, laut herumzuschreien, so die Polizei am heutigen Freitagmorgen.

Die Beamten beruhigten den Mann wieder und er ging anschließend zurück in seine Wohnung. Doch kurz danach mussten die Beamten erneut anrücken.

Der Randalierer hatte offenbar nun seine Nachbarin (59) mit übelsten Schimpfwörtern beleidigt, die Frau jedenfalls alarmierte erneut die Polizei. Die Beamten belehrten den Mann eindringlich, dass er die restliche Nacht in einer Zelle der Rosenheimer Polizei verbringen werde, wenn er jetzt keine Ruhe geben würde. Da es im weiteren Verlauf zu keinem Einsatz mehr kam, dürfte die Belehrung ihre Wirkung nicht verfehlt haben.

Einen Atemalkoholtest verweigerte der Mann und ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet.

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