Wenn ein Spind dreifach belegt ist …

Dringender Wunsch nach mehr Platz: Feuerwehr Attel-Reitmehring zog Bilanz

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Die Schränke stehen in jedem gerade noch so denkbaren Eck des Gerätehauses und sind vollgestopft: Ja, an Platz mangelt es der Feuerwehr Attel-Reitmehring seit langem! Ein Spind ist zum Teil doppelt bis dreifach belegt, die Jugend längst ausgelagert – man macht das Beste aus der so engen Situation! Da wurden die zuversichtlichen Worte von Wasserburgs Stadtoberhaupt Michael Kölbl gerne gehört in der jüngsten Jahreshauptversammlung (wir berichteten bereits kurz): „Wir sind bereit, für eine gute Ausstattung zu sorgen – zukunftsorientiert. Wir werden zu einer guten Lösung kommen!” Möglichst bald, fügt man gerne an aus Sicht der Feuerwehrkräfte, die stets – 24 Stunden lang an 365 Tagen im Jahr – ehrenamtlich für die Hilfe am Nächsten bereitstehen …

Fotos: Renate Drax

Der Platz des Rednerpults in Reitmehring war symptomatisch für die Platzenge – quasi „zwischen Tür und Angel“ …

Zahlreiche Mitglieder, mehrere Stadträte sowie einige Mitglieder der Wasserburger Stadtfeuerwehr konnte der Vorsitzende der Feuerwehr Attel-Reitmehring, Walter Blüml (am Rednerpult), herzlichst im Feuerwehr-Gerätehaus begrüßen.

In seinem elften Jahr als Vorstand liege nun eins der schwierigsten und intensivsten in Bezug auf die Vorstandsarbeit hinter ihm, sagte Blüml. Nicht immer sei alles einfach gewesen im abgelaufenen Jahr. Die Themen Auto und Haus forderten … Es müsse jetzt endlich was passieren.

Derweil hatte man selbst schon mal zum Pinsel samt weißer Farbe gegriffen und den Aufenthaltsraum im Keller a bissal verschönert.

Auch Kommandant Sepp Ramm (unser Foto) liegt die beengte Platz-Situation im Magen. Denn auch er betonte noch einmal eindringlich an dem Abend die so große Dringlichkeit! Die Gemeinschaft der Kameraden sei immens, die Freude am Helfen ebenso.

Hier ein Blick auf die Einsätze 2018:

Ganz zu schweigen von den Vorbereitungen auf Leistungsabzeichen-Prüfungen, diversen Übungen und Fortbildungen – die breitgefächert waren: In Bereichen von Gefahrgut-Transporten bis zu Transport-Begleitungen hochansteckender Krankheitsfälle.

 

Erfreulich ist weiterhin die Entwicklung der Mitgliederzahlen der Attel-Reitmehringer Wehr. Insgesamt 317 Mitglieder zählt der Verein, davon aktuell 70 Aktive und elf Jugendliche. „Das kann sich sehen lassen“, ist man sich einig.

Schriftführer Thomas Rücker (Foto) bilanzierte für den Verein ebenfalls mit Bildern auf der Großleinwand sehr anschaulich und kurzweilig.

Vor allem auch im Jugendbereich tut sich einiges. Thomas Lerch, der frühere Jugendwart, berichtete im Namen des verhinderten aktuellen Jugendwarts Andi Neuhoff über zahlreiche Aktivitäten der Jugend – wie zum Beispiel die Teilnahme an Landkreisveranstaltungen, dem Wissenstest (unser Foto unten zeigt die Ausgezeichneten) oder am Kreisjugendfeuerwehrtag. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz beispielsweise mit einem schönen Berg-Ausflug.

Kassier Andi Klitzner (Foto) berichtet von einem guten Kassenstand. Die meisten Einnahmen stammten dabei von den Mitgliedsbeiträgen, Spenden und natürlich auch vom traditionellen Vatertags-Gartenfest, das in diesem Jahr erst am 30. Mai stattfinden wird. Besprochen wird demnächst übrigens dazu – auf Anregung von Stadtrat Dr. Hermann Budenhofer – ob nicht zur musikalischen Umrahmung eine Abordnung der Wasserburger Stadtkapelle beim Gartenfest spielen kann.

Neben den Grußworten von Bürgermeister Michael Kölbl und Kreisbrandinspektor Georg Wimmer trat auch Wasserburgs Polizeichef Markus Steinmaßl (Foto) ans Mikro und bedankte sich bei der Feuerwehr Attel-Reitmehring für die so engagierte Einsatzbereitschaft. Gerade das große Gelände des Inn-Salzach-Klinikums in Gabersee im Zuständigkeitsbereich fordere die Wehr in besonderem Maße Jahr für Jahr. Er schätze die Arbeit der freiwilligen Kräfte sehr.

In den Ansprachen der Vorstandschaft und des Kommandanten in Reitmehring wurde immer wieder die herausragende Zusammenarbeit mit den Wasserburger Kameraden betont. Ein geradezu entspanntes Miteinander, darüber freue man sich sehr …

Im Improvisieren die Note eins: Ein runder Tisch der anderen Art in lockerer Reitmehringer Atmosphäre … Ganz rechts im Bild Kreisbrandmeister Stephan Hangl.

Siehe auch:

Verdienste seit 40 Jahren!

 

 

 

 

 

 

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