Wenn ein Laptop zu teuer ist …

Kinderschutzbund verlangt wegen des harten Lockdowns finanzielle Hilfen für einkommensschwache Familien

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Der Deutsche Kinderschutzbund verlangt wegen des harten Lockdowns finanzielle Hilfen für einkommensschwache Familien. Man gebe jetzt viel Geld aus, um Kneipen, Restaurants und den Einzelhandel zu retten. Arme Kinder dürften aber nicht noch mehr abgehängt werden als ohnehin schon, heißt es jetzt vom Kinderschutzbund. Der DKSB fordere deshalb die Übernahme der Kosten für ein digitales Endgerät für bedürftige Kinder sowie eine Kompensations-Zahlung für arme Familien. Da es für diese Familien nämlich nicht zu schaffen sei, für ihre Kinder ein Laptop oder Tablet für den nun vorgeschriebenen Fernunterricht zur Verfügung zu stellen.

Mit der Ausweitung des Distanzunterrichts vor Weihnachten würden auch Kinder und Jugendliche nicht mehr mittags in der Schule verpflegt werden. Viele Kinder mit Eltern mit geringem Einkommen haben aber jedoch Anspruch auf ein kostenloses Mittagessen in Kita oder Schule. Diese Leistung falle nun ersatzlos weg und werde an keiner Stelle kompensiert …

Quelle BR

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2 Kommentare zu “Wenn ein Laptop zu teuer ist …

  1. Genau, das muss unterstützt werden! Es ist total unfair, dass die Politik dem Großen ihre Geldhahn aufdrehen während die Armen geknausert werden!

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  2. Hat eigentlich schon mal jemand drangedacht, dass selbst ein iPad der neuesten Generation ohne (schnellen) Internetzugang für den Fernunterricht faktisch wertlos ist? Ist in den bedürftigen Familien ein WLAN-Anschluss vorhanden? Über das Datenvolumen einer Prepaid-SIM-Card wird‘s schwierig.

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