Wenn die Oma per Handy vorliest …

Corona ist Gegenwart, doch das Museum Erding sammelt schon fleißig Fotos und Dokumente

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Irgendwann wird auch die Corona-Pandemie Geschichte sein – und diese will das Museum Erding dann für unseren Nachbar-Landkreis dokumentieren können. Ab sofort werden deshalb Fotos, Dokumente und Gegenstände dazu gesammelt. Die ersten Ausstellungsstücke sind schon da. Eine Spaziergängerin hat zum Beispiel Fotos von Steinen geschickt, die unbekannte Künstler an der Isen mit guten Wünschen beschriftet hatten: Bleiben Sie gesund! Eine Mutter hat ihre Tochter fotografiert, als die Großeltern ihr per Handy eine Geschichte vorgelesen haben.

Im Museum wünscht man sich möglichst viele anschaulichen Belege dafür, was das Coronavirus für die Leute persönlich bedeutet, wie sich ihr Alltag und ihre Umgebung verändert haben.

Auch Original-Aushänge oder Postwurfsendungen mit Hilfsangeboten werden gesammelt – natürlich erst, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Die Zeitzeugnisse aus dem Krisenalltag sollen dann für kommende Generationen bewahrt werden. Fotos kann man bereits jetzt per Mail schicken, alles andere dagegen erst später vorbeibringen.

Momentan ist das Museum für Besucher geschlossen.

Quelle BR

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