Wenn das Kind auf dem Rad dabei ist

Von unserer Partner-Fahrschule Eggerl: Der Verkehrstipp der Woche (52)

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Wenn die Führerscheinprüfung schon einige Zeit zurückliegt, stellt sich immer wieder die Frage, wie die ein oder andere Regel im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. In dieser Woche geht es um die Regeln, die für die Mitnahme von Kindern beim Fahrradfahren gelten.


>>Nicht nur das sonnige Wetter, sondern auch die wegen Corona erlassenen Beschränkungen führen aktuell zu einer starken Zunahme des Fahrradverkehrs auf und neben unseren Straßen. Dabei stellt sich für Eltern häufig die Frage, inwieweit die Mitnahme von Kindern auf dem Fahrrad zulässig ist und welche Regeln dafür gelten.

Die Straßenverkehrsordnung macht hierzu in §21 „Personenbeförderung“ klare Vorgaben: „Auf Fahrrädern dürfen nur Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr von mindestens 16 Jahre alten Personen mitgenommen werden, wenn für die Kinder besondere Sitze vorhanden sind und durch Radverkleidungen oder gleich wirksame Vorrichtungen dafür gesorgt ist, dass die Füße der Kinder nicht in die Speichen geraten können. Hinter Fahrrädern dürfen in Anhängern, die zur Beförderung von Kindern eingerichtet sind, bis zu zwei Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr von mindestens 16 Jahre alten Personen mitgenommen werden. Die Begrenzung auf das vollendete siebte Lebensjahr gilt nicht für die Beförderung eines behinderten Kindes.“ (§21 Abs. 3 StVO)

Dies ermöglicht zumindest die Mitnahme von kleineren Kindern auf dem Fahrrad. Gleichzeitig sollen die genannten Bestimmungen dafür sorgen, dass die nötige Sicherheit für die Kinder gewährleistet ist. Zu diesem Zweck wird in der StVO auch geregelt, welche Straßenteile von Kindern, die selbst Fahrrad fahren, genutzt werden dürfen oder müssen. Soweit kein Radweg vorhanden ist, schreibt die Straßenverkehrsordnung vor: „Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen.“ (§2 Abs. 5 StVO). Dabei darf auch eine geeignete Begleitperson mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fahren. Allerdings muss dabei besondere Rücksicht auf die Fußgänger genommen werden. Die Fußgänger dürfen weder behindert oder gefährdet werden, nötigenfalls muss die Geschwindigkeit entsprechend reduziert werden. Will man vom Gehweg aus die Fahrbahn überqueren, ist es zwingend vorgeschrieben, vorher abzusteigen.

Unser Tipp: die Einhaltung der Regeln in der StVO schafft Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und ermöglicht ein entspanntes Fahren. In diesem Sinne viel Spaß bei der nächsten Tour!<<

 

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Foto: PIXABAY

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