Weniger Flüchtlinge in den Gemeinden

Die aktuellen Zahlen des Landratsamtes auch zu den Ortschaften im Altlandkreis

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Gesunken sind in allen Gemeinden des Altlandkreises längst die Zahlen der Flüchtlinge, die in den verschiedenen Ortschaften leben. Am heutigen Nachmittag hat das Landratsamt nach langer Zeit mal wieder eine aktuelle Statistik heraus gegeben. Im ganzen Landkreis Rosenheim waren Ende Oktober 2.671 Flüchtlinge registriert. Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge sind hier Afghanistan, Nigeria, Syrien, Eritrea, Pakistan, Irak, Somalia, Sierra Leone, Mali und Senegal. Ein Blick auf die Gemeinden …

Im Detail kümmert sich der Landkreis Rosenheim um 1.508 Asylbewerber, das Jobcenter um 1.021 anerkannte Flüchtlinge und das Kreisjugendamt sorgt für 142 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. In den Zahlen nicht enthalten sind 65 Kontingentflüchtlinge in Bernau und Rott, für die die Regierung von Oberbayern zuständig ist.

Die Flüchtlinge verteilen sich ohne unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wie folgt auf die Gemeinden im Landkreis Rosenheim (die Gemeinden des Altlandkreises fett gedruckt):

 

Albaching

9

Amerang

55

Aschau

84

Babensham

60

Bad Aibling

178

Bad Endorf

61

Bad Feilnbach

24

Bernau

34 (plus 60 Kontingentflüchtlinge)

Brannenburg

59

Breitbrunn

9

Bruckmühl

128

Edling

39

Eggstätt

57

Eiselfing

14

Feldkirchen-Westerham

13

Flintsbach

35

Frasdorf

53

Griesstätt

45

Großkarolinenfeld

99

Halfing

93

Höslwang

39

Kiefersfelden

75

Kolbermoor

89

Neubeuern

33

Nußdorf

39

Oberaudorf

37

Pfaffing

79

Prien

69

Ramerberg

21

Raubling

135

Riedering

50

Rimsting

15

Rohrdorf

73

Rott

39 (plus 5 Kontingentflüchtlinge)

Samerberg

59

Schechen

46

Schonstett

19

Söchtenau

4

Soyen

35

Stephanskirchen

160

Tuntenhausen

21

Vogtareuth

23

Wasserburg

205

 

 

 

 

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15 Gedanken zu „Weniger Flüchtlinge in den Gemeinden

  1. Ich wundere mich bei den Zahlen des Landratsamtes. Wenn ich alle Flüchtlinge zusammen zähle (ich kenne alle persönlich und habe Kontakt zu ihnen), die in Rott wohnen, dann komme ich nicht auf 44 wie das Landratsamt, sondern auf 55.

    Alle 55 wohnen in Rott am Inn. Einige haben schon eigene Wohnungen und wohnen nicht mehr in den dezentralen Unterkünften des Landratsamtes. Ab wann ist ein Flüchtling kein Flüchtling mehr?
    Wenn er die Aufenthaltsgenehmigung hat? Wenn er arbeitet? Wenn er nicht mehr in der Unterkunft des Landratsamtes wohnt?

    Sind etwa die Flüchtlinge gemeint, die in Unterkünften des Landratsamtes wohnen und Flüchtlinge, die dann in eine eigene Wohnung ziehen, sind keine Flüchtlinge mehr? Aber auch diese Rechnung geht nicht auf.

    Ich habe schon lange den Verdacht und diesen Verdacht auch schon öfter dem Landratsamt gemeldet, dass dieses Amt nicht den rechten Überblick hat, zumindest nicht bei uns in Rott.
    Ich weiß mit Sicherheit, dass in Rott 55 Flüchtlinge wohnen.

    Und wohin würden sie auch verschwinden? Natürlich ziehen manche Richtung Rosenheim, was dann aber auch nicht weg ist, sondern verschoben. Auf Grund der Wohnsitzauflage dürfen sie ja gar nicht wegziehen, sondern müssen in der Region bleiben.

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    66
    Antworten
    1. Frau Brandl, Um ihr „Zahlenspiel“ weiter zu treiben:
      Was stört Sie an 44 oder 55 Menschen mehr in Rott? Bei 4200 Einwohnern in Rott müssten sich somit 8 bzw.10 Rotter zusammentun, um 1 Menschen in Not zu helfen… zu viel verlangt?

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      106
      Antworten
      1. Liebe Frau Herwegh,
        ich habe in keinster Weise geschrieben, dass mich irgendein Flüchtling stört. Mich stören bei diesem Artikel nur die falschen Zahlen und die falsche Überschrift.
        Ich versuche mein Bestes, damit geflohene Menschen auf die Füße kommen. Ich kenne eben alle unsere Flüchtlinge beim Namen, weiß wo sie wohnen und bei vielen auch noch, wo der Schuh drückt.

        Anmerkung d. Red.:
        In der letzten Statistik vom März 2017 wurden für Rott beispielsweise 65 Flüchtlinge genannt – bei den anderen Gemeinden ebenfalls jeweils mehr, als nun aktuell. Heißt: Die Überschrift ist nicht falsch – rein auf die Statistiken der Landkreis-Behörde bezogen! Und über genau die haben wir berichtet.

        13

        38
        Antworten
        1. Und ihre Rechnung kapiere ich auch nicht, Frau Herwegh.

          17

          15
          Antworten
      2. Schon die Aussage, dass Frau Brandl die Flüchtlinge persönlich kennt, lässt doch darauf schließen, dass sie sich entsprechend engagiert. Was soll die Unterstellung, Frau Brandl störe sich an den Flüchtlingen? Erst lesen, dann verstehen, dann denken, dann schreiben.

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        17
        Antworten
    2. Sobald sie anerkannt sind, zählen sie nicht mehr in diese Statistik. Sie müssen dann selbst nach Wohnungen suchen.

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      11
      Antworten
  2. Zum Thema Zahlen und „Kontrolle“!!! 30.000 Asylsuchende sind verschwunden!!!???? Nachbarstaaten lachen uns mittlerweile aus!!! Deutschland das Land der Zuwanderer, alles so geregelt mit unseren tausenden Gesetzen. Schreiben anderen EU Ländern schon vor wie sie was zu tun haben! Und hier verschwinden mal 30.000 Menschen!!!!

    55

    14
    Antworten
    1. Sie sollten weniger Bild-„Zeitung“ lesen – oder zum Ausgleich, quasi als „Pille Danach“ den Bild-Blog, der diese Falschmeldung mal wieder trefflich zerpflückt. Wobei ich mich allmählich auch frage, was unsere besorgten Mimimi-Mitbürger eigentlich antreibt: kommen Asylbewerber ins Land, ist es nicht recht. Verschwinden angeblich 30.000 davon, passt es auch wieder nicht. Ja, was denn nun?

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      72
      Antworten
      1. Ich lese grundsätzlich keine Bild! Ausserdem kann ich einzelne Parteien schon verstehen mehr Geld in die Bildung stecken zu wollen, wenn man solche Kommentare liest.

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        52
        Antworten
      2. Vielen Dank für den Hinweis zu Bild-Blog!

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        Antworten
  3. Es geht darum, dass die Zahlen falsch sind. Bei 11 mehr oder weniger ist das ned schlimm, rechnet man das auf alle Gemeinden hoch, kommen dabei tausende raus. Und an Innleitn: Das mit den 30.000 Verschwundenen wurde auch nicht nur in der Bil-Zeitung geschrieben, sondern anders wo auch. Zudem hat sich unsere schöne Regierung auch schon dazu bekannt, dass dies der Wahrheit entspricht. Aber Gutmenschen wie ihnen fehlt anscheinend die Sehfähigkeit.

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    12
    Antworten
    1. Wer sagt denn das die Zahlen falsch sind? Nur weil jemand 55 Menschen in Rott gezählt hat, die dem Aussehen nach Flüchtlinge sind?
      Es kann ja sein, dass es 55 Menschen gibt, die so aussehen, aber eben nur 44 davon werden für diese Statistik gewertet. Wie geschrieben, bei den 11 könnte es sich bsp. um anerkannte Flüchtlinge handeln oder auch um abgelehnte, die jetzt noch geduldet sind, wie man so schön sagt. Diese 11 zählen eben nicht in dieser Statistik. Wenn jemand eine Statistik will, in der hinter Rott die Zahl 55 steht, muss er sie entsprechend formulieren und erstellen oder erstellen lassen. Ganz einfach.

      Wenn euch jemand sagt, im Bus sitzen 3 Kinder, dann kommt ihr daher und sagt mir, dass ihr 5 Personen gezählt habt.

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      52
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  4. Das sind ja super vergleiche 👏 egal ob annerkannte flüchtlinge oder asylbeantrager oder imigranten oder asylanten. Es bleibt beim selben, sie sind auf der flucht und nach deutschland eingereist. Das sind nur schönredereien denn 44 hört sich besser an wie 55. Zudem kennt sie(regina brandl) die55 flüchtinge beim name, sie (@berta) wohl eher nicht. Drum wird sie wohl besser wissen wer das ist als sie also 🤐

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    Antworten
    1. Ich zweifle nicht daran, dass es 55 Personen in Rott gibt, die dem Anschein nach Flüchtlinge sind. Ich zweifle lediglich daran, dass der Großteil der Bevölkerung Statistiken deuten und interpretieren kann.

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      1. Ich kann den Beitrag von Regina Brandl absolut nachvollziehen. Wir werden – was dieses Thema angeht – mit Statistiken zugeschüttet, die mal in die eine und mal in die andere Richtung gehen. Diese Aussage soll hier völlig wertfrei sein.

        Dann sollte es aber doch auf „kleiner“ kommunaler Ebene möglich sein, diese Zahlen – noch dazu, wenn es sich um angeblich aktuelle Zahlen des Landratsamtes handelt – nachzuvollziehen.

        Regina Brandl kennt alle Flüchtlinge/Asylbewerber in Rott am Inn persönlich und hat Zweifel an den vom Landratsamt angegebenen Zahlen. Dieser Zweifel ist ihr gutes Recht.

        Ich kenne in Ramerberg ebenfalls alle Flüchtlinge/Asylbewerber persönlich. Die Zahl von 21 stimmt. Davon sind 4 Personen „anerkannt“.

        Es macht wohl keinen Sinn, hier eine Debatte über das Flüchtlingsproblem im allgemeinen zu starten.

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        21
        Antworten