„Weiterhin keine Entwarnung”

Belegungszahlen in den Krankenhäusern steigen - Der Corona-Wochenbericht des Gesundheitsamtes

Der anhaltende Anstieg des Infektionsgeschehens in der Region hat Bestand. Von Mitte März bis Anfang April zeigte sich ein rückläufiger Trend mit einem Tiefpunkt der täglich übermittelten Infektionszahlen in der Osterwoche. Dies ist aus Sicht des Gesundheitsamtes – wie auch auf Bundesebene – durch die geringeren Testzahlen während der Osterferien zu erklären. Seitdem steigt die 7-Tage-Inzidenz in Stadt und Landkreis wieder kontinuierlich an. Der Corona-Wochenbericht des Rosenheimer Gesundheitsamtes:

In der Stadt Rosenheim wurde der niedrigste Wert der 7-Tage-Inzidenz am 18. Februar mit 36,2 erreicht und ein Maximum mit 218,7 am 16. März. Zwischen 17. März und 5. April zeigte sich ein rückläufiger Trend auf einen Tiefststand von 89,7 am 5. April. Seitdem stieg die 7-Tage-Inzidenz kontinuierlich an auf einen bisherigen Höchststand von 162,1 am 14. April; aktuell liegt der statistische Wert bei 132,2.

Im Landkreis Rosenheim stieg dieser Wert von 42,5 am 13. Februar auf 108,3 am 20. März, fiel zwischenzeitlich auf einen Wert von 67,4 (7. April) und stieg danach kontinuierlich auf ein Maximum von 139,7 am 14. April. Aktuell liegt die Marke bei 127,4.

Seit dem letzten Wochenbericht wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim täglich zwischen 23 und 88 neue Fälle (insgesamt 417 Neumeldungen) gemeldet.

 

Aktuelle Lage in den Kliniken

„Die Belegung der Kliniken durch Patienten mit Covid-19 ist in unserem Rettungsdienstbereich seit einiger Zeit wieder konstant hoch. Derzeit werden auf den Normalstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim zirka 75 Patienten sowie auf den Intensivstationen 19 Patienten betreut. Besonders auf den Intensivstationen ist die Situation angespannt, aber beherrschbar. Durch gemeinsame Abstimmungen der im Rettungsdienstbereich beteiligten Kliniken (RoMed-Verbund, Schön Kliniken Vogtareuth und Bad Aibling sowie dem Krankenhaus Agatharied im Nachbarlandkreis Miesbach) mehrmals in der Woche wird dafür gesorgt, dass für jeden Patienten die für ihn erforderliche Behandlungskapazität zur Verfügung steht”, bewertet Dr. Michael Städtler, Ärztlicher Leiter Krankenhauskoordinierung für den Rettungsdienstbereich Rosenheim, die Situation in den Kliniken.

Städtler weiter: „Bei der Bewertung der öffentlich zur Verfügung stehenden Daten, beispielsweise über das DIVI-Intensivregister, muss beachtet werden, dass es sich hier immer nur um Momentaufnahmen handelt. Das heißt, dass sich die Situation im Laufe des Tages ständig ändert und die Behandlungen immer von den Bedürfnissen der Patienten abhängig sind. So werden Patienten in gebesserter Verfassung auf eine Normalstation verlegt, wodurch wieder weitere Intensivkapazitäten entstehen können, die in der Statistik aber noch nicht erfasst wurden“, bewertet Dr. Michael Städtler, Ärztlicher Leiter Krankenhauskoordinierung für den Rettungsdienstbereich Rosenheim, die Situation in den Kliniken.”

 

Besorgniserregende Varianten

Die besorgniserregenden Varianten des Coronavirus bilden auch in der Region die Mehrzahl der Fälle: Bislang wurden dem Gesundheitsamt 1.677 Fälle einer bestätigten besorgniserregenden Variante gemeldet. Seit dem letzten Wochenbericht wurden 310 Fälle der britischen Variante von zuvor positiv in der PCR getesteten Personen gemeldet. Bislang ist in der Rosenheimer Region weiterhin lediglich ein bestätigter Fall der südafrikanischen Variante dem Gesundheitsamt gemeldet worden, über den bereits berichtet wurde. Die brasilianische Mutation wurde nicht nachgewiesen.

 

Für Verdachtsfälle sowie bestätigte Fälle einer besorgniserregenden Variante gelten strengere Infektionsschutzmaßnahmen: Neben einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne, die nicht verkürzt werden kann, ist für die Beendigung der Quarantäne zusätzlich ein negatives Testergebnis erforderlich. Diese Maßnahmen gelten auch für die engen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Infektionsschutzmaßnahmen

Trotz hoher Fallzahlen kann das Gesundheitsamt weiterhin die positiv Gemeldeten tagesaktuell telefonisch und schriftlich über ihre Infektion informieren und die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen anordnen. Auch die engen Kontaktpersonen können zeitnah kontaktiert und ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet werden.

„Während der Osterferien war in der Region ein Rückgang der neu gemeldeten Fallzahlen zu verzeichnen. Diese ‚Osterdelle‘ darf nicht mit einem wirklichen Rückgang der Infektionsaktivität in der Region verwechselt werden. Sie ist vielmehr – wie auch im restlichen Bundesgebiet – Ausdruck für geringere Testzahlen. Die Werte der 7-Tage-Inzidenz liegen weiter auf hohem Niveau über der 100-er Marke, so dass weiterhin keine Entwarnung gegeben werden kann”, so Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim.

„Der Anteil der besorgniserregenden Varianten an allen positiven PCR-Ergebnissen lag im April bei etwa 69 Prozent, in der letzten Woche sogar bei circa 74 Prozent. Die britische Variante hat damit das ursprüngliche Virus abgelöst, was die hohe Anzahl von Neuinfektionen zur Folge hat. Die besorgniserregenden Varianten können den Verlauf der Pandemie verschlimmern, zu einer schnelleren Verbreitung der Infektionen, zu schwereren Verläufen, zu erhöhter Sterblichkeit und zu einer Überlastung der Intensivstationen führen. Bei einzelnen Sonderformen der besorgniserregenden Varianten kann sogar eine schlechtere Schutzwirkung der Impfung oder einer in der Vergangenheit durchgemachten Infektion resultieren. Nach wie vor befindet sich die Region Rosenheim inmitten der 3. Welle. Die Infektionen breiten sich ungehindert aus. An weitere Lockerungen ist aktuell – auch mit strengen Infektionsschutzmaßnahmen – nicht zu denken.”

Hierl weiter: „Wir dürfen nicht riskieren, dass durch Unachtsamkeit und Unvernunft die Infektionszahlen weiter durch die Decke gehen und so schweren Erkrankungen den Weg bereiten. Auch wenn die 1. Prioritätsgruppe der Coronavirus-Impfverordnung – insbesondere die Bewohner von Heimen – bereits geimpft sind, so gibt es weiterhin eine sehr große Zahl vulnerabler Personen aufgrund Alters oder schwerer chronischer Grunderkrankungen. Allein in der Altersgruppe zwischen 70 und 80 Jahren leben in Stadt und Landkreis etwa 31.000 Menschen. Die dominierende britische Variante bewirkt nicht nur eine schnellere Infektionsübertragung sondern sie ist von der Schwere der Erkrankungen auch gefährlicher.”

 

Der Leiter des Gesundheitsamtes weiter: „Bedeutsam hierbei ist die Tatsache, dass aktuell über ein Drittel aller Neuinfektionen im privaten Umfeld Familie und Freundeskreis stattfinden. Jeder Einzelne hat es in der Hand, Übertragungen zu verhindern und dadurch beizutragen, dass sich das öffentliche Leben Stück für Stück wieder normalisieren kann. Leider ist mittlerweile eine gewisse Müdigkeit in Teilen der Bevölkerung zu verzeichnen, sich an die bewährten Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Neben der Kurve der Infektionszahlen bereitet uns der Anstieg der Kurve der Unvernunft große Sorgen.”

Hierl: „Ich appelliere daher zum wiederholten Mal an jede Bürgerin und jeden Bürger, die bekannten AHA-L-Regeln einzuhalten, sich impfen zu lassen und weiterhin auf Reisen zu verzichten. Wir haben die Waffen, den unsichtbaren Feind zu bekämpfen und zu besiegen, geben Sie sich einen Ruck, seien Sie konsequent, rücksichtsvoll und mitmenschlich in Ihrem Verhalten, damit wir alle aus diesem langen Winter herauskommen hin zu einem Frühlingserwachen mit geöffneten Geschäften und Gastronomiebetrieben, Präsenzunterricht in Schulen und erweiterten sozialen Aktivitäten.”

Das Gesundheitsamt beobachtet auch weiterhin Infektionen am Arbeitsplatz. „Als besondere Schwachstellen können hier Großraumbüros, unzuverlässiges Maskentragen, Verstöße gegen das Abstandsgebot, zum Beispiel in Pausen- oder Umkleideräumen, und unzureichendes Lüften ausgemacht werden. Wenn solche Ansteckungsmöglichkeiten geboten werden, kann sich die britische Variante leicht ausbreiten mit der Folge, dass zum Teil ganze Betriebsbereiche aufgrund notwendiger Quarantäneanordnungen stillgelegt werden müssen. Die Unternehmen sollten wo immer möglich großzügig Gebrauch von Homeoffice-Regelungen machen“, bewertet Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, die Lage.

 

Infektionsquellen

Infektionsübertragungen ereignen sich weiterhin überwiegend im privaten Umfeld, das 42 Prozent der bekannten Infektionsursachen ausmacht. Etwa 6 Prozent fallen auf den Arbeitsplatz. Vereinzelt (zirka 3 Prozent) kommt es zu Infektionserkrankungen in Einrichtungen wie Kliniken, Pflege- und Behindertenheimen. Als Lichtblick sieht das Gesundheitsamt, dass kaum mehr Infektionen bei Bewohnern von Heimen auftreten. „Dies ist ein großer Erfolg der Impfungen in den Einrichtungen“, so Hierl. Es ereignen sich auch weiterhin einzelne Fälle und Ausbrüche in Schulen und Kitas. Seit dieser Woche werden in den Schulen und Kitas in Stadt und Landkreis Selbsttests durchgeführt. Mit Stand 15. April liegen dem Gesundheitsamt 16 Meldungen von positiven Selbsttestungen vor, davon 4 aus Kitas (Mitarbeiter) und 12 aus Schulen. Von den 16 positiven Selbsttestungen wurden bislang 10 mit positiver PCR bestätigt.

Überwiegend werden die Fälle im Rahmen von Untersuchungen bei der Kontaktpersonennachverfolgung (ca. 34 Prozent) und bei Testungen aufgrund von Symptomen (ca. 43 Prozent) entdeckt.

 

Impfungen

Insgesamt sind zirka 67.800 Impfungen seit Impfstart vor allem in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie dem gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim auf der Loretowiese erfolgt. 46.544 davon waren Erstimpfungen, 21.296 Zweitimpfungen. Insgesamt 9.192 dieser Impfungen wurden in stationären Einrichtungen sowie betreuten Wohnformen in Stadt und Landkreis Rosenheim verabreicht.

Seit dem 29. März ist das zweite Impfzentrum auf der Loretowiese in Betrieb, sodass – abhängig von der verfügbaren Menge an Impfstoff – die Impfkapazität des gemeinsamen Impfzentrums Rosenheim deutlich erhöht werden konnte. Aufgrund ausreichender Impfstofflieferungen können seit dem 15. April insgesamt 15 Impfstraßen betrieben werden, sodass in dieser Woche ca. 11.000 Impfungen durchgeführt werden können.  Allein am 15., 16. und 18. April stehen 4.770 Impfdosen der Firma AstraZeneca für die Impfung von über 60-jährigen Personen zur Verfügung. Ab dem 19. April wird dem Impfzentrum kein Impfstoff der Firma AstraZeneca mehr für Erstimpfungen geliefert, dieser wird zukünftig vor allem über Haus- und Fachärzte verimpft.

 

Für Erstimpfungen stehen dem Impfzentrum dann die Impfstoffe von Biontech/ Pfizer und Moderna zur Verfügung.

 

Seit dem 31. Märzwerden in Stadt und Landkreis Rosenheim auch Impfungen gegen COVID-19 in Arztpraxen durchgeführt. Bis einschließlich 15. April konnten durch die niedergelassenen Ärzte bereits 7.838 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt werden. Die Arztpraxen handeln dabei nicht im Auftrag des Impfzentrums Rosenheim – bei Fragen zur Impfung gegen das Coronavirus in einer Arztpraxis wenden Sie sich daher bitte direkt an Ihren Hausarzt.

 

Es haben bereits alle registrierten Personen der Priorisierungsgruppe 1 einen Impftermin vereinbaren können, die Impfung der Personen der Priorisierungsgruppe 2 ist ebenso bereits weit vorangeschritten. Deshalb werden nun auch explizit jüngere impfwillige Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich für die Impfung gegen COVID-19 im Impfzentrum unter https://impfzentren.bayern zu registrieren. Besteht ausnahmsweise keine Möglichkeit zur Internetnutzung, ist auch eine telefonische Registrierung bei der Impfhotline unter der Rufnummer 08031/ 365 8899 möglich.

Die bayerische Software errechnet automatisch nach bestimmten Algorithmen die Priorisierung gemäß der jeweils geltenden Coronavirus-Impfverordnung anhand der erfolgten Angaben des Bürgers. Das Impfzentrum oder das Gesundheitsamt können hierauf keinen Einfluss nehmen. Bitte sehen Sie daher von Anfragen zur Höherpriorisierung oder vorgezogenen Impfungen an das Impfzentrum oder das Gesundheitsamt ab. Neben dem jeweiligen Alter werden von der Software auch berufliche und medizinische sowie Einrichtungsindikationen entsprechend berücksichtigt. Der Zeitpunkt der Registrierung bzw. die Wartezeit hat keinen Einfluss auf die Priorisierung.

 

Die Impfberechtigung muss am Impftag zwingend im Impfzentrum ausreichend belegt werden (z. B. mittels eines gültigen Ausweisdokuments, einer Arbeitgeberbescheinigung und/ oder eines ärztlichen Attests). Ein Formblatt für eine Arbeitgeberbescheinigung und eine Bestätigung für enge Kontaktpersonen von schwangeren und nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person kann auf der Homepage des Landkreises Rosenheim heruntergeladen werden. Eine Vorab-Übersendung von ärztlichen Attesten ist weder notwendig noch gewünscht. Die jeweils vorhandenen Erkrankungen sind in der Registrierungssoftware von jedem Bürger entsprechend auszuwählen und das ärztliche Attest muss anschließend am Tag der Erstimpfung im Impfzentrum vorgelegt werden.

 

Um Warteschlagen vor dem Impfzentrum zu vermeiden, werden die Bürgerinnen und Bürger mit Termin gebeten, pünktlich zu erscheinen.

 

„Eine anfängliche Zurückhaltung gegenüber den recht neuen Impfstoffen ist durchaus nachvollziehbar. Mehrere Monate nach Impfstart lässt sich jedoch, neben natürlicherweise aufgrund einer Aktivierung des Immunsystems nach Impfungen auftretenden Impfreaktionen, eine sehr geringe Rate an echten Impfkomplikationen verzeichnen. Zuletzt haben verständlicherweise die bekannt gewordenen Fälle schwerer Impfkomplikationen in zeitlicher Verbindung mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca verunsichert. Diese wurden jedoch vor allem bei jüngeren Impflingen beobachtet, so dass eine Beschränkung der Indikation durch die STIKO und den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz auf Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, hier mehr Klarheit und Sicherheit schafft“, so Hierl.

 

Fallzahlenentwicklung

Seit dem letzten Wochenbericht vom vergangenen Freitag wurden dem Gesundheitsamt 417 neue Fälle (am 8. April: 357) für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 15.815 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 12.364, Stadt: 3.451). Mittlerweile wurde bei mindestens 14.064 Personen eine Genesung dokumentiert. 494 Personen (490) sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben (Landkreis: 438, Stadt: 56). Von den Verstorbenen waren 17 (17) Personen unter 60 Jahren. 338 (334) Verstorbene waren über oder gleich 80 Jahre alt. Dem Gesundheitsamt wurden vier Personen (3) gemeldet, die seit dem letzten Wochenbericht verstorben sind. Hiervon waren 4 Personen über oder gleich 80 Jahren. Zwei dieser Verstorbenen waren in einem Heim betreut worden.

Der weit überwiegende Teil der seit 1. März gemeldeten Fälle (ca. 73 Prozent) bewegt sich im Alterssegment zwischen 15 und 60 Jahren.

Bislang wurden dem Gesundheitsamt 1.677 Fälle (Landkreis 1.263, Stadt 414) (1.367) einer bestätigten besorgniserregenden Variante gemeldet. In einem Fall handelt es sich um die südafrikanische Variante (B1.351), über den bereits berichtet wurde, in allen anderen Fällen um die britische (B.1.1.7). Hiervon wurden dem Gesundheitsamt seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 8. April 310 Fälle gemeldet. Alle Fälle sind bei der Gesamtfallzahl von COVID-19-Fällen enthalten. Im März betrug die Rate positiver britischer Varianten an allen positiv gemeldeten Fällen 60,4%, im April bislang 68,6. Seit dem letzten Wochenbericht liegt sie sogar bei 74,3%.

91 (86) COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 19 Patienten (18) auf einer Intensivstation.

Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten 7 Tage) liegt aktuell für die Stadt Rosenheim bei 132,18 (124,31), für den Landkreis Rosenheim bei 127,43 (86,10).

 

Übersicht über Infektionsumfeld und Testanlass für den Zeitraum 9. bis 15. April bei neu gemeldeten Fällen:

 

Die aktuellen Zahlen im Altlandkreis:

 

Die Zahlen im Altlandkreis, vergangene Woche:

 

Die aktuellen Fallzahlen im Landkreis Rosenheim:

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11 Kommentare zu “„Weiterhin keine Entwarnung”

  1. Arbeitsplatz 6%. Wo sind jetzt die Leute, die immerzu schreien, dass auf dem Bau (im Freien und Kontakt < 5Minuten) alles so schlimm sei und alle der Fairness wegen daheim bleiben sollten?

    Antworten
    1. Kleines Rechenbeispiel @ Neidhammel. Stellen Sie sich mal vor: Ein Bauarbeiter steckt sich im Bauwagen an (Arbeitsplatz). Er kommt nach Hause und steckt dort seine Frau, seine Mutter und die drei Kinder an (Privater Haushalt). Ein Kind besucht die Kita. Weil der Bauarbeiter keine Symptome hat, lädt er ein paar Kumpels zum Grillen ein. Vier seiner Kumpels stecken sich an. Keiner von denen erzählt natürlich von dem Grillabend – ist ja schließlich verboten (nicht ermittelbar, Quelle unbekannt). Und alles nur, weil man als Bauarbeiter im Bauwagen aus was für Gründen auch immer keine Maske tragen möchte. Das ist natürlich ein fiktives Beispiel. Es könnte so passieren. Was aber Realität ist: Im kleinen Modeladen tragen alle eine Maske. Es darf nur 1 Person auf 20 qm den Raum betreten. Außerdem wird gelüftet und auf Abstand geachtet. Trotzdem darf der Modeladen nicht öffnen. Der Bauarbeiter aber darf weiterhin zur Arbeit gehen. Das hat nichts mit Mimimi zu tun. Das ist einfach alles nur absurd und erklärt, warum die Inzidenzzahlen nicht runter gehen.

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  2. KITA, Schule etc. nur 0,3%!!! Und wo wird der meiste Aufwand betrieben? Genau da wo am wenigsten passiert. Man könnte zwar jetzt vermuten, dass das durch genau diesen Aufwand so ist. Dann muss man aber auch die Frage stellen, warum das z.B. in der Arbeitswelt nicht so gehandhabt wird.

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  3. Heute beobachtet vier Forstarbeiter im Gemeindebereich Vogtareuth zu viert beim Brotzeit machen im Auto. > obwohl das Wetter zugelassen hätte im freien Brotzeit zu machen.

    Ansich is mir scheiß egal (muß jeder selber wissen) aber das Schulen und Kitas, grundlos geschlossen werden, des ärgert mich gewaltig.

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    1. Mimimi, die anderen, die anderen, aber aber….

      Wie lang hat die Brotzeit denn gedauert? Von 8 bis 13 Uhr?

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  4. Manche glabi i ham imma no ned die Regeln verstanden.
    Ham jeden Tag Besuch egal wieviel und wer.
    Traurig für alle Anderen die sich dran halten oder müssen.

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  5. Zitate: „Bedeutsam hierbei ist die Tatsache, dass aktuell über ein Drittel (42%) aller Neuinfektionen im privaten Umfeld Familie und Freundeskreis stattfinden.“
    „Das Gesundheitsamt beobachtet auch weiterhin Infektionen (6%) am Arbeitsplatz. „Als besondere Schwachstellen können hier Großraumbüros, unzuverlässiges Maskentragen, Verstöße gegen das Abstandsgebot, zum Beispiel in Pausen- oder Umkleideräumen, und unzureichendes Lüften ausgemacht werden.“

    Wenn ich das lese, denke ich nur:“Logisch“. Doch dies ist ein klarer Hinweis darauf, dass das (korrekte) tragen der FFP 2 Masken Wirkung zeigt. So ist es doch verständlich, dass wir BürgerInnen auf Lockerungen im öffentlichen Raum warten. Alle jetzt geschlossenen Geschäfte etc. haben letztes Jahr bewiesen, dass es funktioniert (…)

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  6. Na immerhin schafft die Bürokratie nun ein bisschen mehr Transparenz.
    Weiter so H. HIERL noch mehr objektive Daten und Fakten, die salbungsvollen Bemerkungen dazu können Sie gerne weglassen.
    Wir Bürger können uns ja dann unseren eigenen Reim draus machen.

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  7. Ich finde das echt interessant, wie man das Infektionsfeld so genau ermitteln kann, echt erstaunlich, diesbezüglich eine Statistik führen zu können!

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  8. Muhahaha,
    die Kinder haben nicht einmal die Möglichkeit in so einen engen Raum Pause zu machen, da sie davor schon ausgeschlossen werden und das seit 4 Monaten.

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  9. Fast 43 % der Infektionsquellen sind nicht ermittelbar.

    Wieviele davon haben sich wohl im privaten Umfeld angesteckt und verheimlichen das? Ebenso will wohl keiner seinen Arbeitgeber anschwärzen.

    Unsere Kinder kommen hier leider nicht aus. Auffällig, wie gering dort die Infektion ist, obwohl Kinder als potente Überträger gelten.

    Solange wir uns selbst anlügen wird das nie was mit der erfolgreichn Pandemiebekämpfung!

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