Weiter Kampf gegen Schneemassen

Auch heute wieder zahlreiche Helfer in der Gemeinde Aschau im Einsatz - Wasserburg mit dabei

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Rund 300 Kräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk, darunter auch wieder viele aus dem Altlandkreis Wasserburg, haben am Samstagmorgen ihre Arbeit in der vom Schnee besonders betroffenen Gemeinde Aschau wieder aufgenommen. Zudem ist im Rosenheimer Landratsamt eine Örtliche Einsatzleitung und eine Koordinierungsgruppe besetzt.


Im Hauptort in der Chiemgau-Gemeinde haben die Einsatzkräfte 24 Objekte zu räumen. In den noch schneereicheren Ortsteilen Sachrang und Innerwald sind es 103 Objekte. 50 davon sind bereits geräumt.

Autofahrer sind aufgefordert, bei der Durchfahrt von Waldstücken Vorsicht walten zu lassen. Laut aktueller Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes ist ab heute Abend mit starkem Schneefall und Schneeverwehungen zu rechnen. Die Schneefallgrenze steigt am Sonntag vorübergehend auf 1.000 Meter an. Der Regen darunter wird die Schneelast auf den Bäumen noch erhöhen.

Autofahrer werden dringend gebeten, die Staatsstraße von Aschau nach Sachrang zu meiden. Der Ausflugsverkehr behindert die Einsatzkräfte massiv. Zudem ist der örtliche Grenzübergang nach Tirol gesperrt.  

Die Feuerwehr Wasserburg, die unter anderem wie die Pfaffinger und die Attel-Reitmehringer in Sachrang ist, rückte heute mit ihrem speziell für Unwetter-Einsätze ausgerüsteten Unimog an (Foto oben). Gearbeitet wird auch heute bis Sonnenuntergang.

Personen wurden bisher nicht verletzt. Das Bürgertelefon im Landratsamt Rosenheim ist eingerichtet und unter der Nummer 08031/392 5555 zu erreichen.

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