Weiter Ärger um Gottesdienst-Verbot

Kurz vor Ostern: Nun klagt auch ein evangelischer Rentner (66) beim Verfassungsgerichtshof

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In Bayern hat nun auch ein evangelischer Rentner (66) eine sogenannte Popularklage beim Verfassungsgerichtshof gegen die Gottesdienst-Verbote eingereicht. Er argumentiert, dass die Verordnung der Staatsregierung gegen Artikel 107 – und damit den Schutz der Glaubens- und Gewissensfreiheit – sowie Artikel 100 der Bayerischen Verfassung verstoße. Vor allem sehe er den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt. Mildere Formen des Infektionsschutzes anstelle eines Verbotes wären seiner Meinung nach angezeigt gewesen.

Unabhängig davon sind vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof sogenannte Normenkontrollklagen gegen die Verordnungen der Staatsregierung anhängig.

Wenige Tage vor Ostern befassen sich immer mehr Gerichte in ganz Deutschland mit den in der Corona-Krise verhängten Gottesdienst-Verboten.

Quelle BR

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6 Kommentare zu “Weiter Ärger um Gottesdienst-Verbot

  1. Das darf doch nicht wahr sein. Hat der keine anderen Probleme.

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    1. Wir alle gemeinsam sollten für diesen Mann beten. Als Ungläubiger kenne ich jetzt nicht so viele Gebete, eigentlich nur eines, aber das scheint mir passend:
      “Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!”

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  2. Aber hallo,braucht man zum beten unbedingt eine Kirche? Das kann man auch Zuhause allein machen. Das ist Glaube wenn man dabei andere schützt

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  3. “Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen,” Matthäus 18, 20.

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  4. Mit so einem Schmarrn die Gerichte beschäftigen …. unglaublich!
    Beten kann ich auch Zuhause.

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    1. Hier handelt es sich nicht nur um “Schmarrn”, wie Sie es ausdrücken, sondern um das formell nicht einschränkbare Grundrecht der Religionsausübungsfreiheit nach Art. 4 II GG. Zur Erinnerung: Die Grundrechte wurden 1949 an die Spitze der Verfassung gestellt, um zukünftig staatliche Übergriffe auf Bürger, Kirchen und Institutionen wie im Nationalsozialismus zu verhindern.
      Und ja: Beten kann man auch zu Hause. Aber man kann ohne Pfarrer und gemeinde kein heiliges Abendmahl feiern.

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