Wasserwacht rettet 85-Jährige

Schnaitsee: Frau erlitt Schwächeanfall beim Schwimmen im Weitsee

image_pdfimage_print

Am gestrigen Dienstag ging eine 85-jährige Frau aus dem südlichen Landkreis Mühldorf gegen 13.20 Uhr im Weitsee bei Schnaitsee schwimmen. Während des Schwimmens bekam sie einen Schwächeanfall und drohte unterzugehen. Eine 19-Jährige bemerkte die Probleme der älteren Frau und eilte dieser gemeinsam mit einer 21-Jährigen, beide sind Angehörige der ortsansässigen Wasserwacht, sofort zu Hilfe. Sie zogen die Ertrinkende an Land und führten gemeinsam mit der 37-jährigen Badeaufsicht die Erstversorgung durch.

Durch das beherzte und schnelle Eingreifen der Helferinnen, die allesamt aus dem Gemeindebereich Schnaitsee stammen, konnte Schlimmeres verhindert werden, meldet die Polizei.

Der ebenfalls hinzugezogene Rettungshubschrauber wurde nicht weiter benötigt. Die Frau kam im Anschluss zur Beobachtung in ein nahegelegenes Krankenhaus, da sie Wasser in unbestimmter Menge geschluckt hatte.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

2 Gedanken zu „Wasserwacht rettet 85-Jährige

  1. Einfach toll! Genau diese ehrenamtlich engagierten Menschen sind es, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und nicht einfach wegsehen.

    56

    3
    Antworten
    1. Josef Lepschy

      Ein Schnaitsee`r Rot Kreuz`ler:
      Einfach Vorbildlich, dieses Verhalten! Das läuft aber auch nicht so „einfach und problemlos“ ohne das mühsam erlerntes Fachwissen der BRK- Wasserwacht- Helfer.
      Leider wird das Ehrenamt generell von vielen einfach zu wenig geschätzt. Die Verantwortlichen in Führungspositionen… leben und dieses oft negativ vor.
      Wenn die Behörden mal wieder nicht mehr weiter wissen, dann sind die freiwilligen Helfer von allen Seiten plötzlich immer wieder sehr gefragt…. die sollen dann nach „Fingerschnippen“ alles stehen und liegen lassen und schnell verfügbar sein. >> siehe Flüchtlingswellen, uvm…..
      Ist dann durch die Mithilfe der Ehrenamtlichen alles doch noch gut gelaufen, stellen sich die Würdenträger sehr gerne vorne hin ins Rampenlicht und ernten auch gerne die Lorbeeren!
      Pro Forma wird man oft als kleiner Freiwilliger abgespeist z. B. mit einer „Ehrenamtskarte“ die mühsam beantragt werden muss und nicht wirklich Vorteile bringt.
      Das ist auch das mit dem viele Ehrenamtliche zu kämpfen haben, immer mehr dienstliche Vorschriften, immer intensivere, zeitraubende Ausbildungen, immer mehr Verantwortung…. und manchmal auch verbale und körperliche Konfrontationen im Einsatz.
      Wen wundert das dann, wenn die Freiwilligen immer weniger werden??

      30

      1
      Antworten