Wasserburgs Müll unter der Lupe

Derzeit eingehende Untersuchungen in verschiedenen Stadtgebieten

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Wasserburgs Restmüll-Tonnen werden derzeit genau unter die Lupe genommen. Ein Umweltinstitut untersucht für die Stadt deren Inhalt. „Wir wollen einfach wissen, ob wir noch irgendwo den Hebel ansetzen können, um den Restmüll weiter zu reduzieren”, so Bürgermeister Michael Kölbl. Das Stadtoberhaupt besuchte heute zusammen mit seinen Stellvertretern und einigen Stadträten die Recycling-Anlage der Firma Zosseder in Schilchau an der B304. Dort wird der Restmüll derzeit fein säuberlich getrennt. 

Die Ergebnisse dieser Aktion, geleitet von Falk Neumann vom bundesweit agierenden Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie, sollen demnächst dem Umweltausschuss der Stadt vorgelegt werden.

Untersucht werden Mülltonnen aus der Altstadt, aus Wohnsiedlungen und aus größeren Wohnkomplexen. Dafür sind derzeit in der Zosseder-Anlage in Schilchau, Gemeidne Eiselfing,  mehrere Mitarbeiter des Instituts im Einsatz. Sie sortieren den Müll nach verschiedensten Kategorien.

Was man nach den ersten Tagen bereits feststellen kann: „Seit der Einführung der Biotonne gibt es kaum noch organischen Abfall im Restmüll”, freute sich der Bürgermeister und bekam von Falk Neumann auch gleich noch ein weiteres Lob mit auf den Weg: „Wir haben in den Altstadt-Tonnen, die wir bisher am eingehendsten untersucht haben, so gut wie keine Schadstoffe wie zum Beispiel leere Batterien gefunden. Da sind die Wasserburger schon auf einem sehr guten Weg.”

Über das Ergebnis der Untersuchung berichten wir zu gegebener Zeit.

Kleinteile unter vier Zentimetern Durchmesser werden durch diesen rotierenden Sieb aussortiert.

 

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7 Kommentare zu “Wasserburgs Müll unter der Lupe

  1. Ich bin für die Einführung einer Plastiktonne, derzeit gehen meine Familie und ich sehr besonnen einkaufen. Leider ist es derzeit nicht möglich komplett auf Plastik zu verzichten, wobei es ja schon Vorreiter wie der Laden Grünkunft gibt. Es wäre schön wenn man auf Plastik komplett verzichten könnte, dazu müssten die Großen im Wettbewerb mal umdenken…

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    1. Auch ein Wasserburger

      Noch eine Mülltonne? Werde dann wohl von meinem Nachbarn ein paar m² Grund kaufen müssen (kein Problem bei den Preisen;-)) um alle Tonnen vor dem Haus unterzubringen. Die Biotonne ist super und ergibt absolut Sinn und auch der Gedanke von weniger Plastikmüll ist sinnvoll und absolut Notwendig. Aber eine weitere Tonne ist wohl übertrieben. Wer trennen will macht das über den Container. Ich persönlich finde die Papiertonne schon absolut überflüssig. Als jemand der bewusst auf Mülltrennung achtet, hatte ich nie ein Problem damit meinen Papiermüll zu Fuß zum Container zu bringen. Jetzt haben wir tausende PLASTIKtonnen die von einem LKW in den einzelnen Straßen
      abgeholt werden und nicht mehr an einem Zentralen Sammelpunkt…

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  2. Ja, die Mülltonnen haben es unserem Stadtoberhaupt angetan. Es ist ja auch ein wunderschönes Bild, wenn in Wasserburg fast pausenlos hunderte Tonnen herumstehen.

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  3. Nur noch Mülltonnen einfach widerlich.
    Schaut mal hintern Roten Turm.

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  4. Versteh ich alles, aber da wo ich wohne sind es zu Fuss 2km zum nächsten Container! Und man könnte ja mit dem Auto fahren, wo wir wieder bei einem anderen Thema wären 😉

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  5. Leider gibt es halt immer noch sehr viele Mitbürger, die Müll nur dann trennen, wenn’s dafür direkt vor der Tür eine eigene Tonne gibt.
    Mein Lösungsansatz wäre erstmal: Grundgebühr für Restmüll runter und dafür den Kilopreis wieder rauf !
    Die Preispolitik der Stadt war da für mich noch nie nachvollziehbar. Als zuletzt quasi das Umgekehrte beschlossen wurde, fühlten wir uns – als strikte Mülltrenner – regelrecht bestraft.

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    1. Ja, die Grungebühr, das goldene Kalb der Kommunen; sie wird definitiv niemals abgeschaft werden.

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