Wasserburger Maler der Vergangenheit

Ludwig Weninger: Sonderausstellung im Museum Wasserburg startet im Oktober

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Nach einer längeren Pause greift das Museum Wasserburg die Reihe „Wasserburger Maler der Vergangenheit“ wieder auf: Es wird der Künstler Ludwig Weninger vorgestellt. Weninger, 1904 in Gunzenhausen geboren, war ein deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit. Er zog als junger Mann in den 1930-er Jahren nach Wasserburg und ließ sich sofort von der Schönheit der Stadt und der Umgebung in den Bann ziehen.

Der Kunstmaler fertigte zahlreiche Skizzen der Stadt, der Landschaft und der Umgebung an, die er anschließend in Öl umsetzte. Seine Werke, zu denen auch ausdrucksstarke Porträts, faszinierende Stillleben und anmutige Akte gehören, zeigen expressionistischen Ausdruckswillen mit neusachlicher Formenvereinfachung. Der große Erfolg blieb Ludwig Weninger allerdings verwehrt, da seine Kunst in der NS-Zeit verboten war und er den Krieg nicht überlebte.

Das Museum Wasserburg zeigt vom 17. Oktober bis 6. Januar in der Sonderausstellung eine Auswahl seiner Werke, die bis zu einem zufälligen Dachbodenfund als zerstört galten.

Foto oben: Ludwig Weninger, Blick auf Stadt und Blaufeld in Richtung Nordwesten, private Leihgabe.

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