Wasserburg soll Radl-Stadt werden

Gründungstreffen der ADFC-Ortsgruppe am kommenden Montagabend

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Wasserburg wird eine Radl-Stadt – unter diesem Motto sind alle herzlichst eingeladen: Am kommenden Montag, 9. September, um 19 Uhr findet das Gründungstreffen einer Wasserburger Ortsgruppe des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) statt. Veranstaltungsort sind die Paulaner Stuben am Marienplatz 9 in Wasserburg. Ziel der neuen Ortsgruppe ist es, sich systematisch für die Interessen der Rad fahrenden Bevölkerung einzusetzen.

Im Vordergrund stehen Themen wie

gefährliche Radverkehrsstellen entschärfen,

Einflussnahme bei Baumaßnahmen aller Art,

sinnvolle Stärkung des Radtourismus und Entwicklung eines Radverkehrskonzepts.

Angesichts der speziellen Wasserburger Topographie soll das E-Bike mit Schulungen und Probefahrten, speziell auch für ältere Menschen, mehr in den Fokus gerückt werden.

Aber auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen. So will Initiator Bernd Meerstein seine langjährige Erfahrung in der Ausarbeitung von Radtouren nutzen und die Wasserburger zu Touren in der Region einladen.

Ob Mitglied oder nicht – am kommenden Montag, 9. September, sind alle eingeladen, sich zu informieren, auszutauschen und Ideen einzubringen.

Ansprechpartner und mehr Infos:

Bernd Meerstein
 
Telefon: 08071 93320
E-Mail: bernd@meerstein.de

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7 Kommentare zu “Wasserburg soll Radl-Stadt werden

  1. Eventuell sollte man die ehemalige Bahntrasse von Reitmehring in die Stadt als Radweg mit einplanen, oder Herr Meerstein?

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  2. @schreinerbiker

    Noch ist es nicht soweit!
    Die Reaktivierung der Altstadtbahn ist immer noch interessant, denn in Zukunft werden wir angesichts des steigenden Straßenverkehrs noch froh über jede zusätzliche Bahnstrecke sein. Die elektrifizierte Express-S-Bahn bis Reitmehring kommt – dann brauchen wir sicher wieder Bus und Bahn zur Altstadt (mit mehreren Zwischen-Stopps).
    Eine Radwege-Verbindung gibt es ja bereits, aber eher sollte der Innweg nach Attel hergerichtet werden.
    Beim ADFC werden wir sicher drüber sprechen.
    Bernd Meerstein

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  3. Und selbst wenn man auf den Versuch des Schreinerbikers, die umweltfreundlichen Verkehrsmittel Fahrrad und Bahn gegeneinander auszuspielen, einsteigen möchte: einen Radwegeneubau durch das FFH-Gebiet würde auch der neue ADFC-Ortsverband nicht durchgesetzt bekommen. Dazu fehlt, im Gegensatz zur Bahntrasse, der Bestandsschutz. Wobei ich davon ausgehe, dass Polemikern wie dem Schreinerbiker an derlei Sachargumenten ohnehin wenig gelegen ist.

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  4. Wenn man nicht einmal bestehende Radwegverbindungen in Stand setzt, dann bezweifle ich die angestrebten Ziele einer “Radl-Stadt”.
    Im Übrigen bin ich nicht der Meinung eine noch bessere Bahnverbindung bis in die Altstadt zu verfolgen.
    Bereits jetzt ist der Druck aus München so groß, dass für Wasserburger Bürger die Miet- und Immobilienpreise kaum mehr zu bezahlen sind.

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  5. Ich finde die Idee von Schreinerbikers super.
    Die Altstadtbahnlinie ist aus wirtschaftlichen, wie auch umwelttechnischen Aspekten gut so, wie sie JETZT ist.

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  6. @Bernd Merstein
    Herr Merstein, der Weg nach Attel unten am Inn ist kein Radweg sondern ein reiner Fußweg, Eingang oben an der Münchner Straße ausgeschildert, nur weil die meisten Radfahrer von aus der Stadt über die Bahntrasse kommen wird das ignoriert.. Die meisten Radfahrer die mir dort begegnen sind dermaßen rücksichtslos das es schon schlimmer nicht mehr geht.
    Und die Rücksichtslosigkeit geht auf Gehwegen auf denen das Radfahren erlaubt ist weiter. Wenn sie nicht auf die Seite springen, wird man oft genug beschimpft. Am Inndamm ist das Radfahren erlaubt, die meisten Radfahrer sind aber der Meinung das dieses ein Rad weg ist.
    Einfahrverbote werden oft genug ignoriert.
    Die Radfahrer sollten lieber Unterricht bekommen wie benehme ich mich im Straßen verkehr und ich bin für ein Nummernschild an den Rädern.
    Wenn Wasserburg ein Radstadt werden soll sehe ich die Unfälle sich häufen.

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  7. @Manfred Förtsch-Menzel “Wenn man nicht einmal bestehende Radwegverbindungen in Stand setzt, dann bezweifle ich die angestrebten Ziele einer “Radl-Stadt”.”
    Anzunehmen ist, dass es um die von Ihnen neulich kritisierte Verbindung über Gut Gern geht,die dem Bezirk Oberbayern gehört. Weil es also dem Bezirk Oberbayern bislang wurscht war und deshalb die Stadt Wasserburg nichts ausrichten kann (und auch schon unter dem ehemaligen Stadtbaumeister nicht konnte), bezweifeln Sie das angestrebte Ziel der noch zu gründenden ADFC-Ortsgruppe? Muss man das verstehen? Sollte man nicht eben aufgrund solch bestehender Mängel eine ADFC-Ortsgruppe begrüßen oder gar tatkräftig unterstützen?
    “Im Übrigen bin ich nicht der Meinung eine noch bessere Bahnverbindung bis in die Altstadt zu verfolgen. Bereits jetzt ist der Druck aus München so groß, dass für Wasserburger Bürger die Miet- und Immobilienpreise kaum mehr zu bezahlen sind.”
    Auch hierzu eine Rückfrage: würden Sie eine Stilllegung der B 304 befürworten?

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