Wasserburg will sich Bronze holen

... und morgen um jeden Ball kämpfen: Das letzte Heimspiel der Basketball-Damen

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Ein strahlendes Lächeln: Nur noch zwei Spiele stehen in der Basketball-Saison 2018/2019 für die Wasserburger Damen an. Um was es am morgigen Donnerstag und am kommenden Samstag geht in den zwei Spielen? Um die Bronzemedaille, um Platz drei in der ersten Bundesliga Deutschlands! Kommt man noch auf das Treppchen oder wird man Vierter von insgesamt zwölf Teams? Dieses Jahr wird das Duell zwischen den Blue Dolphins aus Marburg und dem Serienmeister TSV 1880 Wasserburg ausgetragen. Beide Spiele werden aufaddiert und Dritter ist, wer die bessere Tendenz hat.

Spiel eins findet am morgigen Donnerstagabend um 19 Uhr in der BADRIA-Halle in Wasserburg statt und Spiel zwei am Samstag ebenfalls um 19 Uhr dann in Marburg.

Das Finale um die Deutsche Meisterschaft spielen – wie berichtet – der Herner TC und die Rutronik Stars aus Keltern.

1:1. So lautet das Resultat bisher. In Marburg gewannen die Blue Dolphins nach einem knappen Spiel mit 63:58 und in Wasserburg siegte der Serienmeister nach einem ebenfalls packenden und engen Spiel mit 73:65. „Es zeichnet sich schon ab, dass es zwei hart umkämpfte Spiele werden und es schwer zu sagen ist, wer am Ende auf dem Treppchen landet“, so Sidney Parsons, Head-Coach der Damen vom Inn.

„Schon die ersten beiden Spiele zwischen Wasserburg und Marburg waren richtig gute Werbung für den deutschen Damenbasketball und dass wird auch in den verbleibenden zwei Spielen hoffentlich nochmal unterstrichen“, so Co-Coach Corina Kollarovics.

Auf Marburgs Seiten punkten gleich vier Spielerinnen zweistellig. Angeführt von Alexandria Kiss-Rusk mit 11,9 Zählern, gefolgt von Katlyn Yohn mit 11,8 Punkten, auf Platz drei liegt Marie Bertholdt mit durchschnittlich 11,6 Zählern und abgerundet wird das Quartett von Tonisha Baker mit 11,2 Punkten. Im Bereich Rebounds dominiert auch hier Alexandria Kiss-Rusk mit 8,5 Abprallern pro Partie und wird von Marie Bertholdt, die sich im Schnitt 5,9 Rebounds sichert, unterstützt.

„Es kann alles passieren. Und egal, was passiert, wir müssen immer weiter machen und nie aufgeben, egal, ob wir vorne oder hinten sind. Marburg macht genau das Gleiche. In diesen beiden Partien kommt es darauf an, wer es mehr will, wer sich auf den Boden schmeißt und um jeden Ball kämpft. Manch einer sagt vielleicht, es ist nur Platz drei. Aber nur ist hier völlig fehl am Platz. Wir dürfen noch spielen. Es gab zwölf Mannschaften zu Beginn und nur noch vier dürfen spielen, und dass es hier ‚nur‘ um Platz drei geht, stimmt nicht. Auch diesen müssen wir uns erstmal erkämpfen“, so Sidney Parsons zum Abschluss.

Das letzte Heimspiel steht also an und wer Wasserburg nochmal spielen sehen will in der Saison 2018/2019, der sollte am morgigen Donnerstagabend um 19 Uhr in die BADRIA-Halle kommen. Das Team kann jede Unterstützung gebrauchen und freut sich auf jeden Fan.

msch

Foto: TSV Wasserburg

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