Wasserburg will ins Finale

Einzug schon morgen möglich: Basket-Damen in Herne beim Halbfinal-Match

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Mit einer 1:0 – Führung im Rücken treten die Wasserburger Basketball-Damen am morgigen Freitagabend um 20.15 Uhr zu Spiel zwei des Play-Off-Halbfinales um die Deutsche Meisterschaft beim Herner TC an. Ein Sieg fehlt dem TSV Wasserburg in dieser Best-of-Three-Halbfinalserie noch, um zum sechsten Mal in Folge ins Finale einzuziehen.

Foto: Renate Drax

Das Team möchte es auf direktem Weg verwirklichen und schon am Freitag in Herne den Sack zumachen. Bei einer Niederlage muss Spiel drei entscheiden, dass bereits am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der heimischen Badria-Halle stattfinden würde.

Head-Coach Nikolay Gospodinov ist sich aber bewusst, dass ein Sieg beim Tabellendritten aus Nordrhein-Westfalen, der in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen ist, ein schweres Unterfangen werden wird: „Ich erwarte einen großen Kampf. Herne steht mit dem Rücken zur Wand und muss gewinnen, wollen sie sich die Chance aufs Weiterkommen erhalten.“

Er hat mit seiner Mannschaft die erste Partie, die am vergangenen Sonntag mit 79:59 souverän gewonnen werden konnte, genau analysiert: „Es gibt immer einige Dinge, die man verbessern kann. Aber wenn wir mit der selben Einstellung und Konzentration auftreten, dann wird das ein gutes Spiel.“

Das Rebound-Duell in Wasserburg gewann der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger vom Inn in Spiel eins zwar mit 42:37, allerdings konnten sie die Gäste aus Herne 17 Offensivrebounds schnappen.

Allein Nathalie Burton, die 1,94 Meter große australische Centerin, sicherte sich im Angriff sieben Abpraller, konnte damit aber auch nicht verhindern, dass der TSV seinen Gegner erneut unter 60 Punkte hielt und damit in der Verteidigung den Grundstein für den Erfolg legte.

Bei Herne konnte lediglich die holländische Centerin Loyce Bettonvil, die davor im Schnitt nur 4,5 Punkte erzielt hatte, mit 20 Zählern bei einer sehr guten Trefferquote – unter anderem drei Dreier bei nur fünf Versuchen – überzeugen. Die bisherigen Topscorer im Team von Coach Marek Piotrowski, Courtney Range (13,0 pro Spiel), Beatrice Attura (10,1) und Karin Kuijt (10,2), hatten die Innstädterinnen allerdings im Griff und so erreichte in dieser Partie keine eine zweistellige Ausbeute.

Wie immer gibt es auch vom Halbfinale in Herne Live-Ticker und Live-Stream. Die Links dazu sind zu finden auf www.basketball-wasserburg.de/live.

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