Wasserburg verliert im EuroCup

Basketball: Damen aus Venedig agierten cleverer - 58:68 hieß es gestern am Ende

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Es hat nicht gereicht: Die Wasserburger Basketball-Damen kassierten am gestrigen Abend in der heimischen Badria-Halle eine bittere 58:68-Niederlage gegen die Damen aus Venedig im EuroCup! Cleverer agierte der Gast aus Italien, der zudem von zahlreichen Ballverlusten der Wasserburger profitierte …

Unser Spielbericht:

Die Basketballerinnen des TSV Wasserburg mussten gegen Venedig ihre erste Niederlage im EuroCup einstecken. Mit 58:68 gaben sich die Damen vom Inn nach einem hart umkämpften Spiel geschlagen.
„Glückwunsch an dieser Stelle an Venedig. Die haben einfach schlauer gespielt. Gerade in den Phasen, wo es knapp geworden ist, haben sie immer die richtigen Entscheidungen getroffen und wir hatten einfach zu viele Ballverluste,“ so Trainer Georg Eichler nach dem Spiel.

Wasserburg startete hoch konzentriert in die Partie und probierte gleich von Anfang an dem Spiel seinen Stempel mit einer aggressiven Verteidigung aufzudrücken. Venedig setzte sich dennoch offensiv gut durch und beendete das erste Viertel mit 16:14. In den ersten zehn Minuten war es besonders Haiden Palmer, die ihre Mannschaftskameraden immer wieder schön in Szene setze und auch oft selbst punktete.

Im zweiten Viertel schaltete Venedig einen Gang nach oben, besonders WNBA-Star Riquna Williams zeigte hier ihre persönliche Klasse und konnte von den TSV-Damen nur schwer unter Kontrolle gebracht werden. Bis zur Halbzeitpause waren die Wasserburgerinnen nicht in der Lage den Rückstand zu verkürzen und es ging mit einem zehn Punkte Rückstand in die Halbzeitpause.

Beide Mannschaften starteten in die zweite Halbzeit mit vielen Ballverlusten und punkteten für lange Zeit nicht, bevor Wasserburg eine Aufholjagd startete und den Rückstand zwischenzeitlich sogar auf vier Punkte verkürzte. Venedig lies sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte sich bis zum Ende des dritten Viertels auf eine zehn Punkte zurück. Auch Eichlers Auszeit, um das Momentan auf Seiten Venedigs zu unterbrechen, nützte nichts und so beendete Wasserburg das dritte Viertel mit 36:51.

„Wir wussten, dass das wir eine hohe Dreierquote brauchen, um das Spiel zu gewinnen, aber dafür haben wir einfach zu wenig Würfe genommen,“ ergänzte Eichler.

Annika Holopainen eröffnete das letzte Viertel zwar mit einem Korbleger, aber der Rückstand war für die Damen vom Inn am Ende einfach zu groß und so musste man sich dem starken Team aus Venedig geschlagen geben.

Für Wasserburg spielten: Pöcksteiner, Palmer (15 Punkte), Deura (4 Punkte), Okockyte (7 Punkte), Zaplatova (2 Punkte), Perner, Holopainen (9 Punkte), Audere (3 Punkte), Tobin (12 Punkte), Galliou (6 Punkte).

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