Wasserburg verliert auch Spiel zwei!

Finalkampf um Deutsche Meisterschaft im Basketball: Keltern trifft zum Schluss-Buzzer

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Wie bitter! Ein einziger Punkt, resultierend aus einem Freiwurf, entschied: Mit dem Schluss-Buzzer haben Wasserburgs Basketball-Damen am heutigen Sonntagabend das Finalspiel Nummer zwei verloren – mit 67:68 im heimischen Badria. Hochspannung pur herrschte bei den Fans, war doch im dritten Viertel Team Wasserburg eine ganz großartige Aufholjagd gelungen. Aber wenige Sekunden vermasselten am Ende den Sieg. Somit geht Keltern im Kampf um die Deutsche Meisterschaft 2018 mit 2:0 in Führung und Wasserburg muss nun am kommenden Feiertags-Dienstag um 16 Uhr in Keltern gewinnen – sonst ist Keltern der Deutsche Meister 2018 und Wasserburgs Damen sind der Vize-Meister.

Die Satz-Ergebnisse lauteten am Abend im Badria: 15:19, 16:21, 17:9, 19:19.

Jetzt wird es ganz schwer für den TSV Wasserburg: Nach dieser knappen 67:68 (31:40)-Heimniederlage am Sonntag gegen Keltern fahren die Basketball-Damen vom Inn mit einem 0:2-Rückstand in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft zu Spiel drei nach Baden-Württemberg.

Und diese Partie am 01. Mai muss beim Modus Best-of-Five gewonnen werden, soll die Chance auf die Titelverteidigung und die sechste Meisterschaft in Folge bestehen bleiben. Bei einer weiteren Niederlage wäre die Saison beendet und das Wasserburger Publikum, das sein Team trotz herrlichem Wetter zahlreich und frenetisch angefeuert hat, hätte am Sonntag bereits das letzte Heimspiel der Saison 2017/2018 erlebt.

Die Gastgeberinnen starteten stark in die Begegnung, lagen schnell mit 8:0 und 11:2 in Führung und schienen die schlechte Leistung der ersten Halbzeit in Keltern vergessen lassen zu wollen. Doch die Rutronik Stars schlugen zurück und gingen ab der siebten Minute in Führung, welche sie bis zur 24. Minute bis auf 16 Punkte (49:33) ausbauten. Doch wie auch schon in Spiel eins schafften es die Wasserburgerinnen das Ruder herumzureißen und durch einen viertelübergreifenden 17:0-Lauf ihrerseits wieder in Front zu gehen. 

Bis knapp vor Ende des Spiels lag der TSV vorne, zwischenzeitlich sogar mit sechs Punkten. Die Gäste ließen sich allerdings erneut nicht abschütteln, glichen nach einem nicht gegebenen Korb für die Wasserburger eine Minute vor dem Ende aus. Mit noch 14 Sekunden auf der Uhr verwandelte Stina Barnert für Keltern einen von zwei Freiwürfen. Den folgenden Angriff konnte Wasserburg nicht im Korb unterbringen und steht nach dieser 67:68-Niederlage mit dem Rücken zur Wand.

„Die Mädels haben super gekämpft und toll aufgeholt. Am Ende hatten sie wirklich viel Pech und sind nicht belohnt worden für ihre Leistung in der zweiten Halbzeit“, so Bundesliga-Managerin Gaby Brei: „Ich traue es ihnen aber durchaus auch jetzt noch zu, den Titel wieder zu holen. Allerdings sind dafür noch mehr Emotionen und ein noch bedingungsloserer Kampfeswille besonders um den Offensiv-Rebound erforderlich.“

Der Fanclub Wasserburger Lions organisiert auch zur dritten Partie am Maifeiertag in Keltern einen Fanbus, Preis ist 15 Euro pro Person. Nähere Infos zu den Abfahrtszeiten gibt es auf www.wasserburger-lions.de, Anmeldung ist möglich bei Wolfgang Tschentscher unter 08071/8406 oder info@wasserburger-lions.de

Die Bronzemedaille sicherte sich nach einem – im Basketball seltenen – Unentschieden im Hinspiel der Herner TC mit einem deutlichen 78:60 im Rückspiel in eigener Halle gegen den BC Marburg.

In Partie zwei spielten: Haiden Palmer (4 Punkte), Milica Deura, Santa Okockyte (13 Punkte), Petra Zaplatova (5 Punkte, 5 Assists), Sophie Perner, Annika Holopainen, Ieva Kazlauskaite, Becca Tobin (19 Punkte, 9 Rebounds), Monique Reid (13 Punkte, 12 Rebounds) und Margaux Galliou-Loko (13 Punkte).

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